thomas gigold

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Web|log [auch: Blog], das: Hier finden sich aktuelle Netzfundstücke, Alltägliches und Gedanken zur Welt - seit Januar 2001.

“Vorbei gegoogelt”

Selbstreferenzierendes: Ich, "Zu meinem Ärger" im Tagesspiegel - Hier (den Titel hat der Redakteur festgelegt ..)

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Das freie Internet / Netzneutralität? Gibt es heute schon nicht.

Netzneutralität. Ein Wort, dass seit einigen Tagen häufig durch Weblogs, Foren etc. schwirrt - derzeit wird der Aktualität des Themas vor allem durch die Deutsche Telekom sowie Google und Verizon in Szene gesetzt. Es geht um die Frage: Wer bezahlt für die Bandbreite die er nutzt und wie frei muss ein Internet sein, für das man nicht zusätzlich bezahlen muss?

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Autobauer auf Facebook (International & Deutschland)

Markenaufbau und -bindung sind für die Hersteller von Autos eine wichtige Aufgabe. Dabei stehen sie vor der schwierigen Herausforderung, dass Autos zwar jeden Tag genutzt, nicht jedoch gekauft werden. Wer Kekse bewirbt steht vor ganz anderen Herausforderungen als der, der für etwas wirbt, dass sich der Hauptteil der Bevölkerung nur aller paar Jahre in Form eines neuen oder gebrauchten Wagens anschafft. Aus diesem Grund ist für Autohersteller die Bindung zu Menschen sehr wichtig - damit man dann, wenn der potentielle Kunde vor der Entscheidung zur Anschaffung eines Autos steht, da ist. Das Social Web bietet für Autohersteller deshalb eine gute Plattform, denn Bindungen zu Fans und somit auch (künftigen) Kunden aufzubauen und zu pflegen ist in Netzwerken wie Facebook auf eine neue, intensive Art möglich.

Im Folgenden analysiere ich kurz, wie internationale Autohersteller Facebook nutzen und kippe eine Kanne Zahlenwasser rund um die Facebook-Seiten von Autoherstellern aus - ich habe Fanzahlen etc. zusammen getragen und in Tabellen gegossen.

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vom Scheitern

Manchmal scheitert man. Privat. Beruflich. Und wenn es dick kommt, sogar bei beidem zusammen. Das ist bitter, aber nicht zwangsläufig schlecht. Denn zu Scheitern bedeutet auch, zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und schlauer aus einer Situation hervor zu gehen. Trotzdem hat das Scheitern noch immer einen negativen Touch. Kaum einer wird gratulieren, wenn man offen vom eigenen Scheitern spricht - sofort denkt das Gegenüber an Blödheit, ein verqueres Ego oder sonst irgend einen grenzdebilen Grund beim Gescheiterten.

Manchmal aber liegt es bei zwei Partnern einfach an unterschiedlichen Ansichten, an verschiedenen Vorstellungen von Unternehmertum und anderem Kommunikationsverhalten.
Ich bin gescheitert. Als Mitbegründer des Coworking Spaces in Leipzig.

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Was machst Du eigentlich?

Seit einigen Monaten komme ich viel rum (im Verhältnis zumindest mehr, als in den Vorjahren) und lerne hier und da nicht nur neue Menschen kennen, sondern begegne auch vielen Menschen zum ersten Mal im realen Leben die ich bisher nur über das Internet kannte.

Dabei begegnet mir eine Frage immer wieder: “Was machst Du eigentlich?”

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14 Tage iPad

Verändert das iPad Leben? Vielleicht ..
Im Folgenden möchte ich einmal (sehr frei) die Erfahrungen aufschreiben, die ich in 14 Tagen mit Apples iPad gemacht habe:

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Der Bundespräsident

Deutschlands Politiker stehen vor einer Wahl.
Der des Bundespräsidenten.
Joachim Gauck. Oder Christian Wulff?
Der von der Opposition (SPD und Grüne) oder der Regierung (CDU und FDP) vorgestellte Bundespräsidenten-Kandidat?
Derzeit will man Gauck - “man”: Presse (Welt, Stern, Handelsblatt, Spiegel, ... sprechen sich für Gauck aus) und Netzvolk (abgelesen an bspw. der Anzahl & Fans in “Pro-Gauck” Gruppen auf Facebook und in Blogs).  Und wenn selbst aus CDU- und FDP-Kreisen Anerkennung für die Nominierung Gaucks kommt, und Die Linke den ehemaligen Stasi-Aufklärer nur aus persönlichen Motiven heraus schlecht findet, dann stelle ich mir in den letzten Tagen eine Frage:  Wenn ein Präsidentschaftskandidat von Politik, Presse und Volk für die bessere Wahl gehalten wird, der andere aber aus parteipolitischen Gründen mehr Stimmen erhalten dürfte - welche moralische Verpflichtung besteht dann zur Wahl des vermeidlich richtigen Kandidaten?
Und welche Konsequenzen ergäben sich aus der Wahl Wulffs?
Oder eben Gaucks?
Ist die auf den ersten Blick bessere Wahl - eben Gauck - auch die, mit der eine Regierung in der Lage ist politisch und inhaltlich zusammen zu arbeiten?
Ein Präsident muss überparteilich arbeiten - aus diesem Grund wäre Gauck sicherlich die bessere Wahl. Die Frage ist, ob Wulff für den politischen Alltag nicht die bessere Wahl wäre?

Das Volk in Deutschland darf seinen Präsidenten nicht direkt wählen. Dieses aus der politischen Vergangenheit heraus geborene Vorschrift halte ich für eine sehr gute Regelung - solange das Volk den Eindruck gewinnt, die Auswahl seines Staatsoberhaupts tragen zu können. Bei Christian Wulff habe ich diesen Eindruck nicht. Den hatte ich allerdings auch bei Horst Köhler nicht, und die letzten Jahren haben bis auf wenige Entscheidungen des Bundespräsidenten diesen Eindruck auch gestärkt. Die Regierung steht unter Druck - Wirtschaftskrise, politische Entscheidungen, Unbeliebtheiten auf persönlicher Ebene zwischen Bundeskanzlerin und Wählern, .. Der Rücktritt Horst Köhlers und die bevorstehende Wahl des neuen Bundespräsidenten stellen die Regierung vor eine Zerreißprobe. Theoretisch hätte Wulff mehr Stimmen. Doch die Wahl ist geheim, frei vom in Deutschland so blödsinnig oft angewendeten Fraktionszwang. Das bedeutet Gauck könnte auch aus dem Lager von CDU und FDP Stimmen erhalten, und er wird es wohl auch. Nur: Wird das reichen? Und wie vermittelt man letztlich, wenn der in den Augen von Presse und Öffentlichkeit schlechtere Kandidat Wulff wirklich gewinnen sollte?

Gauck wäre mein Präsident. Weil er überparteilich ist. Und genau das sollte ein Präsident sein, auch wenn dies bedeutet für die Regierung unbequem zu sein.
Und unbequem ist eben genau das Stichwort, denn kann sich aus parteipolitischen Gründen eine in der Krise steckende Regierung einen unbequemen Kandidaten leisten? Folgt man der öffentlichen Stimmung sollte sie es dringend. Aber in Berlin wird Politik nicht immer der Stimme des Volkes folgend gemacht ...

Thomas Gigold hat zur letzten Bundestagswahl SPD gewählt, und wird es trotz diverser Differenzen mit “seiner” Partei wieder tun. Für ihn wäre Gauck der Präsident seiner Wahl.

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iPad - Empfehlenswerte Programme?

Mein iPad liegt derzeit zwar noch bei Apple und wird sich erst in ein paar Tagen auf den Weg zu mir machen, trotzdem wird es so langsam Zeit, sich einmal darüber zu unterhalten, welche Apps auf das schicke kleine Ding gehören. Für mich wird das iPad vor allem ein Notizbuch sein und ein Ding um Bücher & “Zeug” zu konsumieren. Arbeiten werde ich damit eher nicht - im Gegenteil, es soll dafür sorgen, dass sich Arbeit und Privat-Konsum wieder etwas besser trennen lassen.

Also, welche Apps? Folgende habe ich für mich schon jetzt einmal ins Auge gefasst - welche habt ihr noch als Empfehlung?

Desktop Connect - kleiner VNC Client für das iPad
iDisplay oder Air Display - Macht aus dem iPad einen zweiten Monitor, wenn er am Mac hängt
Epicurious - Rezeptbuch & Einkaufsliste
Evernote - Evernote für das iPad
Adobe Ideas - Sketchbook
iBooks - Online-Buchshop von Apple
Angry Birds & Zombie vs. Plants - Spiele
GoodReader - PDF Reader
NewsRack und Pulse - RSS Reader
Fritz!App - mit dem iPad über (meine) Fritz!Box telefonieren

Eher nix für meinen Einsatzgedanken, aber definitiv einen Blick wert:
Pages, Numbers und Keynote für das iPad
Bento - Filofax für das iPad
Memeo Connect - synchronisiert Google Docs mit dem iPad und macht diese offline verfügbar

Ergänzungen via twitter, Mails & Kommentaren:
Early Edition - RSS Reader
Harbor Master HD - kleines kostenloses Spiel
We Rule - like Farmville
Tap Tap Radiation - like RockStar for iPad
Brand Eins - Magazin für das iPad
WIRED - Magazin für das iPad
penutlimate - per Finger schreiben
MindNode - Mindmapping (mit Mindmaps konnte ich mich bisher nicht anfreunden, ist nicht kompatibel mit mir)
Dropbox - Dropbox für das iPad
Air Video - Jede Art von Film über den Hauptrechner auf das iPad streamen
Rezepte - Einfacher Name, einfacher Nutzen.
Reeder - für Googles RSS-Reader

[Update 2]
Schön, Mashable empfiehlt ähnliches wie ich hier schon zusammengetragen habe ;)

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Trek Nation

Mit der Dokumentation "Trek Nation" will Rod Roddenberry seinem Vater Gene (dem Erfinder von "Star Trek") ein Denkmal setzen, und unternimmt den Versuch zu dokumentiert, welchen Einfluss das Werk des Autors, Produzenten und Vordenkers auf unsere Kultur hat.

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Vom Fluglärm. Oder der Ruhe davor.

Island, Aschewolke und der Flugverkehr.
Kaum ein anderes Thema beherrscht die Medien derzeit in solch einem Umfang wie der Ausbruch des Eyjafjallajökull, die dadurch verursachte Aschewolke und den daraus resultierenden Stillstand des Flugverkehrs seit dem 15. April. Seit diesem Tag gibt es kaum mehr Flugbewegungen in Europa - die großen Flughäfen wurden von der deutschen Flugaufsicht aus Sicherheitsgründen geschlossen. Das Chaos, welches dies erzeugt ist groß, die Flugausfälle sind mittlerweile auf einer höheren Anzahl als nach den Anschlägen am 11. September 2001.

Auch am Flughafen Leipzig/Halle geht nichts mehr.
Kaum eine Maschine landet oder startet hier. Heute im Lauf des Tages gab es ein kleines Zeitfenster, an denen Maschinen in Richtung Osten starten durften. Doch sonst: Stille.
Und genau die ist es, die mich nervt.
Nicht die Stille als solche - nein. Es ist die Instrumentalisierung ihrer durch Flugplatz-Gegner. Gleich schießen wieder Berichte empor, wie unbeschwert es sei. Wie lang man jetzt schlafen könne. Wie ruhig es nun doch endlich sei. So wie früher ..
Lärmgeplagte Anwohner erleben wundervolle Stille titelt die MZ heute. Aber ich (als Anwohner) bin nicht lärmgeplagt!

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Prolog

„Ich wage zu bezweifeln, dass Sie dazu in der Lage sind“, hörte ich mein Gegenüber sagen. Und auch wenn die Wort in mein Ohr gelangten,  in meinem Kopf kamen sie nicht an. Ich kämpfte weiter. Kämpfte gegen seine Überzeugung, kämpfte gegen die Männer die mich hielten, und kämpfte gegen mich selbst. Doch es war aussichtslos. Tief in meinem Inneren wusste ich es, verweigerte aber trotzdem hartnäckig die Anerkennung dieses Gedankens. Es ist diese Verweigerung, die einen angesichts des eigenen bevorstehenden Todes davon abhält das ganze beschissene Leben noch mal an einem vorüber ziehen zu lassen. In meinem Fall würde es sowieso nur darin enden, dass ich im Bedauern ob der vergeudeten Lebenszeit wimmernd am Boden kauern würde. Dann doch lieber so. Kämpfend, wehrend. Und mit diesem verfickten Klugscheißer vor Augen, der blöde grinsend weiß, dass er Recht hat. Recht damit, dass sich all die Gegenwehr und bösen Worte die meinen Mund verlassen am Ende nicht auszahlen werden. Nicht für mich. Nicht für denjenigen den zwei Hulk Hogan-Verschnitte zur Dachkante schleiften.
Ok. Nochmal durchatmen. Vielleicht ist dieses zurückblicken-Ding ja doch so schlecht nicht. Ich meine, besser als 23 Stockwerke weit runter zu schauen und unten den Fleck aus Asphalt zu erkennen, auf dem man gleich landen wird, ist es allemal, oder?
„Noch einen letzten Wunsch?“, fragte Geritt Lasalle.
Blöde Frage. Wie wäre es mit: „Ja, lasst mich laufen“? Eher unwahrscheinlich, ich weiß. Aber einen Versuch wert? Ich entschied mich für die ich-bin-der-starke-Typ-Nummer und beschloss meinem Leben mit einem letzten coolen Spruch ein Ende zu setzen. Ich weiß. Eigentlich nicht die Art, die man mir zutrauen würde. Insbesondere in einer solchen Situation nicht. Aber ich tat es. Ich sagte: „Leck mich, Wixer!“
Er grunzte. Der Typ links neben mir grunzte auch. Und stieß mich.

Es gibt für jeden Mist auf diesem Planeten eine Formel. Wußten Sie das?
Wäre ich gut in Physik – und Mathe – gewesen, hätte ich anhand einer Formel errechnen können, wie lange ich benötige um vom 23sten Stockwerk des Gebäudes bis auf den Asphalt zu kommen. Ich kannte die Formel allerdings nicht. Aber ich wusste, dass es zwei dafür gab – eine von Isaac Newton, und eine von George Gabriel Stokes. Fragen Sie mich nicht, woher ich es wusste. Ich kann es ihnen nicht sagen. Aber mein Hirn ist voll von derlei Informationsmüll. Wenn Sie mich hingegen nach dem Geburtstag meines Sohnes fragen würden – nun, den könnte ich Ihnen nicht sagen. Ich glaube es war der 23. Mai. Jahr? Mmh, vier müsste er jetzt sein. Dann wäre das Ja… Autsch!

Nein. Autsch eigentlich nicht. Sie verlieren während des freien Falls irgendwann das Bewusstsein. Ich habe es zumindest getan. Wahrscheinlich eine Art Selbstschutz. Keine Ahnung. Lassen Sie sich das doch bei Gelegenheit von ihrem Arzt mal erzählen.
Ich verlor es. Doch bevor ich das tat gab es tatsächlich diesen Augenblick. Diese Sekunde, die vor dem geistigen Auge alles noch einmal zeigt. All den Bockmist, den man mit dem eigenen Leben angefangen hat. Und bei mir war es schon erstaunlich, dass all das in diese eine Sekunde passte. Ich wette, Sie brauchen länger, um diese meine Geschichte zu lesen. Deswegen: Lassen Sie uns anfangen.

Mein Name ist Ephram McList. Ich bin - oder war? – 29 Jahre. Und ich bin ein Feigling. Einer der Typen, die abhauen, wenn es ernst wird. Im Leben, auf der Arbeit, in der Liebe. Gebracht hat es wenig. Sonst würde ich wohl kaum gerade Flugstunden nehmen. Aber fangen wir vorn an, ja?

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Abschied von Ellen

Vor zwei Jahren bekam mein Vater die Diagnose Krebs. Nicht operabel und im Endstadium.
Er würde sterben, binnen Jahresfrist - so die Ärzte. Heute geht es ihm gut. Der Krebs geht nicht spurlos an ihm vorbei, aber er beweißt, dass Ärzte sich irren. Und ich glaube, das nur aus liebgewonnener Sturheit.

Seit dieser Diagnose allerdings male ich mir aus, wie dieser eine Anruf sein wird. Dieser eine, mit den entscheidenden Worten. Mit dem Wort “tot” im Satz.

Seit heute weiß ich es.

Ich weiß, wie der Anruf klingen wird.
Und ich weiß, was ich sagen werde. .. Nichts ..
Ich weiß, das ich nicht darauf vorbereitet sein werde.
Trotz allem. Ich werde ebenso wenig darauf vorbereitet sein, wie auf den Anruf, den ich heute bekam.

Ich habe drei Kinder. Drei wunderbare, lebensfrohe kleine Zwerge, die ihren Weg durchs Leben gehen sollen. Ich weiß, das ich nicht auf jede Entscheidung, auf jeden Schicksalsschlag und jedes Ereignis vorbereitet bin. Niemand ist das. Aber um eines bete ich regelmäßig - egoistisch oder nicht: Ich will nicht erleben, wie meine Kinder sterben.

Heute Mittag ist meine ältere (Halb-)Schwester Ellen gestorben.
Sie war eine Kämpferin, überstand eine eigene Krebserkrankung, überwand den Tod ihres Ehemanns vor Jahren (dem sie bis zum Schluss treu blieb). Sie war lebenslustig, ehrlich, direkt, liebevoll, .. eine der wunderbarsten und herzigsten Menschen die ich kennenlernen durfte. Eine der am wenigsten distanzierten. Wie mein Vater einer der Menschen, die sich von nichts und niemandem unterbekommen haben lassen.
Am Ende bekommt uns aber wohl alle ein ganz bestimmter “jemand” unter.

Danke, Ellen. Du warst ein wunderbarer Mensch!
Ich werde Dich vermissen.

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Webmontag Leipzig: LVB lädt nach Kritik am Website-Relaunch ein!

Mit stolz präsentierten die Leipziger Verkehrsbetriebe das neue Internet - eine neue Website unter lvb.de. Doch kaum war die neue Website online hagelte es Kritik. Über twitter, Blogs und auf den Online-Seiten der Leipziger Volkszeitung erhoben dutzende Menschen ihre Stimme gegen die neue Website - mich inklusive. Nun jedoch macht die LVB einen Schritt auf die Nutzer zu und lädt im Rahmen des Webmontags am 1.2.2010 zu einer Diskussion!

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Coworking in Leipzig. Demnächst.

Das Konzept Coworking hat mich bereits überzeugt, als ich das erste mal von ihm gehört habe. Eine Art “offene Bürogemeinschaft”, auch wenn wahrscheinlich niemand, der Coworking lebt, diesen Vergleich hören will. Anders, und etwas böser ausgedrückt, ist Coworking die Rückkehr der Digitale Bohème ins Büro. Wobei Coworking-Spaces natürlich nur bedingt etwas mit Büro zu tun haben. Es ist eher der Arbeitsplatz, den man sich frei und ohne Zwang in einem Umfeld wählt, in dem man mit anderen Kreativen zusammen sitz, arbeitet und redet. Die Vereinsamung, die Freelancer öfters durch das Heimbüro oder den hinter dem Laptop im Café verschanzten Arbeitstag haben, wird aufgehoben. Im Space treffen sich Menschen die arbeiten - aber darüber hinaus auch miteinander reden, sich von Fall zu Fall ergänzen und helfen. Coworking ist, um es final zu definieren, die Symbiose aus der Welt der Digitale Bohème und des Sozialisungsvorgangs der normalen Arbeitswelt mit all den Vorzügen beider Welten.

Nun ist Coworking nicht nur ein Konzept, sondern ein lebendiger, atmender Trend - in New York, San Francisco, Los Angeles ebenso wie in London, Amsterdam und Stockholm. Und in Berlin. Und nun, nach einigen Monaten redens, planens und ruderns auch bald in Leipzig.

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Fix. Und Fertig.

Manchmal frage ich mich ja schon, was unsere Nahrungsmittel-Industrie noch so hervorbringt. Und ich meine jetzt nicht gespießte Wiener, eingehüllt von Eierkuchen mit Schokoladen-Stückchen. Nein, ich meine den ganz normalen Wahnsinn, der sich in den Maggi- und Knorr-Abteilungen der Supermärkte verbirgt.

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