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Keine Trabant-Neuauflage (vorerst). Oder: An den eigenen Ansprüchen gescheitert

Autobauen in Zeiten der Krise - in der finanziellen, wirtschaftlichen, autokäuferischen im Jahre 1 1/2 nach der Abwrackprämie - .. Autobauen in Zeiten der Krise, das ist nicht einfach. Insbesondere, wenn man noch keine Autos in Serie gebaut hat, sondern das zukünftig erstmals machen will. Insbesondere, wenn Autobauer am deutschen Markt ein Absatzminus haben. Und insbesondere, wenn man als Kleinserienproduzent ein Auto mit Elektroantrieb bauen will, das nicht (wie beispielsweise der Tesla) auf Sport, Luxus und Schnelligkeit sondern auf Retro, Ossi und Alltagstauglichkeit setzt.

Was ich sagen wollte: Die Serienfertigung des New Trabant - eine Retro-Futuristische Neuauflage des DDR-Volkswagens mit Elektroantrieb - wird “nach hinten verschoben”. Grund: Projekt-Betreiber Indikar findet keine Investoren. Das ist irgendwie nicht verwunderlich. Selbst wenn es die Wirtschafts- und Finanzkrise sowie die Abwrackprämie nicht gegeben hätte - dem “New Trabant” wäre es schon so nicht sonderlich leicht gefallen, finanzkräftige Fans zu finden. Trabant und Elektroantrieb - der Gedanke dahinter war die Negativierung des Inbegriffs von “Dreckschleuder”, die der Trabant nun einmal ist. Entstehen sollte ein neuer, umweltfreundlicher Trabant, der in die Zukunft weist. Problem nur: Die selbst auferlegte Anforderung “Elektroantrieb” macht die Wiederbelebung des nach der Wende zum Kult-Automobil aufgehypten Trabants unnötig schwer. Wenn man wirklich einen “Neu-Trabbi” bauen wöllte, wäre es wahrscheinlich erfolgsversprechender, den Unterbau eines Dacia zu nehmen und den auf Trabant-Aussehen zu trimmen. Oder das gesamte Fahrgestell selbst zu bauen - ähnlich wie das Wiesmann macht - und dort einen Motor wie den des neuen Fiat 500 TwinAir einzuklemmen. Die Italiener wären über ein paar hundert mehr verkaufte Exemplare des für 350 Millionen Euro entwickelten Zwei-Takt-Motors mit 875 Kubikzentimeter sicherlich nicht böse.
So aber .. allein die Technologie macht das Projekt unnötig teuer, von der zu erwartenden Einzel- bzw. Kleinserienfertigung einmal abgesehen. Der aus den Fakten endgültig zu erwartende Preis lässt die Zahl der möglichen Käufer aus dem bisherigen Fankreis des Concept Cars auf wenige Menschen schrumpfen.  Wer will schon einen Trabant für 120.000 Euro haben?

Den Weg des “New Trabant”, oder “Trabant nT”, wie er zuerst hieß, habe ich in den letzten drei Jahren immer mal wieder gekreuzt. Wer mag, kann lesen: Interview mit dem Projektleiter zur IAA 2009, Projektstand 09/2009, Projektstand 09/2008, Premiere des ersten Entwurfs auf der IAA 2007.

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WTF Stempel

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Der perfekte Stempel für den Arbeitsalltag .. passt auf jedes Formular, Kundenfax, .. ;)
WTF-Stempel mit Ankreuzoption

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AT&T Werbespots von 1993 zeigen 2011

Ziemlich treffsichere Werbung vom US-Amerikanischen Telekom-Anbieter AT&T aus dem Jahr 1993.

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Falscher Termin

Gnihihi .. Tarde venientibus ossa

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.. was ein Jahr!

“Was für ein Jahr!”
Am Ende von jeweils 365 Tagen sagen wahrscheinlich 90% aller Menschen genau diesen Satz - egal ob sie nun Ende Dezember, im Januar oder Anfang Februar “Neujahr” begehen.
“Was für ein Jahr!” - diesmal schreibe ich das auch!
Erstens, weil man ja irgendwie dazu gehören muss/will/soll/kann. Aber vor allem, weil es zutrifft.
“Was für ein Jahr!” das war!

Ich bin dieses Jahr 30 Jahre alt geworden. Und während die “30” an manchem recht unbeeindruckt vorüber zieht, habe ich durchaus gerungen mit mir. Ich habe eine junge Mutter und wahrscheinlich rührt trotz eines wesentlich älteren Vaters mein Gefühl, dass “30” gleichzusetzen mit “alt” ist, daher. Ich war 12 als meine Mutter 30 Jahre wurde - das sind Welten! Wirklich.

Doch auch ohne dieses suhlige Selbstmitleid war 2010 durchaus ein erinnerungswürdiges Jahr. So langsam sollte ich vielleicht wieder anfangen Tagebuch zu schreiben - irgendwann lässt ja auch das Erinnerungsvermögen nach. Ich probiere seit einigen Tagen meine persönlichen Erinnerungen an den Tag mit Oh Life! festzuhalten - vor 10 Jahren habe ich das noch öffentlich in diesem kleinen Blog hier getan. Oh Life! hingegen ist geschützt - nur ich kann dort Dinge archivieren und lesen. So ändern sich die Zeiten, wenn es um Privates geht .. Vor einer Dekade noch im Netz ausgebreitet, heute in die geschlossene Wolke gepustet.

Ich bin gespannt auf 2011. Bis dahin bin ich für 2010 dankbar, auch wenn mich ein lieber Mensch nicht ins neue Jahr begleitet, dessen Fehlen auf Familienfeiern mich noch immer schmerzt. Aber zum Leben gehören Verluste - seien es bittere, wie der meiner Schwester, oder auch nur selbstmitleidige wie der meines zweiten Lebensjahrzehnts ..

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Etwas holprig hier ..

Ich aktualisiere gerade das System unter der Weblog-Motorabdeckung .. von ExpressionEngine 1.6.3 Core geht es zu ExpressionEngine 2.1.3 Private Edition. Das bringt leider auch einige starke Änderungen in der Verordung der Templates, Plugins etc. mit, durch die ich mich in der Zeit “zwischen den Jahren” wühlen werde. Operation am offenen Herzen sozusagen. Das kann dazu führen, das es hier und da einige Blutspritzer aka kaputte Formatierungen oder Links gibt. Man möge bitte verzeihen. Bald ist alles wieder gut ..

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10 Jahre, Schatz!

Liebes Tagebuch,
hier steht nun schon seit geraumer Zeit keine Neuigkeit mehr aus meinem Leben. Ich verteile die digitalen Ergüsse mittlerweile auf Facebook, twitter, tumblr, Kunden-Weblogs & Kunden-Facebook-Seiten, .. und wenn man dann abends so daheim auf der Couch sitzt mag man irgendwie auch nicht mehr. Reden. Schreiben. Mit Dir.
Dabei war es all die Jahre so wunderbar. Wir zwei - Du und ich. Bereits im Sommer 1999 hatte ich mit dir in den digitalen Weiten angefangen, Ende 2000 dich dann als “Weblog” entdeckt und am 05. Januar 2001 “Hallo Weblogwelt” geschrieben. Persönlich begrüßt wurden wir, von Menschen die heute alle nicht mehr bloggen - von Anna, Simone, Jörg (huch, der bloggt noch ;) .. das waren noch Zeiten.

Nun ja .. also. Wir beiden?
Nein, trennen mag ich mich von Dir irgendwie nicht. Du bist der Ursprung dessen, was ich heute beruflich mache. Du hast jede Menge Erinnerungen gespeichert. Und du bist mir irgendwie ans Herz gewachsen. Auch wenn wir nicht mehr miteinander reden. Nächstes Jahr feiern wir 10jähriges. 10 Jahre, man! Das ist eine Dekade. Dekade! Danke dafür zumindest mal. Und vielleicht reden wir nächstes Jahr ja mal wieder. Gründe gibt es hunderte im Jahr. Mindestens 365. Ich mag Dich!

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So long, and thanks for all the Fish!” #wmle

Ich könnte es lang uns ausführlich machen, aber es würde keiner lesen. Also kurz, schmerzlos und noch einmal schriftlich nach der Ankündigung am Montag: Ich ziehe mich als Organisator des Webmontags in Leipzig zurück.

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“Vorbei gegoogelt”

Selbstreferenzierendes: Ich, "Zu meinem Ärger" im Tagesspiegel - Hier (den Titel hat der Redakteur festgelegt ..)

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Das freie Internet / Netzneutralität? Gibt es heute schon nicht.

Netzneutralität. Ein Wort, dass seit einigen Tagen häufig durch Weblogs, Foren etc. schwirrt - derzeit wird der Aktualität des Themas vor allem durch die Deutsche Telekom sowie Google und Verizon in Szene gesetzt. Es geht um die Frage: Wer bezahlt für die Bandbreite die er nutzt und wie frei muss ein Internet sein, für das man nicht zusätzlich bezahlen muss?

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Autobauer auf Facebook (International & Deutschland)

Markenaufbau und -bindung sind für die Hersteller von Autos eine wichtige Aufgabe. Dabei stehen sie vor der schwierigen Herausforderung, dass Autos zwar jeden Tag genutzt, nicht jedoch gekauft werden. Wer Kekse bewirbt steht vor ganz anderen Herausforderungen als der, der für etwas wirbt, dass sich der Hauptteil der Bevölkerung nur aller paar Jahre in Form eines neuen oder gebrauchten Wagens anschafft. Aus diesem Grund ist für Autohersteller die Bindung zu Menschen sehr wichtig - damit man dann, wenn der potentielle Kunde vor der Entscheidung zur Anschaffung eines Autos steht, da ist. Das Social Web bietet für Autohersteller deshalb eine gute Plattform, denn Bindungen zu Fans und somit auch (künftigen) Kunden aufzubauen und zu pflegen ist in Netzwerken wie Facebook auf eine neue, intensive Art möglich.

Im Folgenden analysiere ich kurz, wie internationale Autohersteller Facebook nutzen und kippe eine Kanne Zahlenwasser rund um die Facebook-Seiten von Autoherstellern aus - ich habe Fanzahlen etc. zusammen getragen und in Tabellen gegossen.

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vom Scheitern

Manchmal scheitert man. Privat. Beruflich. Und wenn es dick kommt, sogar bei beidem zusammen. Das ist bitter, aber nicht zwangsläufig schlecht. Denn zu Scheitern bedeutet auch, zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und schlauer aus einer Situation hervor zu gehen. Trotzdem hat das Scheitern noch immer einen negativen Touch. Kaum einer wird gratulieren, wenn man offen vom eigenen Scheitern spricht - sofort denkt das Gegenüber an Blödheit, ein verqueres Ego oder sonst irgend einen grenzdebilen Grund beim Gescheiterten.

Manchmal aber liegt es bei zwei Partnern einfach an unterschiedlichen Ansichten, an verschiedenen Vorstellungen von Unternehmertum und anderem Kommunikationsverhalten.
Ich bin gescheitert. Als Mitbegründer des Coworking Spaces in Leipzig.

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Was machst Du eigentlich?

Seit einigen Monaten komme ich viel rum (im Verhältnis zumindest mehr, als in den Vorjahren) und lerne hier und da nicht nur neue Menschen kennen, sondern begegne auch vielen Menschen zum ersten Mal im realen Leben die ich bisher nur über das Internet kannte.

Dabei begegnet mir eine Frage immer wieder: “Was machst Du eigentlich?”

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14 Tage iPad

Verändert das iPad Leben? Vielleicht ..
Im Folgenden möchte ich einmal (sehr frei) die Erfahrungen aufschreiben, die ich in 14 Tagen mit Apples iPad gemacht habe:

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Der Bundespräsident

Deutschlands Politiker stehen vor einer Wahl.
Der des Bundespräsidenten.
Joachim Gauck. Oder Christian Wulff?
Der von der Opposition (SPD und Grüne) oder der Regierung (CDU und FDP) vorgestellte Bundespräsidenten-Kandidat?
Derzeit will man Gauck - “man”: Presse (Welt, Stern, Handelsblatt, Spiegel, ... sprechen sich für Gauck aus) und Netzvolk (abgelesen an bspw. der Anzahl & Fans in “Pro-Gauck” Gruppen auf Facebook und in Blogs).  Und wenn selbst aus CDU- und FDP-Kreisen Anerkennung für die Nominierung Gaucks kommt, und Die Linke den ehemaligen Stasi-Aufklärer nur aus persönlichen Motiven heraus schlecht findet, dann stelle ich mir in den letzten Tagen eine Frage:  Wenn ein Präsidentschaftskandidat von Politik, Presse und Volk für die bessere Wahl gehalten wird, der andere aber aus parteipolitischen Gründen mehr Stimmen erhalten dürfte - welche moralische Verpflichtung besteht dann zur Wahl des vermeidlich richtigen Kandidaten?
Und welche Konsequenzen ergäben sich aus der Wahl Wulffs?
Oder eben Gaucks?
Ist die auf den ersten Blick bessere Wahl - eben Gauck - auch die, mit der eine Regierung in der Lage ist politisch und inhaltlich zusammen zu arbeiten?
Ein Präsident muss überparteilich arbeiten - aus diesem Grund wäre Gauck sicherlich die bessere Wahl. Die Frage ist, ob Wulff für den politischen Alltag nicht die bessere Wahl wäre?

Das Volk in Deutschland darf seinen Präsidenten nicht direkt wählen. Dieses aus der politischen Vergangenheit heraus geborene Vorschrift halte ich für eine sehr gute Regelung - solange das Volk den Eindruck gewinnt, die Auswahl seines Staatsoberhaupts tragen zu können. Bei Christian Wulff habe ich diesen Eindruck nicht. Den hatte ich allerdings auch bei Horst Köhler nicht, und die letzten Jahren haben bis auf wenige Entscheidungen des Bundespräsidenten diesen Eindruck auch gestärkt. Die Regierung steht unter Druck - Wirtschaftskrise, politische Entscheidungen, Unbeliebtheiten auf persönlicher Ebene zwischen Bundeskanzlerin und Wählern, .. Der Rücktritt Horst Köhlers und die bevorstehende Wahl des neuen Bundespräsidenten stellen die Regierung vor eine Zerreißprobe. Theoretisch hätte Wulff mehr Stimmen. Doch die Wahl ist geheim, frei vom in Deutschland so blödsinnig oft angewendeten Fraktionszwang. Das bedeutet Gauck könnte auch aus dem Lager von CDU und FDP Stimmen erhalten, und er wird es wohl auch. Nur: Wird das reichen? Und wie vermittelt man letztlich, wenn der in den Augen von Presse und Öffentlichkeit schlechtere Kandidat Wulff wirklich gewinnen sollte?

Gauck wäre mein Präsident. Weil er überparteilich ist. Und genau das sollte ein Präsident sein, auch wenn dies bedeutet für die Regierung unbequem zu sein.
Und unbequem ist eben genau das Stichwort, denn kann sich aus parteipolitischen Gründen eine in der Krise steckende Regierung einen unbequemen Kandidaten leisten? Folgt man der öffentlichen Stimmung sollte sie es dringend. Aber in Berlin wird Politik nicht immer der Stimme des Volkes folgend gemacht ...

Thomas Gigold hat zur letzten Bundestagswahl SPD gewählt, und wird es trotz diverser Differenzen mit “seiner” Partei wieder tun. Für ihn wäre Gauck der Präsident seiner Wahl.

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.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

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