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    <title>thomas gigold | Weblog</title>
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    <description>It's a show about nothing!</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>gigold@gmail.com</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2010</dc:rights>
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      <title>&#8220;Vorbei gegoogelt&#8221;</title>
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      <description>Selbstreferenzierendes: Ich, &quot;Zu meinem Ärger&quot; im Tagesspiegel &#45; Hier (den Titel hat der Redakteur festgelegt ..)</description>
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      <content:encoded><![CDATA[Selbstreferenzierendes: Ich, "Zu meinem Ärger" im Tagesspiegel - <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/vorbei-gegoogelt/1903406.html">Hier</a> (den Titel hat der Redakteur festgelegt ..)]]></content:encoded>
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    <item>
      <title>Das freie Internet / Netzneutralität? Gibt es heute schon nicht.</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/das&#45;freie&#45;internet&#45;netzneutralitaet&#45;gibt&#45;es&#45;heute&#45;schon&#45;nicht./</link>
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      <description>Netzneutralität. Ein Wort, dass seit einigen Tagen häufig durch Weblogs, Foren etc. schwirrt &#45; derzeit wird der Aktualität des Themas vor allem durch die Deutsche Telekom sowie Google und Verizon in Szene gesetzt. Es geht um die Frage: Wer bezahlt für die Bandbreite die er nutzt und wie frei muss ein Internet sein, für das man nicht zusätzlich bezahlen muss?Im Grunde ist es heute so: Wir haben DSL&#45;Verträge, bei denen schon seit Jahren die Menge des erzeugten Traffics keine Rolle mehr spielt. Videos, Musik, Filme, Software &#45; all das ziehen wir aus dem Netz, ohne auf die Größe zu schauen. Das einzige was zählt ist die Geschwindigkeit. Benötigen wir für 650 MB einmal mehr als 45 Minuten schicken wir sofort via twitter raus, wie lahm das Netz heute mal wieder ist. Datenverkehr kostet &#45; der Ausbau &amp;amp; die Wartung von Breitband&#45;Technologie kostet Geld, die schon lange nicht mehr mit den 34 Euro im Monat für den Standard&#45;Flat&#45;Supi&#45;Schnell&#45;Tarif gedeckt werden kann. Also werfen Provider in aller Welt &#45; aktuell bspw. Uk, Italien, Deutschland, den USA, ... &#45; die Frage in den Raum: Wer zahlt für diese Wartung &amp;amp; den Ausbau? Derjenige der den Traffic sich holt &#45; also wir &#45; sind schon lange nicht mehr bereit dazu. Also muss es der werden, der den Traffic verursacht &#45; Google, YouTube, Apple, Microsoft, Hulu, ...
Die Logik ist nicht verkehrt &#45; aber eben auch gefährlich.
Zwei Möglichkeiten haben Provider wie die Telekom, Vodafone, Telefonica und Co.: Entweder sie bewegen die Netzgiganten, die Terrabyteweise Daten durchs Netz schicken für ihre Reichweite zu zahlen &#45; und wer dies nicht tut kommt entweder nicht mehr oder nur langsam zum Kunden &#45;, oder sie schalten nur ein &#8220;Grundinternet&#8221; für Kunden frei und lassen sich für zusätzliche Services wie die Freischaltung zum iTunes&#45;Store bspw. Pauschalen vom Kunden zahlen.
Beides ist unschön, beides aber auch verständlich.

Ich wohne zwischen zwei Großstädten in einer Gegend, in der weder DSL möglich ist, noch ein Kabelanbieter vor Ort ist. Es ist ein Ort, wie es viele gibt. Insbesondere in Gegenden deren Telefon&#45;Netz seit Jahrzehnten nicht modernisiert wurden, oder in denen breitflächig (wie in vielen Gegenden der neuen Bundesländer) Glasfaser&#45;Kabel gezogen wurden ist DSL ein Fremdwort.
Was also bleibt zum schnellen Internet? WiMaxx. Zum Beispiel. Eine Technologie die funktioniert &#45; grob gesagt &#45; wie ein über mehrere Kilometer gefächertes WLAN. Problem: WiMaxx ist stark abhängig von der Baurichtung des eigenen Hauses &#45; steht dies im falschen Winkel zur Funkantenne oder sitzt vor dem eigenen Haus ein höheres Gebäude über das man nicht hinweg kommt scheidet WiMaxx aus. Letzte Lösung: UMTS. Und da beginnen die Probleme, die zeigen wie nah das Thema Netzneutralität bereits heute ist.

Alle vier großen UMTS&#45;Provider jagen den UMTS&#45;Datenverkehr über eigene Proxy&#45;Server. Die filtern den beim Kunden ankommenden Datenverkehr. Das macht das Internet&#45;Erlebnis schneller, deutlich unschärfer (Bilder bspw. werden nur mit 70% Qualität übertragen) und inhaltlich anders. Sind die Darstellungsunterschiede auf dem Handy noch verzeihbar, weil kaum erkennbar, wird es grafisch beim Internet&#45;Zugang mit iPad, Netbook oder Notebook bereits unschön &#45; und von den inhaltlichen Änderungen wollen wir lieber nicht reden, wenn einem von Vodafone und Telekom bspw. JavaScript untergeschoben werden. Denn das Internet besteht dann nicht mehr nur noch aus matschigen Gesichtern, unscharfen Sportbildern und zermürbten Autos, sondern auch aus unnötigen Sicherheitswarnungen des eigenen Browsers, falschen Bild&#45;URLs und einem faden Beigeschmack. Bei allen Providern lässt sich mit Know How der APN ändern, womit man den &#8220;Matschbild&#8221;&#45;Proxy umgeht &#45; und höhere Kosten erzeugt. Denn passt man nicht auf in welchem Tarif man ist führt die Änderung des APN schnell dazu, dass der erzeugte Traffic zu einem anderen Tarif abgerechnet wird. Und von all den schönen Volumenbegrenzungen und Geschwindigkeitseingrenzungen bei bestimmten erreichen Volumina in den mobilen Verträgen wollen wir eigentlich nicht reden. Oder wann hat der werte Leser das letzte mal seinen monatlichen Traffic&#45;Verbrauch kontrolliert?

Ich habe aktuell einen Vodafone&#45;UMTS&#45;Heimtarif der als DSL&#45;Alternative beworben wird. Einmal abgesehen von den Verbindungsschwierigkeiten in den Abendstunden (in denen man merkt, dass viele Menschen mit Handys nach Hause kommen und sich in die UMTS&#45;Parzelle einloggen) hat der Tarif ein 5 GB Limit, das für 20 Euro im Monat auf 10 GB gesetzt werden kann. Dazu kommt der liebenswerte Proxy, der alle Bilder runterrechnet und Websites inhaltlich ändert (Zeilenumbrüche raus, Javascripts rein). Hinzu kommen Vorschriften wie das Verbot zur Nutzung von Instant Messangern, Peer&#45;to&#45;Peer Verbindungen oder VoIP. Meine Netznutzung muss ich mit diesem Tarif erheblich einschränken &#45; YouTube, iTunes Store, Skype, Jabber .. all die kleinen Trafficbomben und Kommunikationstools kann oder darf ich (eigentlich) nicht nutzen. Ein wenig fühle ich mich wie im Jahr 2000, als es Volumen&#45;Flatrates gab, bei denen man jeden Abend auf den verbrauchten Traffic schaute. Aber das, was Vegangenheit schien ist im mobilen Internet heute an der Tagesordnung.

Wir haben heute also ein &#8220;Festnetz&#45;Internetzugang&#8221;, von welchem aus der überwiegende Teil der Bevölkerung im Internet unterwegs ist, und für das niemand mehr bereit ist viel Geld auszugeben. Ein Internet&#45;Zugang bei dem Volumen schon lang nicht mehr zählt, und der schnell sein muss. Und wir haben einen &#8220;Mobilen Internetzugang&#8221; der heute noch stark reglementiert ist, der über Proxys läuft die das Erlebnis Internet nur zu 70% ausliefern.
Netzneutralität ist bereits heute bei mobilen Internetzugängen nicht gegeben.

Aber wie soll all die Technik, all der Traffic auch finanziert werden?
Wie oben geschrieben kann ich Provider durchaus verstehen. Ja, ich will ein neutrales Internet in welchem nicht der mit dem größeren Geldbeutel darüber entscheidet was ich geliefert bekomme oder nicht &#45; weil der kleine neue, bessere Videohoster der dem Provider kein Geld zahlen kann, darf er nicht von meinem Netz aus erreichbar sein? Die Alternative ist? Ein Netz, das nach dem Abo&#45;Modell läuft &#45; zahle fünf Euro mehr im Monat für YouTube, Vimeo und Blip, 10 Euro für den Zugang zum iTunes Store, Hulu.com und RTLnow? Ich weiß es nicht .. ich weiß nur, dass ich mich zum Beispiel schon heute fürchterlich eingeschränkt fühle, wenn mir Vodafone ein UMTS&#45;Zugang als DSL&#45;Alternative verkauft, der keine ist &#45; weil es mich in meiner gewohnten Internetnutzung stark einschränkt. Aber es verdeutlicht mir auch, wie ich das Internet eigentlich nicht nutzen will &#45; ich will mir nicht vorschreiben lassen, welche Seiten ich in welcher Qualität anschaue, ob ich heute YouTube streamen darf oder mir einen Film in einer annehmbaren (und nicht nach 5 GB gedrosselten) Geschwindigkeit herunterlade. Ich will mir nicht vorschreiben lassen, ob ich Skype oder Bittorrent (das ja nicht nur für illegale Downloads genutzt wird) nutzen darf. Aber es wird mir vorgeschrieben &#45; schon heute. Und das ist durchaus auch der Grund, warum Google und Verizon das mobile Internet in ihrem Paper ganz bewusst aussen vor lassen ..

* Vom 5 GB&#45;Limit bis zur Drosslung auf GPRS&#45;Geschwindigkeit schweigt Vodafone übrigens im Vertrag, das haben wir im Laden erst auf Nachfrage erfahren. Von der Skalierung der Bilder erzählt einem niemand etwas (steht auch nicht auf der Website) &#45; das erfährt man erst daheim, wenn man via UMTS online geht und Bilder sieht oder sich den Quelltext ansieht, der plötzlich Javascripts und Verweise auf IP&#45;Adressen aufweist, die da original nicht drin stehen. Insbesondere der letzte Punkt ist übrigens einer, der mir böse aufstößt: Man vermarktet den Tarif als Alternative zum DSL (der trägt das Kürzel DSL sogar im Namen) schränkt den Nutzer dann aber ein und jubelt ihm Dinge unter, die eigentlich nicht zu seinem Netzkonsum gehören ...
Bei der Telekom gibt es hier auf meinem Dörfchen ausschließlich &#8220;DSL lite&#8221; &#45; ein Tarif den es in der Kommunikation der Telekom nur auf Nachfrage gibt, und der max. 384 kbit bringt .. nicht die Welt, aber zumindest ohne Volumenbegrenzung. Obwohl: Demnächst habe ich ein Büro in einer Großstadt nebenan &#45; und dort volles DSL. Wer braucht schon freies Internet daheim?</description>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Netzneutralität. Ein Wort, dass seit einigen Tagen häufig durch Weblogs, Foren etc. schwirrt - derzeit wird der Aktualität des Themas vor allem durch die Deutsche Telekom sowie Google und Verizon in Szene gesetzt. Es geht um die Frage: Wer bezahlt für die Bandbreite die er nutzt und wie frei muss ein Internet sein, für das man nicht zusätzlich bezahlen muss?</p><p>Im Grunde ist es heute so: Wir haben DSL-Verträge, bei denen schon seit Jahren die Menge des erzeugten Traffics keine Rolle mehr spielt. Videos, Musik, Filme, Software - all das ziehen wir aus dem Netz, ohne auf die Größe zu schauen. Das einzige was zählt ist die Geschwindigkeit. Benötigen wir für 650 MB einmal mehr als 45 Minuten schicken wir sofort via twitter raus, wie lahm das Netz heute mal wieder ist. Datenverkehr kostet - der Ausbau &amp; die Wartung von Breitband-Technologie kostet Geld, die schon lange nicht mehr mit den 34 Euro im Monat für den Standard-Flat-Supi-Schnell-Tarif gedeckt werden kann. Also werfen Provider in aller Welt - aktuell bspw. Uk, Italien, Deutschland, den USA, ... - die Frage in den Raum: Wer zahlt für diese Wartung &amp; den Ausbau? Derjenige der den Traffic sich holt - also wir - sind schon lange nicht mehr bereit dazu. Also muss es der werden, der den Traffic verursacht - Google, YouTube, Apple, Microsoft, Hulu, ...<br />
Die Logik ist nicht verkehrt - aber eben auch gefährlich.<br />
Zwei Möglichkeiten haben Provider wie die Telekom, Vodafone, Telefonica und Co.: Entweder sie bewegen die Netzgiganten, die Terrabyteweise Daten durchs Netz schicken für ihre Reichweite zu zahlen - und wer dies nicht tut kommt entweder nicht mehr oder nur langsam zum Kunden -, oder sie schalten nur ein &#8220;Grundinternet&#8221; für Kunden frei und lassen sich für zusätzliche Services wie die Freischaltung zum iTunes-Store bspw. Pauschalen vom Kunden zahlen.<br />
Beides ist unschön, beides aber auch verständlich.</p>

<p>Ich wohne zwischen zwei Großstädten in einer Gegend, in der weder DSL möglich ist, noch ein Kabelanbieter vor Ort ist. Es ist ein Ort, wie es viele gibt. Insbesondere in Gegenden deren Telefon-Netz seit Jahrzehnten nicht modernisiert wurden, oder in denen breitflächig (wie in vielen Gegenden der neuen Bundesländer) Glasfaser-Kabel gezogen wurden ist DSL ein Fremdwort.<br />
Was also bleibt zum schnellen Internet? WiMaxx. Zum Beispiel. Eine Technologie die funktioniert - grob gesagt - wie ein über mehrere Kilometer gefächertes WLAN. Problem: WiMaxx ist stark abhängig von der Baurichtung des eigenen Hauses - steht dies im falschen Winkel zur Funkantenne oder sitzt vor dem eigenen Haus ein höheres Gebäude über das man nicht hinweg kommt scheidet WiMaxx aus. Letzte Lösung: UMTS. Und da beginnen die Probleme, die zeigen wie nah das Thema Netzneutralität bereits heute ist.</p>

<p>Alle vier großen UMTS-Provider jagen den UMTS-Datenverkehr über eigene Proxy-Server. Die filtern den beim Kunden ankommenden Datenverkehr. Das macht das Internet-Erlebnis schneller, deutlich unschärfer (Bilder bspw. werden nur mit 70% Qualität übertragen) und <a href="http://www.zdnet.de/sicherheits_analysen_internet_per_umts_so_faelschen_deutsche_provider_webinhalte_story-39001544-41515603-1.htm">inhaltlich anders</a>. Sind die Darstellungsunterschiede auf dem Handy noch verzeihbar, weil kaum erkennbar, wird es grafisch beim Internet-Zugang mit iPad, Netbook oder Notebook bereits unschön - und von den inhaltlichen Änderungen wollen wir lieber nicht reden, wenn einem von Vodafone und Telekom bspw. JavaScript untergeschoben werden. Denn das Internet besteht dann nicht mehr nur noch aus matschigen Gesichtern, unscharfen Sportbildern und zermürbten Autos, sondern auch aus unnötigen Sicherheitswarnungen des eigenen Browsers, falschen Bild-URLs und einem faden Beigeschmack. Bei allen Providern lässt sich mit Know How der APN ändern, womit man den &#8220;Matschbild&#8221;-Proxy umgeht - und höhere Kosten erzeugt. Denn passt man nicht auf in welchem Tarif man ist führt die Änderung des APN schnell dazu, dass der erzeugte Traffic zu einem anderen Tarif abgerechnet wird. Und von all den schönen Volumenbegrenzungen und Geschwindigkeitseingrenzungen bei bestimmten erreichen Volumina in den mobilen Verträgen wollen wir eigentlich nicht reden. Oder wann hat der werte Leser das letzte mal seinen monatlichen Traffic-Verbrauch kontrolliert?</p>

<p>Ich habe aktuell einen Vodafone-UMTS-Heimtarif der als DSL-Alternative beworben wird. Einmal abgesehen von den Verbindungsschwierigkeiten in den Abendstunden (in denen man merkt, dass viele Menschen mit Handys nach Hause kommen und sich in die UMTS-Parzelle einloggen) hat der Tarif ein 5 GB Limit, das für 20 Euro im Monat auf 10 GB gesetzt werden kann. Dazu kommt der liebenswerte Proxy, der alle Bilder runterrechnet und Websites inhaltlich ändert (Zeilenumbrüche raus, Javascripts rein). Hinzu kommen Vorschriften wie das Verbot zur Nutzung von Instant Messangern, Peer-to-Peer Verbindungen oder VoIP. Meine Netznutzung muss ich mit diesem Tarif erheblich einschränken - YouTube, iTunes Store, Skype, Jabber .. all die kleinen Trafficbomben und Kommunikationstools kann oder darf ich (eigentlich) nicht nutzen. Ein wenig fühle ich mich wie im Jahr 2000, als es Volumen-Flatrates gab, bei denen man jeden Abend auf den verbrauchten Traffic schaute. Aber das, was Vegangenheit schien ist im mobilen Internet heute an der Tagesordnung.</p>

<p>Wir haben heute also ein &#8220;Festnetz-Internetzugang&#8221;, von welchem aus der überwiegende Teil der Bevölkerung im Internet unterwegs ist, und für das niemand mehr bereit ist viel Geld auszugeben. Ein Internet-Zugang bei dem Volumen schon lang nicht mehr zählt, und der schnell sein muss. Und wir haben einen &#8220;Mobilen Internetzugang&#8221; der heute noch stark reglementiert ist, der über Proxys läuft die das Erlebnis Internet nur zu 70% ausliefern.<br />
Netzneutralität ist bereits heute bei mobilen Internetzugängen nicht gegeben.</p>

<p>Aber wie soll all die Technik, all der Traffic auch finanziert werden?<br />
Wie oben geschrieben kann ich Provider durchaus verstehen. Ja, ich will ein neutrales Internet in welchem nicht der mit dem größeren Geldbeutel darüber entscheidet was ich geliefert bekomme oder nicht - weil der kleine neue, bessere Videohoster der dem Provider kein Geld zahlen kann, darf er nicht von meinem Netz aus erreichbar sein? Die Alternative ist? Ein Netz, das nach dem Abo-Modell läuft - zahle fünf Euro mehr im Monat für YouTube, Vimeo und Blip, 10 Euro für den Zugang zum iTunes Store, Hulu.com und RTLnow? Ich weiß es nicht .. ich weiß nur, dass ich mich zum Beispiel schon heute fürchterlich eingeschränkt fühle, wenn mir Vodafone ein UMTS-Zugang als DSL-Alternative verkauft, der keine ist - weil es mich in meiner gewohnten Internetnutzung stark einschränkt. Aber es verdeutlicht mir auch, wie ich das Internet eigentlich nicht nutzen will - ich will mir nicht vorschreiben lassen, welche Seiten ich in welcher Qualität anschaue, ob ich heute YouTube streamen darf oder mir einen Film in einer annehmbaren (und nicht nach 5 GB gedrosselten) Geschwindigkeit herunterlade. Ich will mir nicht vorschreiben lassen, ob ich Skype oder Bittorrent (das ja nicht nur für illegale Downloads genutzt wird) nutzen darf. Aber es wird mir vorgeschrieben - schon heute. Und das ist durchaus auch der Grund, warum Google und Verizon das mobile Internet in ihrem Paper ganz bewusst aussen vor lassen ..</p>

<p><em>* Vom 5 GB-Limit bis zur Drosslung auf GPRS-Geschwindigkeit schweigt Vodafone übrigens im Vertrag, das haben wir im Laden erst auf Nachfrage erfahren. Von der Skalierung der Bilder erzählt einem niemand etwas (steht auch nicht auf der Website) - das erfährt man erst daheim, wenn man via UMTS online geht und Bilder sieht oder sich den Quelltext ansieht, der plötzlich Javascripts und Verweise auf IP-Adressen aufweist, die da original nicht drin stehen. Insbesondere der letzte Punkt ist übrigens einer, der mir böse aufstößt: Man vermarktet den Tarif als Alternative zum DSL (der trägt das Kürzel DSL sogar im Namen) schränkt den Nutzer dann aber ein und jubelt ihm Dinge unter, die eigentlich nicht zu seinem Netzkonsum gehören ...<br />
Bei der Telekom gibt es hier auf meinem Dörfchen ausschließlich &#8220;DSL lite&#8221; - ein Tarif den es in der Kommunikation der Telekom nur auf Nachfrage gibt, und der max. 384 kbit bringt .. nicht die Welt, aber zumindest ohne Volumenbegrenzung. Obwohl: Demnächst habe ich ein Büro in einer Großstadt nebenan - und dort volles DSL. Wer braucht schon freies Internet daheim?</em></p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-08-11T18:53:22+01:00</dc:date>
    </item>






    <item>
      <title>Autobauer auf Facebook (International &amp;amp; Deutschland)</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/autobauer&#45;auf&#45;facebook&#45;international&#45;deutschland/</link>
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      <description>Markenaufbau und &#45;bindung sind für die Hersteller von Autos eine wichtige Aufgabe. Dabei stehen sie vor der schwierigen Herausforderung, dass Autos zwar jeden Tag genutzt, nicht jedoch gekauft werden. Wer Kekse bewirbt steht vor ganz anderen Herausforderungen als der, der für etwas wirbt, dass sich der Hauptteil der Bevölkerung nur aller paar Jahre in Form eines neuen oder gebrauchten Wagens anschafft. Aus diesem Grund ist für Autohersteller die Bindung zu Menschen sehr wichtig &#45; damit man dann, wenn der potentielle Kunde vor der Entscheidung zur Anschaffung eines Autos steht, da ist. Das Social Web bietet für Autohersteller deshalb eine gute Plattform, denn Bindungen zu Fans und somit auch (künftigen) Kunden aufzubauen und zu pflegen ist in Netzwerken wie Facebook auf eine neue, intensive Art möglich.

Im Folgenden analysiere ich kurz, wie internationale Autohersteller Facebook nutzen und kippe eine Kanne Zahlenwasser rund um die Facebook&#45;Seiten von Autoherstellern aus &#45; ich habe Fanzahlen etc. zusammen getragen und in Tabellen gegossen.Viele Automobilhersteller entdecken das Social Web für sich. Sie nutzen Blogs, YouTube, Communitys und Foren zur Kommunikation &#45; und natürlich Facebook. Auf der Plattform tummeln sich vor allem westliche Hersteller. Dabei ist feststellbar, dass es zwei Ansatzpunkte gibt: a) man baut für jedes Modell eine Seite auf und kommuniziert dort Modellspezifisch oder b) man baut nur eine nationale Seiten auf und kommuniziert die gesamte Bandbreite der Marke. Insbesondere bei den US&#45;Amerikanischen Herstellern bzw. den US&#45;Niederlassungen anderer Hersteller ist der erste Trend spürbar. So nutzt Ford US zwar als Firma eine Facebook&#45;Seite und kommuniziert darüber allgemein, darüber hinaus hat man aber für jedes (US&#45;)Volumen&#45;Modell eine eigene Facebook&#45;Seite &#45; u.a. für Focus, Fiesta, Mondeo, Mustang oder den vor einigen Tagen exklusiv auf Facebook präsentierten Explorer. Den anderen Ansatz &#45; mit vielen modellübergreifenden, nationalen Seiten &#45; fahren vor allem europäische Autobauer: Sie konstruieren zum einen eine internationale Seite als &#8220;Auffangbecken&#8221; und reihen darum kleinere nationale Seiten. Führend bei dieser Vorgehensweise dürfte BMW sein, die neben ihrer internationalen Seite (derzeit mit 1,3 Mio. Fans die führende Seite unter den Autobauern) mittlerweile mehr als ein Dutzend nationaler Seiten aufgebaut haben. So sind bspw. die Märkte aus Deutschland, Italien, den USA oder Indonesien auf Facebook aktiv und kommunizieren ihre marktspezifischen, modellübergreifenden Inhalte in ihrer marktspezifischen Sprache.

Beide Ansätze haben Vor&#45; und Nachteile. Während es mit den modellspezifischen (derzeit vor allem auf in den USA eingesetzten) Seiten möglich ist, das Zielpublikum sehr spezifisch anzusprechen und Marketing &amp;amp; Kommunikation sehr spezifisch zu fahren, erschwert es die Kommunikation von breitgefächerteten Informationen wie Events oder Aktionen, darüber hinaus erhöht es den Aufwand der national zuständigen Verantwortlichen. Die modellübergreifenden, nationalen Seiten ermöglichen eine breite Themenwahl &#45; damit geht auch der erzählerische Stoff weniger schnell aus und es wird für Fans nicht langweilig. Darüber hinaus kann natürlich die gesamte Modellpalette kommuniziert werden &amp;amp; der Aufwand leibt überschaubar bzw. das Team kann sich auf eine &#8220;Baustelle&#8221; konzentrieren. Modellspezifische Seiten machen vor allem aus Marketingsicht Sinn, aus der Sicht der längerfristigen Kommunikation (und darum geht es bei Autoherstellern ja außerhalb der Kampagnen im Social Web eigentlich immer) jedoch weniger.

In den folgenden Listen habe ich einmal die Autohersteller zusammen getragen, die global auftreten oder medial häufiger erwähnt werden. Bei mehreren hundert Automarken in der Welt kann es gut sein, dass ich ein oder zwei Hersteller übersehen habe &#45; die Größten sollten jedoch in der Liste sein. Außerdem habe ich eine Liste aller Hersteller (weiter unten), die eine deutschsprachige Facebook Seite pflegen.

Übrigens: Feststellbar ist, dass viele Seiten, die von den Niederlassungen aus den USA ins Leben gerufen wurden, von Fans als internationale Seiten der Hersteller angesehen werden. So werden die Seiten von Audi USA oder VW USA zum Beispiel weitläufig als die internationalen Seiten der beiden deutschen Hersteller empfunden, sprechen aber vor allem den US&#45;Markt an. Das liegt vor allem wohl am Ursprung Facebooks &amp;amp; der Namens&#45; bzw. URL&#45;Wahl der Seiten (jeweils /Audi und /VW). Mercedes und Opel haben eine internationale Seite, die aus Deutschland heraus betrieben wird und die Lokalisierungs&#45;Möglichkeiten von Facebook nutzen: Beide Seiten sprechen zwar Englisch, deutsche Fans erreichen jedoch auch deutschsprachige Wall&#45;Einträge. Red Bull oder auch das britische BBC&#45;Magazin &#8220;Top Gear&#8221; nutzen dieses Feature ebenso. Ich finde es als Fan meistens eher verwirrend, aber es verbindet die Vorteile beider angewandter Facebook&#45;Szenarien von oben auf eine durchaus sinnvolle Weise. Ob dies wirklich gut ist? Ich kann es nicht sagen.

Lange Vorrede, nun zum Ranking (berücksichtigt wurden ausschließlich offenkundig Offizielle Seiten der Hersteller):

Alle Hersteller mit Facebook&#45;Seiten, nach internationalen Seiten:


Hersteller
Fans
Sprache
URL
weitere Seiten?



Alfa Romeo



IT&#45;Seite unter facebook.com/Alfa.Romeo.cars mit 140.341 Fans, daneben nationale Seiten aus BE, TK + Seiten zu diversen Modellen



Aston Martin
288,654
EN
facebook.com/astonmartin




Audi



div. u.a. DE, US mit mehr als 1 Mio. Fans größte Seite &amp;amp; meist als INT wahrgenommen (facebook.com/Audi)



BMW
1,349,102
EN
facebook.com/BMW
mehr als ein Dutzend lokale Sites darunter DE, FR, UK, USA, dazu Group, Karriere &amp;amp; BMW Welt



Buick



US&#45;Site unter facebook.com/Buick mit 15.627 Fans, keine lokalen



Cadillac



US&#45;Site unter facebook.com/cadillac mit 164.574 Fans, keine lokalen



Chevrolet



US&#45;Site unter facebook.com/chevrolet mit 140.853 Fans, diverse lokale Seiten (kein EU) &amp;amp; Modell&#45;Seiten u.a. Corvette, General Motors mit eigener Seite



Chrysler



US&#45;Site unter facebook.com/Chrysler mit 23.090 Fans, dazu einige wenige Seiten: Van&#45;Modell, Argentinien &amp;amp; Museum



Citroen
34.318
FR/EN
facebook.com/Citroen
mehr als ein Dutzend lokale Seiten, dazu lokale Modell&#45;Seiten



Dacia
2.199
EN/FR
facebook.com/Dacia
wenige lokale Seiten, u.a. UK



Daihatsu



nur DE&#45;Seite mit 49 Fans (facebook.com/kompaktwagen)



Dodge



US&#45;Site unter facebook.com/dodge mit 113.071 Fans, 2 Modell&#45;Seiten



Ferrari
1.109.422
EN
facebook.com/ferrari
daneben Seiten zu Club, F1&#45;Rennstall, Abu Dhabi&#45;World, Museum



FIAT
65.028
EN
facebook.com/fiat
div. nationale Seiten u.a. DE, BE, UK &amp;amp; Modell&#45;Seiten u.a. 500



Fisker



US&#45;Site unter facebook.com/pages/Fisker&#45;Automotive/338910184902 mit 996 Fans



Ford



US&#45;Site unter facebook.com/Ford mit 162.592 Fans, div. Modell&#45;Seiten u.a. Mustang mit 538.796 Fans, div. nationale Seiten u.a. Europa, Afrika aber auch IT, kein DE dazu Karriere, soziale Projekte &amp;amp; Aktionen



General Motors



US&#45;Site mit 152.574 Fans, dazu jede Marke selbst aufgestellt



Gumpert



nur UK&#45;Site mit 269 Fans



Honda
442.111
EN
facebook.com/Honda
Seite aus US, richtet sich allerdings an &#8220;worldwide&#8221;, daneben diverse Modell&#45;Seiten



Hummer



US&#45;Seite der beerdigten Marke unter facebook.com/hummer mit 24.715 Fans, keine nationalen Seiten



Infiniti
104.127
EN
facebook.com/infiniti




Iveco



italienische Seite unter facebook.com/IVECO mit 3.962 Fans



Jaguar



UK&#45;Site unter facebook.com/Jaguar mit 87.593 Fans



Jeep



US&#45;Site unter facebook.com/jeep mit 528.533 Fans



Lancia
10.953
EN
facebook.com/Lancia
zwei nationale Seiten BE, FR



Land Rover
57.734
EN
facebook.com/landrover
eigene UK&#45;Seite, dazu Range Rover INT &amp;amp; UK



Lexus



US&#45;Site unter facebook.com/lexus mit 102.924 Fans, daneben EU&#45;Site (facebook.com/lexuseurope)



Maserati
91.035
EN
facebook.com/Maserati




Mazda



US&#45;Site mit facebook.com/Mazda mit 79.090, dazu nationale Seiten u.a. DE, BE



Mercedes Benz
427.121
EN/DE
facebook.com/MercedesBenz




MINI
265.994
EN/DE
facebook.com/MINI
Seiten für Countryman, MINISpace, dazu nationale IT und USA



Mitsubishi



US&#45;Site unter facebook.com/Mitsubishi mit 29.914 Fans, diverse nationale Seiten u.a. CA, DE und Modell&#45;Seiten



Nissan



US&#45;Site unter facebook.com/Nissan mit 57.668 Fans, diverse Modell&#45;Seiten



Opel
24.158
EN
facebook.com/Opel




Peugeot
39.106
FR/EN
facebook.com/Peugeot




Porsche
707.480
EN
facebook.com/Porsche




Renault
33.568
EN/FR
facebook.com/renault
diverse nationale Seiten (kein DE), auch Modell&#45;Seiten u.a. für Elektro&#45;Fahrzeuge



Rolls&#45;Royce
165
EN
facebook.com/rollsroycemotorcars
Seite erst wenige Tage online



Saab
35.401
EN
facebook.com/Saab




Skoda



tschechische Seite unter facebook.com/skodaweb mit 807 Fans, keine weiteren Seiten



Subaru



US&#45;Site unter facebook.com/subaruofamerica mit 50.133 Fans, keine weiteren Seiten



Suzuki



US&#45;Site unter facebook.com/SuzukiAuto mit 31.061 Fans, keine weiteren Seiten



Tesla Motors
18,541
EN
facebook.com/teslamotors




Toyota



US&#45;Site unter facebook.com/toyota mit 148.006 Fans, diverse Modell&#45;Seiten u.a. Prius



Vauxhall



nur UK, nur Corsa, keine allgemeine Vauxhall&#45;Seite



Volkswagen
11.542
EN
facebook.com/volkswagen
US&#45;Site unter facebook.com/vw mit 398.321 Fans, jede Menge Modell&#45;Seiten aus US



Volvo
94.419
EN
facebook.com/Volvo
wenige Seiten u.a. Volvo Trucks, nationale aus DE und IT sowie Modell XC60


Marken ohne Facebook&#45;Auftritt: Bentley, Brilliance, Bugatti, Holden, Isuzu, Koenigsegg, Lada, Lamborghini, Maybach, SEAT

Hersteller mit deutschen Seiten, sortiert nach Fans:

BMW30,786
Audi A128.394
Opel23.832
Volvo5.591
Mazda5.310
Citroen DS34.511
Audi2.091
Citroen C31.621
Mitsubishi686
Daihatsu49


Hersteller mit Hauptsprache EN aber DE&#45;Anteil:

Mercedes Benz427.226
Opel24.166


Stärksten Marken&#45;Einzelseiten

MarkeFansHerkunft
BMW1,349,102INT
Ferrari1.109.422INT
Audi1,073,405USA
Porsche707.480INT
Jeep528.533USA
Honda442.111INT
Mercedes Benz427.121INT
Volkswagen398.321USA
Aston Martin288,654INT
MINI265.994INT
Cadillac164.574USA
Ford162.592USA
General Motors152.574USA
Toyota148.006USA
Chevrolet140.853USA
Alfa Romeo140.341INT
Dodge113.071USA
Infiniti104.127INT
Lexus102.924USA
Volvo94.419INT
Maserati91.035INT
Jaguar87.593UK
Mazda79.090USA
FIAT65.028INT
Land Rover57.734INT
Nissan57.668USA
Subaru50.133USA
Peugeot39.106INT
Saab35.401INT
Citroen34.318INT
Renault33.568INT
Suzuki31.061USA
Mitsubishi29.914USA
Hummer24.715USA
Opel24.158INT
Chrysler23.090USA
Tesla Motors18,541USA
Buick15.627USA
Lancia10.953INT
Dacia2.199INT
Fisker996USA
Skoda807CZ
Rolls&#45;Royce165INT


* Alle Fanzahlen mit Stand 30.07.2010, Stand Fanzahlen der DE&#45;Seiten 28.07.2010</description>
      <dc:subject>Projekte</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Markenaufbau und -bindung sind für die Hersteller von Autos eine wichtige Aufgabe. Dabei stehen sie vor der schwierigen Herausforderung, dass Autos zwar jeden Tag genutzt, nicht jedoch gekauft werden. Wer Kekse bewirbt steht vor ganz anderen Herausforderungen als der, der für etwas wirbt, dass sich der Hauptteil der Bevölkerung nur aller paar Jahre in Form eines neuen oder gebrauchten Wagens anschafft. Aus diesem Grund ist für Autohersteller die Bindung zu Menschen sehr wichtig - damit man dann, wenn der potentielle Kunde vor der Entscheidung zur Anschaffung eines Autos steht, da ist. Das Social Web bietet für Autohersteller deshalb eine gute Plattform, denn Bindungen zu Fans und somit auch (künftigen) Kunden aufzubauen und zu pflegen ist in Netzwerken wie Facebook auf eine neue, intensive Art möglich.</p>

<p><em>Im Folgenden analysiere ich kurz, wie internationale Autohersteller Facebook nutzen und kippe eine Kanne Zahlenwasser rund um die Facebook-Seiten von Autoherstellern aus - ich habe Fanzahlen etc. zusammen getragen und in Tabellen gegossen.</em></p><p>Viele Automobilhersteller entdecken das Social Web für sich. Sie nutzen Blogs, YouTube, Communitys und Foren zur Kommunikation - und natürlich Facebook. Auf der Plattform tummeln sich vor allem westliche Hersteller. Dabei ist feststellbar, dass es zwei Ansatzpunkte gibt: a) man baut für jedes Modell eine Seite auf und kommuniziert dort Modellspezifisch oder b) man baut nur eine nationale Seiten auf und kommuniziert die gesamte Bandbreite der Marke. Insbesondere bei den US-Amerikanischen Herstellern bzw. den US-Niederlassungen anderer Hersteller ist der erste Trend spürbar. So nutzt <a href="http://www.facebook.com/ford" title="Ford">Ford</a> US zwar als Firma eine Facebook-Seite und kommuniziert darüber allgemein, darüber hinaus hat man aber für jedes (US-)Volumen-Modell eine eigene Facebook-Seite - u.a. für Focus, Fiesta, Mondeo, Mustang oder den vor einigen Tagen exklusiv auf Facebook präsentierten <a href="http://www.facebook.com/FordExplorer" title="Explorer">Explorer</a>. Den anderen Ansatz - mit vielen modellübergreifenden, nationalen Seiten - fahren vor allem europäische Autobauer: Sie konstruieren zum einen eine internationale Seite als &#8220;Auffangbecken&#8221; und reihen darum kleinere nationale Seiten. Führend bei dieser Vorgehensweise dürfte BMW sein, die neben ihrer <a href="http://www.facebook.com/BMW" title="BMW">internationalen Seite</a> (derzeit mit 1,3 Mio. Fans die führende Seite unter den Autobauern) mittlerweile mehr als ein Dutzend nationaler Seiten aufgebaut haben. So sind bspw. die Märkte aus Deutschland, Italien, den USA oder Indonesien auf Facebook aktiv und kommunizieren ihre marktspezifischen, modellübergreifenden Inhalte in ihrer marktspezifischen Sprache.</p>

<p>Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile. Während es mit den modellspezifischen (derzeit vor allem auf in den USA eingesetzten) Seiten möglich ist, das Zielpublikum sehr spezifisch anzusprechen und Marketing &amp; Kommunikation sehr spezifisch zu fahren, erschwert es die Kommunikation von breitgefächerteten Informationen wie Events oder Aktionen, darüber hinaus erhöht es den Aufwand der national zuständigen Verantwortlichen. Die modellübergreifenden, nationalen Seiten ermöglichen eine breite Themenwahl - damit geht auch der erzählerische Stoff weniger schnell aus und es wird für Fans nicht langweilig. Darüber hinaus kann natürlich die gesamte Modellpalette kommuniziert werden &amp; der Aufwand leibt überschaubar bzw. das Team kann sich auf eine &#8220;Baustelle&#8221; konzentrieren. Modellspezifische Seiten machen vor allem aus Marketingsicht Sinn, aus der Sicht der längerfristigen Kommunikation (und darum geht es bei Autoherstellern ja außerhalb der Kampagnen im Social Web eigentlich immer) jedoch weniger.</p>

<p>In den folgenden Listen habe ich einmal die Autohersteller zusammen getragen, die global auftreten oder medial häufiger erwähnt werden. Bei mehreren hundert Automarken in der Welt kann es gut sein, dass ich ein oder zwei Hersteller übersehen habe - die Größten sollten jedoch in der Liste sein. Außerdem habe ich eine Liste aller Hersteller (weiter unten), die eine deutschsprachige Facebook Seite pflegen.</p>

<p>Übrigens: Feststellbar ist, dass viele Seiten, die von den Niederlassungen aus den USA ins Leben gerufen wurden, von Fans als internationale Seiten der Hersteller angesehen werden. So werden die Seiten von Audi USA oder VW USA zum Beispiel weitläufig als die internationalen Seiten der beiden deutschen Hersteller empfunden, sprechen aber vor allem den US-Markt an. Das liegt vor allem wohl am Ursprung Facebooks &amp; der Namens- bzw. URL-Wahl der Seiten (jeweils /Audi und /VW). Mercedes und Opel haben eine internationale Seite, die aus Deutschland heraus betrieben wird und die Lokalisierungs-Möglichkeiten von Facebook nutzen: Beide Seiten sprechen zwar Englisch, deutsche Fans erreichen jedoch auch deutschsprachige Wall-Einträge. Red Bull oder auch das britische BBC-Magazin &#8220;Top Gear&#8221; nutzen dieses Feature ebenso. Ich finde es als Fan meistens eher verwirrend, aber es verbindet die Vorteile beider angewandter Facebook-Szenarien von oben auf eine durchaus sinnvolle Weise. Ob dies wirklich gut ist? Ich kann es nicht sagen.</p>

<p>Lange Vorrede, nun zum Ranking (berücksichtigt wurden ausschließlich offenkundig Offizielle Seiten der Hersteller):</p>

<p>Alle Hersteller mit Facebook-Seiten, nach internationalen Seiten:
</p><table class="now" border="1" cellspacing="0" cellpadding="2" style="font-size:11px;line-height:1.3em;">
<tr>
<th>Hersteller</td>
<th>Fans</td>
<th>Sprache</td>
<th>URL</td>
<th>weitere Seiten?</td>
</tr>

<tr>
<td>Alfa Romeo</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>IT-Seite unter facebook.com/Alfa.Romeo.cars mit 140.341 Fans, daneben nationale Seiten aus BE, TK + Seiten zu diversen Modellen</td>
</tr>

<tr>
<td>Aston Martin</td>
<td>288,654</td>
<td>EN</td>
<td>facebook.com/astonmartin</td>
<td></td>
</tr>

<tr>
<td>Audi</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>div. u.a. DE, US mit mehr als 1 Mio. Fans größte Seite &amp; meist als INT wahrgenommen (facebook.com/Audi)</td>
</tr>

<tr>
<td>BMW</td>
<td>1,349,102</td>
<td>EN</td>
<td>facebook.com/BMW</td>
<td>mehr als ein Dutzend lokale Sites darunter DE, FR, UK, USA, dazu Group, Karriere &amp; BMW Welt</td>
</tr>

<tr>
<td>Buick</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Site unter facebook.com/Buick mit 15.627 Fans, keine lokalen</td>
</tr>

<tr>
<td>Cadillac</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Site unter facebook.com/cadillac mit 164.574 Fans, keine lokalen</td>
</tr>

<tr>
<td>Chevrolet</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Site unter facebook.com/chevrolet mit 140.853 Fans, diverse lokale Seiten (kein EU) &amp; Modell-Seiten u.a. Corvette, General Motors mit eigener Seite</td>
</tr>

<tr>
<td>Chrysler</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Site unter facebook.com/Chrysler mit 23.090 Fans, dazu einige wenige Seiten: Van-Modell, Argentinien &amp; Museum</td>
</tr>

<tr>
<td>Citroen</td>
<td>34.318</td>
<td>FR/EN</td>
<td>facebook.com/Citroen</td>
<td>mehr als ein Dutzend lokale Seiten, dazu lokale Modell-Seiten</td>
</tr>

<tr>
<td>Dacia</td>
<td>2.199</td>
<td>EN/FR</td>
<td>facebook.com/Dacia</td>
<td>wenige lokale Seiten, u.a. UK</td>
</tr>

<tr>
<td>Daihatsu</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>nur DE-Seite mit 49 Fans (facebook.com/kompaktwagen)</td>
</tr>

<tr>
<td>Dodge</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Site unter facebook.com/dodge mit 113.071 Fans, 2 Modell-Seiten</td>
</tr>

<tr>
<td>Ferrari</td>
<td>1.109.422</td>
<td>EN</td>
<td>facebook.com/ferrari</td>
<td>daneben Seiten zu Club, F1-Rennstall, Abu Dhabi-World, Museum</td>
</tr>

<tr>
<td>FIAT</td>
<td>65.028</td>
<td>EN</td>
<td>facebook.com/fiat</td>
<td>div. nationale Seiten u.a. DE, BE, UK &amp; Modell-Seiten u.a. 500</td>
</tr>

<tr>
<td>Fisker</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Site unter facebook.com/pages/Fisker-Automotive/338910184902 mit 996 Fans</td>
</tr>

<tr>
<td>Ford</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Site unter facebook.com/Ford mit 162.592 Fans, div. Modell-Seiten u.a. Mustang mit 538.796 Fans, div. nationale Seiten u.a. Europa, Afrika aber auch IT, kein DE dazu Karriere, soziale Projekte &amp; Aktionen</td>
</tr>

<tr>
<td>General Motors</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Site mit 152.574 Fans, dazu jede Marke selbst aufgestellt</td>
</tr>

<tr>
<td>Gumpert</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>nur UK-Site mit 269 Fans</td>
</tr>

<tr>
<td>Honda</td>
<td>442.111</td>
<td>EN</td>
<td>facebook.com/Honda</td>
<td>Seite aus US, richtet sich allerdings an &#8220;worldwide&#8221;, daneben diverse Modell-Seiten</td>
</tr>

<tr>
<td>Hummer</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Seite der beerdigten Marke unter facebook.com/hummer mit 24.715 Fans, keine nationalen Seiten</td>
</tr>

<tr>
<td>Infiniti</td>
<td>104.127</td>
<td>EN</td>
<td>facebook.com/infiniti</td>
<td></td>
</tr>

<tr>
<td>Iveco</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>italienische Seite unter facebook.com/IVECO mit 3.962 Fans</td>
</tr>

<tr>
<td>Jaguar</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>UK-Site unter facebook.com/Jaguar mit 87.593 Fans</td>
</tr>

<tr>
<td>Jeep</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Site unter facebook.com/jeep mit 528.533 Fans</td>
</tr>

<tr>
<td>Lancia</td>
<td>10.953</td>
<td>EN</td>
<td>facebook.com/Lancia</td>
<td>zwei nationale Seiten BE, FR</td>
</tr>

<tr>
<td>Land Rover</td>
<td>57.734</td>
<td>EN</td>
<td>facebook.com/landrover</td>
<td>eigene UK-Seite, dazu Range Rover INT &amp; UK</td>
</tr>

<tr>
<td>Lexus</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Site unter facebook.com/lexus mit 102.924 Fans, daneben EU-Site (facebook.com/lexuseurope)</td>
</tr>

<tr>
<td>Maserati</td>
<td>91.035</td>
<td>EN</td>
<td>facebook.com/Maserati</td>
<td></td>
</tr>

<tr>
<td>Mazda</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Site mit facebook.com/Mazda mit 79.090, dazu nationale Seiten u.a. DE, BE</td>
</tr>

<tr>
<td>Mercedes Benz</td>
<td>427.121</td>
<td>EN/DE</td>
<td>facebook.com/MercedesBenz</td>
<td></td>
</tr>

<tr>
<td>MINI</td>
<td>265.994</td>
<td>EN/DE</td>
<td>facebook.com/MINI</td>
<td>Seiten für Countryman, MINISpace, dazu nationale IT und USA</td>
</tr>

<tr>
<td>Mitsubishi</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Site unter facebook.com/Mitsubishi mit 29.914 Fans, diverse nationale Seiten u.a. CA, DE und Modell-Seiten</td>
</tr>

<tr>
<td>Nissan</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Site unter facebook.com/Nissan mit 57.668 Fans, diverse Modell-Seiten</td>
</tr>

<tr>
<td>Opel</td>
<td>24.158</td>
<td>EN</td>
<td>facebook.com/Opel</td>
<td></td>
</tr>

<tr>
<td>Peugeot</td>
<td>39.106</td>
<td>FR/EN</td>
<td>facebook.com/Peugeot</td>
<td></td>
</tr>

<tr>
<td>Porsche</td>
<td>707.480</td>
<td>EN</td>
<td>facebook.com/Porsche</td>
<td></td>
</tr>

<tr>
<td>Renault</td>
<td>33.568</td>
<td>EN/FR</td>
<td>facebook.com/renault</td>
<td>diverse nationale Seiten (kein DE), auch Modell-Seiten u.a. für Elektro-Fahrzeuge</td>
</tr>

<tr>
<td>Rolls-Royce</td>
<td>165</td>
<td>EN</td>
<td>facebook.com/rollsroycemotorcars</td>
<td><em>Seite erst wenige Tage online</em></td>
</tr>

<tr>
<td>Saab</td>
<td>35.401</td>
<td>EN</td>
<td>facebook.com/Saab</td>
<td></td>
</tr>

<tr>
<td>Skoda</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>tschechische Seite unter facebook.com/skodaweb mit 807 Fans, keine weiteren Seiten</td>
</tr>

<tr>
<td>Subaru</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Site unter facebook.com/subaruofamerica mit 50.133 Fans, keine weiteren Seiten</td>
</tr>

<tr>
<td>Suzuki</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Site unter facebook.com/SuzukiAuto mit 31.061 Fans, keine weiteren Seiten</td>
</tr>

<tr>
<td>Tesla Motors</td>
<td>18,541</td>
<td>EN</td>
<td>facebook.com/teslamotors</td>
<td></td>
</tr>

<tr>
<td>Toyota</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>US-Site unter facebook.com/toyota mit 148.006 Fans, diverse Modell-Seiten u.a. Prius</td>
</tr>

<tr>
<td>Vauxhall</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>nur UK, nur Corsa, keine allgemeine Vauxhall-Seite</td>
</tr>

<tr>
<td>Volkswagen</td>
<td>11.542</td>
<td>EN</td>
<td>facebook.com/volkswagen</td>
<td>US-Site unter facebook.com/vw mit 398.321 Fans, jede Menge Modell-Seiten aus US</td>
</tr>

<tr>
<td>Volvo</td>
<td>94.419</td>
<td>EN</td>
<td>facebook.com/Volvo</td>
<td>wenige Seiten u.a. Volvo Trucks, nationale aus DE und IT sowie Modell XC60</td>
</tr>
</table><p>
Marken ohne Facebook-Auftritt: Bentley, Brilliance, Bugatti, Holden, Isuzu, Koenigsegg, Lada, Lamborghini, Maybach, SEAT<br /><br /><br /></p>

<p>Hersteller mit deutschen Seiten, sortiert nach Fans:
</p><table class="now" border="1" cellspacing="0" cellpadding="2" style="font-size:11px;line-height:1.3em;">
<tr><td><a href="http://www.facebook.com/BMWDeutschland">BMW</a></td><td>30,786</td></tr>
<tr><td><a href="http://www.facebook.com/AudiA1">Audi A1</a></td><td>28.394</td></tr>
<tr><td><a href="http://www.facebook.com/Opel">Opel</a></td><td>23.832</td></tr>
<tr><td><a href="http://www.facebook.com/volvo.de">Volvo</a></td><td>5.591</td></tr>
<tr><td><a href="http://www.facebook.com/MazdaDeutschland">Mazda</a></td><td>5.310</td></tr>
<tr><td><a href="http://www.facebook.com/citroenDS3de">Citroen DS3</a></td><td>4.511</td></tr>
<tr><td><a href="http://www.facebook.com/AudiDE">Audi</a></td><td>2.091</td></tr>
<tr><td><a href="http://www.facebook.com/citroenC3de">Citroen C3</a></td><td>1.621</td></tr>
<tr><td><a href="http://www.facebook.com/Mitsubishi.Motors.DE">Mitsubishi</a></td><td>686</td></tr>
<tr><td><a href="http://www.facebook.com/kompaktwagen">Daihatsu</a></td><td>49</td></tr>
</table>

<p>Hersteller mit Hauptsprache EN aber DE-Anteil:
</p><table class="now" border="1" cellspacing="0" cellpadding="2" style="font-size:11px;line-height:1.3em;">
<tr><td><a href="http://www.facebook.com/MercedesBenz">Mercedes Benz</a></td><td>427.226</td></tr>
<tr><td><a href="http://www.facebook.com/Opel">Opel</a></td><td>24.166</td></tr>
</table>

<p>Stärksten Marken-Einzelseiten
</p><table class="now" border="1" cellspacing="0" cellpadding="2" style="font-size:11px;line-height:1.3em;">
<tr><th>Marke</th><th>Fans</th><th>Herkunft</th></tr>
<tr><td>BMW</td><td>1,349,102</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Ferrari</td><td>1.109.422</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Audi</td><td>1,073,405</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>Porsche</td><td>707.480</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Jeep</td><td>528.533</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>Honda</td><td>442.111</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Mercedes Benz</td><td>427.121</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Volkswagen</td><td>398.321</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>Aston Martin</td><td>288,654</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>MINI</td><td>265.994</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Cadillac</td><td>164.574</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>Ford</td><td>162.592</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>General Motors</td><td>152.574</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>Toyota</td><td>148.006</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>Chevrolet</td><td>140.853</td><td>USA</td>
<tr><td>Alfa Romeo</td><td>140.341</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Dodge</td><td>113.071</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>Infiniti</td><td>104.127</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Lexus</td><td>102.924</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>Volvo</td><td>94.419</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Maserati</td><td>91.035</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Jaguar</td><td>87.593</td><td>UK</td></tr>
<tr><td>Mazda</td><td>79.090</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>FIAT</td><td>65.028</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Land Rover</td><td>57.734</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Nissan</td><td>57.668</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>Subaru</td><td>50.133</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>Peugeot</td><td>39.106</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Saab</td><td>35.401</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Citroen</td><td>34.318</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Renault</td><td>33.568</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Suzuki</td><td>31.061</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>Mitsubishi</td><td>29.914</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>Hummer</td><td>24.715</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>Opel</td><td>24.158</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Chrysler</td><td>23.090</td><td>USA</td>
<tr><td>Tesla Motors</td><td>18,541</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>Buick</td><td>15.627</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>Lancia</td><td>10.953</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Dacia</td><td>2.199</td><td>INT</td></tr>
<tr><td>Fisker</td><td>996</td><td>USA</td></tr>
<tr><td>Skoda</td><td>807</td><td>CZ</td></tr>
<tr><td>Rolls-Royce</td><td>165</td><td>INT</td></tr>
</table><p>
<br /><br />
* Alle Fanzahlen mit Stand 30.07.2010, Stand Fanzahlen der DE-Seiten 28.07.2010
</p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-07-30T20:13:20+01:00</dc:date>
    </item>






    <item>
      <title>vom Scheitern</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/vom&#45;scheitern/</link>
      <guid isPermaLink="true">http://gigold.de/weblog/eintrag/vom&#45;scheitern/</guid>
      <description>Manchmal scheitert man. Privat. Beruflich. Und wenn es dick kommt, sogar bei beidem zusammen. Das ist bitter, aber nicht zwangsläufig schlecht. Denn zu Scheitern bedeutet auch, zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und schlauer aus einer Situation hervor zu gehen. Trotzdem hat das Scheitern noch immer einen negativen Touch. Kaum einer wird gratulieren, wenn man offen vom eigenen Scheitern spricht &#45; sofort denkt das Gegenüber an Blödheit, ein verqueres Ego oder sonst irgend einen grenzdebilen Grund beim Gescheiterten.

Manchmal aber liegt es bei zwei Partnern einfach an unterschiedlichen Ansichten, an verschiedenen Vorstellungen von Unternehmertum und anderem Kommunikationsverhalten.
Ich bin gescheitert. Als Mitbegründer des Coworking Spaces in Leipzig.Aber es ist nicht schlimm, denn das Scheitern der Zusammenarbeit zwischen den beiden Gesellschaftern bedeutet nicht das generelle Scheitern des Coworking Spaces im Tapetenwerk.

Anfang des Jahres taten sich Nico Krause, meine Frau und ich uns zusammen um den ersten Coworking Space in Leipzig zu auf die Beine zu stellen. Wir gründeten ein Unternehmen, mieteten einen Raum und fingen an.
Nico und ich, als Gesellschafter, kannten uns privat kaum. Aber wir schwärmten gemeinsam für die gleiche Idee &#45; was an Gemeinsamkeiten nun jedoch nicht reicht, um ein eigenes Unternehmen miteinander zu teilen. Im Lauf der Zeit erkannten wir Unterschiede in unseren Vorstellungen. Ich bin eher Pragmatiker, Kaufmann und beim Thema Coworking weniger Idealist als &#8216;Gemeinschaftsbüro&#45;Sager&#8217;. Nico ist, ohne das dies eine negativ bewertete Aussage sei, das ganze Gegenteil. Er hat eine Vision für das Coworking in Leipzig &#45; eine, die ich nicht in allen Belangen teile. Hinzu kommt eine unterschiedliche Art der Kommunikation und Herangehensweise. Insgesamt also nicht die beste Voraussetzung für eine gemeinschaftliche Unternehmung. Diese Unterschiede waren mir durchaus bereits bei unserem ersten Treffen klar,&amp;nbsp; trotzdem entschied ich mich, die Idee als Gründer zu unterstützen, weil ich sie gut finde und weil ich das Gefühl hatte, sie benötigte etwas Antrieb.

Ich habe mich bereits vor einigen Wochen aus dem aktiven Teil des Projekts &#8220;Le Space&#8221; zurück gezogen. Ebenso wie meine Frau. Die Idee des Spaces und seine Verwirklichung sind vor allem im Kopf und mit dem Herz Nicos entstanden. Es war schön ihm zu den ersten großen Schritten unser Wissen, unsere Gedanken und Ideen mitgeben zu können.
Heute habe ich meine Anteile an der Firma an zwei neue Gesellschafter verkauft. Ich wünsche ihnen und Nico alles Gute und bin gespannt, wie sich das Projekt entwickelt.

Menschen sind verschieden, ticken anders, ... manchmal gelingt es, zwischen zwei Inseln eine Brücke zu errichten, und manchmal bleibt es beim Bootsverkehr. Das rudern macht dann durchaus Spaß, aber auf Dauer wird es so kräftezerrend, dass man nur aufgeben kann, will man weitere körperliche Schäden vermeiden.</description>
      <dc:subject>Leipzig</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal scheitert man. Privat. Beruflich. Und wenn es dick kommt, sogar bei beidem zusammen. Das ist bitter, aber nicht zwangsläufig schlecht. Denn zu Scheitern bedeutet auch, zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und schlauer aus einer Situation hervor zu gehen. Trotzdem hat das Scheitern noch immer einen negativen Touch. Kaum einer wird gratulieren, wenn man offen vom eigenen Scheitern spricht - sofort denkt das Gegenüber an Blödheit, ein verqueres Ego oder sonst irgend einen grenzdebilen Grund beim Gescheiterten.</p>

<p>Manchmal aber liegt es bei zwei Partnern einfach an unterschiedlichen Ansichten, an verschiedenen Vorstellungen von Unternehmertum und anderem Kommunikationsverhalten.<br />
Ich bin <em>gescheitert</em>. Als Mitbegründer des Coworking Spaces in Leipzig.</p><p>Aber es ist nicht schlimm, denn das Scheitern der Zusammenarbeit zwischen den beiden Gesellschaftern bedeutet nicht das generelle Scheitern des Coworking Spaces im Tapetenwerk.</p>

<p>Anfang des Jahres taten sich <a href="http://gigold.de/weblog/eintrag/coworking-in-leipzig-demnaechst/">Nico Krause, meine Frau und ich</a> uns zusammen um den ersten Coworking Space in Leipzig zu auf die Beine zu stellen. Wir gründeten ein Unternehmen, mieteten einen Raum und fingen an.<br />
Nico und ich, als Gesellschafter, kannten uns privat kaum. Aber wir schwärmten gemeinsam für die gleiche Idee - was an Gemeinsamkeiten nun jedoch nicht reicht, um ein eigenes Unternehmen miteinander zu teilen. Im Lauf der Zeit erkannten wir Unterschiede in unseren Vorstellungen. Ich bin eher Pragmatiker, Kaufmann und beim Thema Coworking weniger Idealist als &#8216;Gemeinschaftsbüro-Sager&#8217;. Nico ist, ohne das dies eine negativ bewertete Aussage sei, das ganze Gegenteil. Er hat eine Vision für das Coworking in Leipzig - eine, die ich nicht in allen Belangen teile. Hinzu kommt eine unterschiedliche Art der Kommunikation und Herangehensweise. Insgesamt also nicht die beste Voraussetzung für eine gemeinschaftliche Unternehmung. Diese Unterschiede waren mir durchaus bereits bei unserem ersten Treffen klar,&nbsp; trotzdem entschied ich mich, die Idee als Gründer zu unterstützen, weil ich sie gut finde und weil ich das Gefühl hatte, sie benötigte etwas Antrieb.</p>

<p>Ich habe mich bereits vor einigen Wochen aus dem aktiven Teil des Projekts &#8220;Le Space&#8221; zurück gezogen. Ebenso wie meine Frau. Die Idee des Spaces und seine Verwirklichung sind vor allem im Kopf und mit dem Herz Nicos entstanden. Es war schön ihm zu den ersten großen Schritten unser Wissen, unsere Gedanken und Ideen mitgeben zu können.<br />
Heute habe ich meine Anteile an der Firma an zwei neue Gesellschafter verkauft. Ich wünsche ihnen und Nico alles Gute und bin gespannt, wie sich das Projekt entwickelt.</p>

<p>Menschen sind verschieden, ticken anders, ... manchmal gelingt es, zwischen zwei Inseln eine Brücke zu errichten, und manchmal bleibt es beim Bootsverkehr. Das rudern macht dann durchaus Spaß, aber auf Dauer wird es so kräftezerrend, dass man nur aufgeben kann, will man weitere körperliche Schäden vermeiden.</p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-07-19T18:51:08+01:00</dc:date>
    </item>






    <item>
      <title>Was machst Du eigentlich?</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/was&#45;machst&#45;du&#45;eigentlich/</link>
      <guid isPermaLink="true">http://gigold.de/weblog/eintrag/was&#45;machst&#45;du&#45;eigentlich/</guid>
      <description>Seit einigen Monaten komme ich viel rum (im Verhältnis zumindest mehr, als in den Vorjahren) und lerne hier und da nicht nur neue Menschen kennen, sondern begegne auch vielen Menschen zum ersten Mal im realen Leben die ich bisher nur über das Internet kannte.

Dabei begegnet mir eine Frage immer wieder: &#8220;Was machst Du eigentlich?&#8221;
Nun fällt meine Antwort je nach Gegenüber immer etwas anders aus &#45; vor allem auch, weil ich differenziere zwischen Menschen, die sich weniger gut oder besser in dem Bereich auskennen, in welchem ich in den letzten Jahren meine berufliche Erfüllung gefunden habe.

Die Antwort auf &#8220;Was machst Du eigentlich?&#8221; ist im Grunde auch nur ein kurzes Update dessen, was ich in den letzten Jahren als berufliche Entwicklung durchgemacht habe.
Anfang 2001 habe ich, nach einer kaufmännischen Ausbildung (Bürokfm.), als HTML&#45; und JS&#45;Künstler in einer kleinen Agentur in Ludwigsburg angefangen. Dort durfte ich 4 1/2 Jahre wunderbare Projekte betreuen, habe meine Kenntnisse in HTML und CSS auf ein durchaus hohes Niveau gebracht und zusätzlich angefangen PHP zu programmieren. Aber ich wußte auch: Programmieren ist nicht meine Lebensaufgabe &#45; es macht Spaß, aber es ist nicht das, in dem ich aufgehe. Mich trieb schon immer die Gier auf Neues, mir war es schon immer wichtiger Menschen Geschichten zu erzählen, und ich liebe die Abwechslung. Schreiben macht mir seit meiner Anfangszeit auf dem Gymnasium Spass, und seit 1997 habe ich für diverse kleine Zeitungen, Magazine und Online&#45;Portale geschrieben. Reportagen, Berichte, Portraits, Interviews, .. das zu schreiben fand ich aufgrund der Abwechslung, der Neugier nach neuen Themen und der Freiheit zu schreiben schon immer spannend. Als ich Ende 2000 das Format &#8220;Weblog&#8221; entdeckte, war es irgendwie klar, dass ich damit anfing es selbst zu nutzen.
Und so schrieb ich am 5. Januar 2001 ein nettes &#8220;Hallo&#8221; in mein Weblog &#45; gerichtet an die  deutsche Weblogszene, von der ein warmes &#8220;Hallo&#8221; zurück kam &#45; von allen damals existierenden deutschen Blogs, von allen 12. Ich habe in den zurückliegenden fast 10 Jahren die deutsche Bloglandschaft stets mit Interesse verfolgt, war ihr ein treuer Begleiter und habe sie an manch einer Ecke mit kleinen Projekten auch unterstützt und vlt. sogar ein wenig geformt (erinnert sich noch einer der Blog&#45;Opas an das BlogHaus, die Blogger&#45;Karte, das RSS&#45;Verzeichnis, ..? ;)
Als ich 2005 schliesslich das Angebot erhielt ein Event&#45;Weblog zur IAA für einen großen deutschen Autobauer zu schreiben, konnte ich einfach nicht nein sagen. Denn das ist, was ich immer wollte: Schreiben und Menschen unterhalten &#45; ohne journalistischen Pathos oder Zwang.

Seit 2005 bin ich selbständig. Habe Weblogs gebaut, Firmen beraten, Inhalte geschrieben. Und ich bin glücklich. Ich habe wunderbare Kunden an meiner Seite, mache was ich mag und verdiene damit Geld &#45; und das in einem Segment des sich jedes Jahr neu formenden Internets. Es ist spannend, und ich liebe es Morgens aufzustehen und die Herausforderungen und neuen Technologien noch nicht zu kennen, die morgen vielleicht die Welt in einem Maße beeinflussen könnten, wie wir es uns jetzt noch nicht vorstellen können. Ich liebe es Menschen zu unterhalten und Inhalte zu erschaffen, die Menschen nützen, sie interessieren, informieren oder einfach nur zum lächeln bringen.

Also?
&#8220;Was machst Du eigentlich?&#8221;
Ich berate Firmen heute zum Einsatz von Social Media. Zu Themen wie Facebook, Kommunikation mit Menschen und richtigen Inhalten. Ich kümmere mich für Firmen um Menschen im Netz &#45; sorge für Inhalte und Interaktion. Ich zeige Firmen, wie sie auf dieses neue Internet &#45; das ich seit seinen ersten Funken mit Weblogs und Communitys im Jahr 2000 aktive begleite &#45; reagieren, wie sie damit umgehen und wie sie es hinnehmen. Ich berate, erstelle Konzepte und betreue Facebook&#45;Seiten, Weblogs und andere Kanäle inhaltlich und kommunikativ. Für Firmen wie BMW, die Leipziger Messe und andere mittelständische Unternehmen &#45; darunter Verlage, Fernschulen, Städte, ...

Das mache ich.</description>
      <dc:subject>Projekte</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Monaten komme ich viel rum (im Verhältnis zumindest mehr, als in den Vorjahren) und lerne hier und da nicht nur neue Menschen kennen, sondern begegne auch vielen Menschen zum ersten Mal im realen Leben die ich bisher nur über das Internet kannte.</p>

<p>Dabei begegnet mir eine Frage immer wieder: &#8220;Was machst Du eigentlich?&#8221;</p><p>
Nun fällt meine Antwort je nach Gegenüber immer etwas anders aus - vor allem auch, weil ich differenziere zwischen Menschen, die sich weniger gut oder besser in dem Bereich auskennen, in welchem ich in den letzten Jahren meine berufliche Erfüllung gefunden habe.</p>

<p>Die Antwort auf &#8220;Was machst Du eigentlich?&#8221; ist im Grunde auch nur ein kurzes Update dessen, was ich in den letzten Jahren als berufliche Entwicklung durchgemacht habe.<br />
Anfang 2001 habe ich, nach einer kaufmännischen Ausbildung (Bürokfm.), als HTML- und JS-Künstler in einer kleinen Agentur in Ludwigsburg angefangen. Dort durfte ich 4 1/2 Jahre wunderbare Projekte betreuen, habe meine Kenntnisse in HTML und CSS auf ein durchaus hohes Niveau gebracht und zusätzlich angefangen PHP zu programmieren. Aber ich wußte auch: Programmieren ist nicht meine Lebensaufgabe - es macht Spaß, aber es ist nicht das, in dem ich aufgehe. Mich trieb schon immer die Gier auf Neues, mir war es schon immer wichtiger Menschen Geschichten zu erzählen, und ich liebe die Abwechslung. Schreiben macht mir seit meiner Anfangszeit auf dem Gymnasium Spass, und seit 1997 habe ich für diverse kleine Zeitungen, Magazine und Online-Portale geschrieben. Reportagen, Berichte, Portraits, Interviews, .. das zu schreiben fand ich aufgrund der Abwechslung, der Neugier nach neuen Themen und der Freiheit zu schreiben schon immer spannend. Als ich Ende 2000 das Format &#8220;Weblog&#8221; entdeckte, war es irgendwie klar, dass ich damit anfing es selbst zu nutzen.<br />
Und so schrieb ich am 5. Januar 2001 ein nettes &#8220;Hallo&#8221; in mein Weblog - gerichtet an die  deutsche Weblogszene, von der ein warmes &#8220;Hallo&#8221; zurück kam - von allen damals existierenden deutschen Blogs, von allen 12. Ich habe in den zurückliegenden fast 10 Jahren die deutsche Bloglandschaft stets mit Interesse verfolgt, war ihr ein treuer Begleiter und habe sie an manch einer Ecke mit kleinen Projekten auch unterstützt und vlt. sogar ein wenig geformt (erinnert sich noch einer der Blog-Opas an das BlogHaus, die Blogger-Karte, das RSS-Verzeichnis, ..? ;)<br />
Als ich 2005 schliesslich das Angebot erhielt ein Event-Weblog zur IAA für einen großen deutschen Autobauer zu schreiben, konnte ich einfach nicht nein sagen. Denn das ist, was ich immer wollte: Schreiben und Menschen unterhalten - ohne journalistischen Pathos oder Zwang.</p>

<p>Seit 2005 bin ich selbständig. Habe Weblogs gebaut, Firmen beraten, Inhalte geschrieben. Und ich bin glücklich. Ich habe wunderbare Kunden an meiner Seite, mache was ich mag und verdiene damit Geld - und das in einem Segment des sich jedes Jahr neu formenden Internets. Es ist spannend, und ich liebe es Morgens aufzustehen und die Herausforderungen und neuen Technologien noch nicht zu kennen, die morgen vielleicht die Welt in einem Maße beeinflussen könnten, wie wir es uns jetzt noch nicht vorstellen können. Ich liebe es Menschen zu unterhalten und Inhalte zu erschaffen, die Menschen nützen, sie interessieren, informieren oder einfach nur zum lächeln bringen.</p>

<p>Also?<br />
&#8220;Was machst Du eigentlich?&#8221;<br />
Ich berate Firmen heute zum Einsatz von Social Media. Zu Themen wie Facebook, Kommunikation mit Menschen und richtigen Inhalten. Ich kümmere mich für Firmen um Menschen im Netz - sorge für Inhalte und Interaktion. Ich zeige Firmen, wie sie auf dieses neue Internet - das ich seit seinen ersten Funken mit Weblogs und Communitys im Jahr 2000 aktive begleite - reagieren, wie sie damit umgehen und wie sie es hinnehmen. Ich berate, erstelle Konzepte und betreue Facebook-Seiten, Weblogs und andere Kanäle inhaltlich und kommunikativ. Für Firmen wie BMW, die Leipziger Messe und andere mittelständische Unternehmen - darunter Verlage, Fernschulen, Städte, ...</p>

<p>Das mache ich.</p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-06-22T15:34:35+01:00</dc:date>
    </item>






    <item>
      <title>14 Tage iPad</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/14&#45;tage&#45;ipad/</link>
      <guid isPermaLink="true">http://gigold.de/weblog/eintrag/14&#45;tage&#45;ipad/</guid>
      <description>Verändert das iPad Leben? Vielleicht ..
Im Folgenden möchte ich einmal (sehr frei) die Erfahrungen aufschreiben, die ich in 14 Tagen mit Apples iPad gemacht habe:
Vorab zwei Dinge: 1) Dieser Text entsteht auf dem iPad, als Beweis dafür, dass man hier auch wunderbar längere Texte schreiben kann. 2) Für einen endgültigen Bericht, ob und wenn ja, wie, das iPad ein Leben verändern kann ist es nach 14 Tagen mit Apples kleiner Wunder&#45;Flunder eigentlich noch ein wenig zu früh, denn noch zieht sie das eigene Konsumverhalten wahrscheinlich durch den Neuigkeits&#45; und Nerdigkeitsfaktor auf sich. Trotzdem möchte ich nach zwei Wochen einmal ein wenig berichten. Erst in ein paar Wochen wird sich zeigen, ob der Tablet&#45;Computer, wie schon vor Jahren mein Palm oder die PSP, in der Ecke verstaubt &#45; oder aber, ob das Ding hier wirklich die magische Revolution ist, als die es Apple anpreist.

Warum hat es das iPad in meinen Haushalt geschafft &#45; ungesehen, ohne, dass ich dieses Ding vorher einmal in den Händen gehalten habe? Und vor allem, obwohl ich bei der Präsentation des iPad noch das fehlende Multitaksing und das geschlossene iPhone&#45;Betriebssystem angeprangert hatte? Die einfache Antwort ist: Weil ich schon immer ein Tablet haben wollte, und das iPad preislich unterhalb einer gewissen, psychologischen Schwelle geblieben ist &#45; einer, bei der ich meinen Wunsch im Zweifel auch vor eine eigene Rechtfertigung stellen kann.

Nun also? Was ist das Fazit nach vierzehn Tagen?
Das kann ich differenziert eigentlich nicht sagen. Es rockt. Es ist, wie die Entdeckung eines neuen Lieblingsessens, von welchem man nicht genug bekommen kann &#45; in dem man Baden möchte, oder zumindest immer etwas im Mund haben.

Ich habe mir das iPad &#45; trotz innigem Wunsch muss man sich für den Moment des Zweifels ja auch einige Rechtfertigungen zurecht legen, die man dem vernünftigen Engelchen auf der rechten Schulter im Fall eines Falles um die Ohren hauen kann &#45; ich habe mir das iPad also zugelegt, weil ich etwas wollte, auf dem ich bequem längere Texte lesen kann, ohne überflüssiges Laptop&#45;Gewicht. Und, um etwas zum spielen zu haben &#45; natürlich nur für die Kinder. Und, ... Mir gehen die vernünftig klingenden Ausreden aus. Die Diskussionen mit dem Engelchen habe ich in den schwachen Momenten trotzdem gewonnen, und meine Umwelt schaut zwar ein wenig argwöhnisch, wenn ich die Gründe zum Kauf eines 600 Euro teueren Aluminiumtabletts vorbringe, scheinen sie aber zu akzeptieren.

Aber in der Tatsache lese ich tatsächlich mehr, und vor allem bewusster. Ich habe meinen Google Reader auf Null und bedauere, dass ich nicht noch mehr Feeds habe. Ich lese morgens die Apps von N24 und Focus, lange Geschichten im Spiegel &#45; ich konsumiere Inhalte insgesamt wieder bewusster und gern auch wieder längere Geschichten, die mein Instapaper zunehmend schlucken muss. Wie oben beschrieben kann ich derzeit natürlich noch nicht behaupten, dies wird ein Dauerzustand, keine Ahnung ob dieses Konsumverhalten aufkommt, weil ich ein klein wenig verliebt in dieses kleine Stück Technik bin, oder weil in Berlin gerade Dinge passieren, die mich zum interessierten Lesen bringen. E&#45;Books habe ich bisher zwei gelesen &#45; das überall frei erhältliche Alice im Wunderland (das ich bisher zu meiner Schande noch nicht gelesen hatte) und &#8220;Nein, ich will keinen Seniorenteller&#8221;, das ich als Print&#45;Ausgabe angefangen und nun auf dem iPad zuende gelesen habe. Das Lesen am iPad geht erstaunlich gut &#45; die oft aufkommende Kritik, der Bildschirm sei zum langen lesen zu hell kann ich nicht nachvollziehen. Die Apps Good Reader und textunes bieten gute Möglichkeiten die Helligkeit des Monitors zu regeln. Übrigens Helligkeit, das bringt mich zu zwei kleinen Kritikpunkten am iPad: 1) Man kann die Helligkeit des iPad&#45;Monitors nur über &#8220;Einstellungen&#8221; regeln, was ab und an wirklich nervig ist &#45; insbesondere, da das iPad kein Multitasking kann und man die App, wegen der man den Bildschirm heller/dunkler haben will, beenden muss .. 2) Das WLAN des iPads ist grausam. Zumindest bei mir (FritzBox) dauert das laden der Seiten am iPad gelegentlich deutlich länger als am MacBook. Auch YouTube&#45;Videos brauchen in der Regel immens lange Zeit zum laden.

Aber zurück zum &#8220;Erleben&#8221; mit dem iPad.
Ich spiele mehr. Allein, zu zwei, zu dritt.
Egal wem man das iPad derzeit zeigt, alles sind interessiert und durchaus begeistert.&amp;nbsp; Das macht zum einen der mediale Hype, zum anderen aber auch das Erlebnis aus. Und genau dieses Erlebnis ist, was auch meine Frau und meine Kinder zum Gerät hin zieht. Das neue Spielerlebnis ist einzigartig und gleichzeitig intuitiv. Man tippt die Dinge an, die man haben will, oder zieht Linien von A nach B um Dinge zu bewegen. Das Prinzip ist nicht neu, das iPhone oder manch gutes Android Spiel lassen dies ebenso zu &#45; auf dem 10 Zoll großen Monitor des iPads jedoch ist es etwas vollkommen anderes. Selbst mein 1 1/2 Jahre alter Sohn tippt neugierig auf dem iPad herum. Dazu muss ich sagen, dass wir unsere Kinder eher von Computer und Spielkonsole fern halten. Der älteste Sohn hat zwar einen DS, den allerdings auch nur aller paar Wochen in Betrieb.

Das iPad verändert das Konsumverhalten. Das ist nach der kurzen Zeit tatsächlich feststellbar. Es nimmt genau den Platz ein, für den es geschaffen wurde: Als Lückenfüller irgendwo zwischen Computer, Laptop und Handy. Es ist handlich wie ein Buch, es ist schnell im Netz wie ein Handy, es ist groß genug um bequem Texte lesen zu können und es treibt den Spieltrieb an &#45; zum einen über Spiele, zum anderen über sich als Gerät selbst.
Im Berufsalltag ist das iPad nur eine halbe Alternative. Man kann es in ein Meeting mit nehmen &#45; um Informationen abzurufen, oder Dateien, Termine und Kontakte dabei zu haben. Um im Meeting schnell Notizen nebenbei zu machen ist das iPad hingegen nur eingeschränkt nutzbar &#45; auf der Tastatur kann man zwar gut schreiben, ist aber trotzdem nicht schnell genug. Und mit Apps wie Penultimate kann man zwar auf dem Bildschirm schreiben, das nützt aber nicht viel, da das iPad nicht über eine Schrifterkennung wie bspw. der Palm verfügt (Update: Das ist halb&#45;falsch &#45; von Haus aus hat das iPad in der Tat keine Schrifterkennung, dank einer App läßt sich diese jedoch &#8220;nachrüsten&#8221;). Sprich: Sollen die Texte später weiter nutzbar sein, muss man sie über die Tastatur eingeben.

Ich bin ein Star Trek&#45;Fan, und als solcher vertrete ich natürlich die Überzeugung, dass Steve Jobs sich das PADD in Star Trek zum Vorbild für das iPad genommen hat ;) Und genau wie in Star Trek erwische ich mich dabei es zum lesen, spielen und Informationen holen zu nutzen &#45; selbst, wenn mein getreues MacBook Pro einsatzbereit daneben steht.

Abschließend also: Braucht man das iPad? Das ist die Frage, die mir in den letzten 14 Tagen von jedem gestellt wurde. Und die klare, eindeutige Antwort lautet Nein! Niemand braucht ein iPad &#45; es braucht schließlich auch niemand einen Nintendo DS, einen Beamer oder Mango&#45;Orangen&#45;Pfirsich&#45;Saft. Trotzdem gibt es das Zeug zu kaufen, und trotzdem haben wir das ein oder andere davon. Ein Ersatz für irgend ein Gerät ist das iPad nicht: Ohne Computer mit iTunes ist es nicht nutzbar, für einen iPod ist es zu groß, telefonieren kann es nicht, als Alternative zur Spielekonsole ist es zu teuer, ... Warum zur Hölle also kauft man es? Das habe ich oben versucht zu beschreiben, und wenn es keine überzeugende Gründe sind passt das zum iPad &#45; denn im Moment ist es nicht Fleisch, nicht Gemüse. Eher eine gute Suppe mit beidem plus einen Spritzer &#8220;Geheimzutat&#8221;. Und genau das macht es zu einem schönen Gerät. Einem mit Zukunft.</description>
      <dc:subject>macStuff</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Verändert das iPad Leben? Vielleicht ..<br />
Im Folgenden möchte ich einmal (sehr frei) die Erfahrungen aufschreiben, die ich in 14 Tagen mit Apples iPad gemacht habe:
</p><p>Vorab zwei Dinge: 1) Dieser Text entsteht auf dem iPad, als Beweis dafür, dass man hier auch wunderbar längere Texte schreiben kann. 2) Für einen endgültigen Bericht, ob und wenn ja, wie, das iPad ein Leben verändern kann ist es nach 14 Tagen mit Apples kleiner Wunder-Flunder eigentlich noch ein wenig zu früh, denn noch zieht sie das eigene Konsumverhalten wahrscheinlich durch den Neuigkeits- und Nerdigkeitsfaktor auf sich. Trotzdem möchte ich nach zwei Wochen einmal ein wenig berichten. Erst in ein paar Wochen wird sich zeigen, ob der Tablet-Computer, wie schon vor Jahren mein Palm oder die PSP, in der Ecke verstaubt - oder aber, ob das Ding hier wirklich die magische Revolution ist, als die es Apple anpreist.</p>

<p>Warum hat es das iPad in meinen Haushalt geschafft - ungesehen, ohne, dass ich dieses Ding vorher einmal in den Händen gehalten habe? Und vor allem, obwohl ich bei der Präsentation des iPad noch das fehlende Multitaksing und das geschlossene iPhone-Betriebssystem angeprangert hatte? Die einfache Antwort ist: Weil ich schon immer ein Tablet haben wollte, und das iPad preislich unterhalb einer gewissen, psychologischen Schwelle geblieben ist - einer, bei der ich meinen Wunsch im Zweifel auch vor eine eigene Rechtfertigung stellen kann.</p>

<p>Nun also? Was ist das Fazit nach vierzehn Tagen?<br />
Das kann ich differenziert eigentlich nicht sagen. Es rockt. Es ist, wie die Entdeckung eines neuen Lieblingsessens, von welchem man nicht genug bekommen kann - in dem man Baden möchte, oder zumindest immer etwas im Mund haben.</p>

<p>Ich habe mir das iPad - trotz innigem Wunsch muss man sich für den Moment des Zweifels ja auch einige Rechtfertigungen zurecht legen, die man dem vernünftigen Engelchen auf der rechten Schulter im Fall eines Falles um die Ohren hauen kann - ich habe mir das iPad also zugelegt, weil ich etwas wollte, auf dem ich bequem längere Texte lesen kann, ohne überflüssiges Laptop-Gewicht. Und, um etwas zum spielen zu haben - natürlich nur für die Kinder. Und, ... Mir gehen die vernünftig klingenden Ausreden aus. Die Diskussionen mit dem Engelchen habe ich in den schwachen Momenten trotzdem gewonnen, und meine Umwelt schaut zwar ein wenig argwöhnisch, wenn ich die Gründe zum Kauf eines 600 Euro teueren Aluminiumtabletts vorbringe, scheinen sie aber zu akzeptieren.</p>

<p>Aber in der Tatsache lese ich tatsächlich mehr, und vor allem bewusster. Ich habe meinen Google Reader auf Null und bedauere, dass ich nicht noch mehr Feeds habe. Ich lese morgens die Apps von N24 und Focus, lange Geschichten im Spiegel - ich konsumiere Inhalte insgesamt wieder bewusster und gern auch wieder längere Geschichten, die mein Instapaper zunehmend schlucken muss. Wie oben beschrieben kann ich derzeit natürlich noch nicht behaupten, dies wird ein Dauerzustand, keine Ahnung ob dieses Konsumverhalten aufkommt, weil ich ein klein wenig verliebt in dieses kleine Stück Technik bin, oder weil in Berlin gerade Dinge passieren, die mich zum interessierten Lesen bringen. E-Books habe ich bisher zwei gelesen - das überall frei erhältliche Alice im Wunderland (das ich bisher zu meiner Schande noch nicht gelesen hatte) und &#8220;Nein, ich will keinen Seniorenteller&#8221;, das ich als Print-Ausgabe angefangen und nun auf dem iPad zuende gelesen habe. Das Lesen am iPad geht erstaunlich gut - die oft aufkommende Kritik, der Bildschirm sei zum langen lesen zu hell kann ich nicht nachvollziehen. Die Apps Good Reader und textunes bieten gute Möglichkeiten die Helligkeit des Monitors zu regeln. Übrigens Helligkeit, das bringt mich zu zwei kleinen Kritikpunkten am iPad: 1) Man kann die Helligkeit des iPad-Monitors nur über &#8220;Einstellungen&#8221; regeln, was ab und an wirklich nervig ist - insbesondere, da das iPad kein Multitasking kann und man die App, wegen der man den Bildschirm heller/dunkler haben will, beenden muss .. 2) Das WLAN des iPads ist grausam. Zumindest bei mir (FritzBox) dauert das laden der Seiten am iPad gelegentlich deutlich länger als am MacBook. Auch YouTube-Videos brauchen in der Regel immens lange Zeit zum laden.</p>

<p>Aber zurück zum &#8220;Erleben&#8221; mit dem iPad.<br />
Ich spiele mehr. Allein, zu zwei, zu dritt.<br />
Egal wem man das iPad derzeit zeigt, alles sind interessiert und durchaus begeistert.&nbsp; Das macht zum einen der mediale Hype, zum anderen aber auch das Erlebnis aus. Und genau dieses Erlebnis ist, was auch meine Frau und meine Kinder zum Gerät hin zieht. Das neue Spielerlebnis ist einzigartig und gleichzeitig intuitiv. Man tippt die Dinge an, die man haben will, oder zieht Linien von A nach B um Dinge zu bewegen. Das Prinzip ist nicht neu, das iPhone oder manch gutes Android Spiel lassen dies ebenso zu - auf dem 10 Zoll großen Monitor des iPads jedoch ist es etwas vollkommen anderes. Selbst mein 1 1/2 Jahre alter Sohn tippt neugierig auf dem iPad herum. Dazu muss ich sagen, dass wir unsere Kinder eher von Computer und Spielkonsole fern halten. Der älteste Sohn hat zwar einen DS, den allerdings auch nur aller paar Wochen in Betrieb.</p>

<p>Das iPad verändert das Konsumverhalten. Das ist nach der kurzen Zeit tatsächlich feststellbar. Es nimmt genau den Platz ein, für den es geschaffen wurde: Als Lückenfüller irgendwo zwischen Computer, Laptop und Handy. Es ist handlich wie ein Buch, es ist schnell im Netz wie ein Handy, es ist groß genug um bequem Texte lesen zu können und es treibt den Spieltrieb an - zum einen über Spiele, zum anderen über sich als Gerät selbst.<br />
Im Berufsalltag ist das iPad nur eine halbe Alternative. Man kann es in ein Meeting mit nehmen - um Informationen abzurufen, oder Dateien, Termine und Kontakte dabei zu haben. Um im Meeting schnell Notizen nebenbei zu machen ist das iPad hingegen nur eingeschränkt nutzbar - auf der Tastatur kann man zwar gut schreiben, ist aber trotzdem nicht schnell genug. Und mit Apps wie Penultimate kann man zwar auf dem Bildschirm schreiben, das nützt aber nicht viel, da das iPad nicht über eine Schrifterkennung wie bspw. der Palm verfügt (Update: Das ist halb-falsch - von Haus aus hat das iPad in der Tat keine Schrifterkennung, dank <a href="http://www.golem.de/1006/75904.html">einer App</a> läßt sich diese jedoch &#8220;nachrüsten&#8221;). Sprich: Sollen die Texte später weiter nutzbar sein, muss man sie über die Tastatur eingeben.</p>

<p>Ich bin ein Star Trek-Fan, und als solcher vertrete ich natürlich die Überzeugung, dass Steve Jobs sich das PADD in Star Trek zum Vorbild für das iPad genommen hat ;) Und genau wie in Star Trek erwische ich mich dabei es zum lesen, spielen und Informationen holen zu nutzen - selbst, wenn mein getreues MacBook Pro einsatzbereit daneben steht.</p>

<p>Abschließend also: Braucht man das iPad? Das ist die Frage, die mir in den letzten 14 Tagen von jedem gestellt wurde. Und die klare, eindeutige Antwort lautet Nein! Niemand braucht ein iPad - es braucht schließlich auch niemand einen Nintendo DS, einen Beamer oder Mango-Orangen-Pfirsich-Saft. Trotzdem gibt es das Zeug zu kaufen, und trotzdem haben wir das ein oder andere davon. Ein Ersatz für irgend ein Gerät ist das iPad nicht: Ohne Computer mit iTunes ist es nicht nutzbar, für einen iPod ist es zu groß, telefonieren kann es nicht, als Alternative zur Spielekonsole ist es zu teuer, ... Warum zur Hölle also kauft man es? Das habe ich oben versucht zu beschreiben, und wenn es keine überzeugende Gründe sind passt das zum iPad - denn im Moment ist es nicht Fleisch, nicht Gemüse. Eher eine gute Suppe mit beidem plus einen Spritzer &#8220;Geheimzutat&#8221;. Und genau das macht es zu einem schönen Gerät. Einem mit Zukunft.</p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-06-21T10:57:27+01:00</dc:date>
    </item>






    <item>
      <title>Der Bundespräsident</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/der&#45;bundespraesident/</link>
      <guid isPermaLink="true">http://gigold.de/weblog/eintrag/der&#45;bundespraesident/</guid>
      <description>Deutschlands Politiker stehen vor einer Wahl.
Der des Bundespräsidenten.
Joachim Gauck. Oder Christian Wulff?
Der von der Opposition (SPD und Grüne) oder der Regierung (CDU und FDP) vorgestellte Bundespräsidenten&#45;Kandidat?
Derzeit will man Gauck &#45; &#8220;man&#8221;: Presse (Welt, Stern, Handelsblatt, Spiegel, ... sprechen sich für Gauck aus) und Netzvolk (abgelesen an bspw. der Anzahl &amp;amp; Fans in &#8220;Pro&#45;Gauck&#8221; Gruppen auf Facebook und in Blogs).&amp;nbsp; Und wenn selbst aus CDU&#45; und FDP&#45;Kreisen Anerkennung für die Nominierung Gaucks kommt, und Die Linke den ehemaligen Stasi&#45;Aufklärer nur aus persönlichen Motiven heraus schlecht findet, dann stelle ich mir in den letzten Tagen eine Frage:&amp;nbsp; Wenn ein Präsidentschaftskandidat von Politik, Presse und Volk für die bessere Wahl gehalten wird, der andere aber aus parteipolitischen Gründen mehr Stimmen erhalten dürfte &#45; welche moralische Verpflichtung besteht dann zur Wahl des vermeidlich richtigen Kandidaten?
Und welche Konsequenzen ergäben sich aus der Wahl Wulffs?
Oder eben Gaucks?
Ist die auf den ersten Blick bessere Wahl &#45; eben Gauck &#45; auch die, mit der eine Regierung in der Lage ist politisch und inhaltlich zusammen zu arbeiten?
Ein Präsident muss überparteilich arbeiten &#45; aus diesem Grund wäre Gauck sicherlich die bessere Wahl. Die Frage ist, ob Wulff für den politischen Alltag nicht die bessere Wahl wäre?

Das Volk in Deutschland darf seinen Präsidenten nicht direkt wählen. Dieses aus der politischen Vergangenheit heraus geborene Vorschrift halte ich für eine sehr gute Regelung &#45; solange das Volk den Eindruck gewinnt, die Auswahl seines Staatsoberhaupts tragen zu können. Bei Christian Wulff habe ich diesen Eindruck nicht. Den hatte ich allerdings auch bei Horst Köhler nicht, und die letzten Jahren haben bis auf wenige Entscheidungen des Bundespräsidenten diesen Eindruck auch gestärkt. Die Regierung steht unter Druck &#45; Wirtschaftskrise, politische Entscheidungen, Unbeliebtheiten auf persönlicher Ebene zwischen Bundeskanzlerin und Wählern, .. Der Rücktritt Horst Köhlers und die bevorstehende Wahl des neuen Bundespräsidenten stellen die Regierung vor eine Zerreißprobe. Theoretisch hätte Wulff mehr Stimmen. Doch die Wahl ist geheim, frei vom in Deutschland so blödsinnig oft angewendeten Fraktionszwang. Das bedeutet Gauck könnte auch aus dem Lager von CDU und FDP Stimmen erhalten, und er wird es wohl auch. Nur: Wird das reichen? Und wie vermittelt man letztlich, wenn der in den Augen von Presse und Öffentlichkeit schlechtere Kandidat Wulff wirklich gewinnen sollte?

Gauck wäre mein Präsident. Weil er überparteilich ist. Und genau das sollte ein Präsident sein, auch wenn dies bedeutet für die Regierung unbequem zu sein.
Und unbequem ist eben genau das Stichwort, denn kann sich aus parteipolitischen Gründen eine in der Krise steckende Regierung einen unbequemen Kandidaten leisten? Folgt man der öffentlichen Stimmung sollte sie es dringend. Aber in Berlin wird Politik nicht immer der Stimme des Volkes folgend gemacht ...

Thomas Gigold hat zur letzten Bundestagswahl SPD gewählt, und wird es trotz diverser Differenzen mit &#8220;seiner&#8221; Partei wieder tun. Für ihn wäre Gauck der Präsident seiner Wahl.</description>
      <dc:subject>Menschen</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Deutschlands Politiker stehen vor einer Wahl.<br />
Der des Bundespräsidenten.<br />
Joachim Gauck. Oder Christian Wulff?<br />
Der von der Opposition (SPD und Grüne) oder der Regierung (CDU und FDP) vorgestellte Bundespräsidenten-Kandidat?<br />
Derzeit will man Gauck - &#8220;man&#8221;: Presse (Welt, Stern, Handelsblatt, Spiegel, ... sprechen sich für Gauck aus) und Netzvolk (abgelesen an bspw. der Anzahl &amp; Fans in &#8220;Pro-Gauck&#8221; Gruppen auf Facebook und in Blogs).&nbsp; Und wenn selbst aus CDU- und FDP-Kreisen Anerkennung für die Nominierung Gaucks kommt, und Die Linke den ehemaligen Stasi-Aufklärer nur aus persönlichen Motiven heraus schlecht findet, dann stelle ich mir in den letzten Tagen eine Frage:&nbsp; <b>Wenn ein Präsidentschaftskandidat von Politik, Presse und Volk für die bessere Wahl gehalten wird, der andere aber aus parteipolitischen Gründen mehr Stimmen erhalten dürfte - welche moralische Verpflichtung besteht dann zur Wahl des vermeidlich richtigen Kandidaten?</b><br />
Und welche Konsequenzen ergäben sich aus der Wahl Wulffs?<br />
Oder eben Gaucks?<br />
Ist die auf den ersten Blick bessere Wahl - eben Gauck - auch die, mit der eine Regierung in der Lage ist politisch und inhaltlich zusammen zu arbeiten?<br />
Ein Präsident muss überparteilich arbeiten - aus diesem Grund wäre Gauck sicherlich die bessere Wahl. Die Frage ist, ob Wulff für den politischen Alltag nicht die bessere Wahl wäre?</p>

<p>Das Volk in Deutschland darf seinen Präsidenten nicht direkt wählen. Dieses aus der politischen Vergangenheit heraus geborene Vorschrift halte ich für eine sehr gute Regelung - solange das Volk den Eindruck gewinnt, die Auswahl seines Staatsoberhaupts tragen zu können. Bei Christian Wulff habe ich diesen Eindruck nicht. Den hatte ich allerdings auch bei Horst Köhler nicht, und die letzten Jahren haben bis auf wenige Entscheidungen des Bundespräsidenten diesen Eindruck auch gestärkt. Die Regierung steht unter Druck - Wirtschaftskrise, politische Entscheidungen, Unbeliebtheiten auf persönlicher Ebene zwischen Bundeskanzlerin und Wählern, .. Der Rücktritt Horst Köhlers und die bevorstehende Wahl des neuen Bundespräsidenten stellen die Regierung vor eine Zerreißprobe. Theoretisch hätte Wulff mehr Stimmen. Doch die Wahl ist geheim, frei vom in Deutschland so blödsinnig oft angewendeten Fraktionszwang. Das bedeutet Gauck könnte auch aus dem Lager von CDU und FDP Stimmen erhalten, und er wird es wohl auch. Nur: Wird das reichen? Und wie vermittelt man letztlich, wenn der in den Augen von Presse und Öffentlichkeit schlechtere Kandidat Wulff wirklich gewinnen sollte?</p>

<p>Gauck wäre mein Präsident. Weil er überparteilich ist. Und genau das sollte ein Präsident sein, auch wenn dies bedeutet für die Regierung unbequem zu sein.<br />
Und unbequem ist eben genau das Stichwort, denn kann sich aus parteipolitischen Gründen eine in der Krise steckende Regierung einen unbequemen Kandidaten leisten? Folgt man der öffentlichen Stimmung sollte sie es dringend. Aber in Berlin wird Politik nicht immer der Stimme des Volkes folgend gemacht ...</p>

<p><em>Thomas Gigold hat zur letzten Bundestagswahl SPD gewählt, und wird es trotz diverser Differenzen mit &#8220;seiner&#8221; Partei wieder tun. Für ihn wäre Gauck der Präsident seiner Wahl.</em></p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-06-06T07:33:21+01:00</dc:date>
    </item>






    <item>
      <title>iPad &#45; Empfehlenswerte Programme?</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/ipad&#45;empfehlenswerte&#45;programme/</link>
      <guid isPermaLink="true">http://gigold.de/weblog/eintrag/ipad&#45;empfehlenswerte&#45;programme/</guid>
      <description>Mein iPad liegt derzeit zwar noch bei Apple und wird sich erst in ein paar Tagen auf den Weg zu mir machen, trotzdem wird es so langsam Zeit, sich einmal darüber zu unterhalten, welche Apps auf das schicke kleine Ding gehören. Für mich wird das iPad vor allem ein Notizbuch sein und ein Ding um Bücher &amp;amp; &#8220;Zeug&#8221; zu konsumieren. Arbeiten werde ich damit eher nicht &#45; im Gegenteil, es soll dafür sorgen, dass sich Arbeit und Privat&#45;Konsum wieder etwas besser trennen lassen.

Also, welche Apps? Folgende habe ich für mich schon jetzt einmal ins Auge gefasst &#45; welche habt ihr noch als Empfehlung?

Desktop Connect &#45; kleiner VNC Client für das iPad
iDisplay oder Air Display &#45; Macht aus dem iPad einen zweiten Monitor, wenn er am Mac hängt
Epicurious &#45; Rezeptbuch &amp;amp; Einkaufsliste
Evernote &#45; Evernote für das iPad
Adobe Ideas &#45; Sketchbook
iBooks &#45; Online&#45;Buchshop von Apple
Angry Birds &amp;amp; Zombie vs. Plants &#45; Spiele
GoodReader &#45; PDF Reader
NewsRack und Pulse &#45; RSS Reader
Fritz!App &#45; mit dem iPad über (meine) Fritz!Box telefonieren

Eher nix für meinen Einsatzgedanken, aber definitiv einen Blick wert:
Pages, Numbers und Keynote für das iPad
Bento &#45; Filofax für das iPad
Memeo Connect &#45; synchronisiert Google Docs mit dem iPad und macht diese offline verfügbar

Ergänzungen via twitter, Mails &amp;amp; Kommentaren:
Early Edition &#45; RSS Reader
Harbor Master HD &#45; kleines kostenloses Spiel
We Rule &#45; like Farmville
Tap Tap Radiation &#45; like RockStar for iPad
Brand Eins &#45; Magazin für das iPad
WIRED &#45; Magazin für das iPad
penutlimate &#45; per Finger schreiben
MindNode &#45; Mindmapping (mit Mindmaps konnte ich mich bisher nicht anfreunden, ist nicht kompatibel mit mir)
Dropbox &#45; Dropbox für das iPad
Air Video &#45; Jede Art von Film über den Hauptrechner auf das iPad streamen
Rezepte &#45; Einfacher Name, einfacher Nutzen.
Reeder &#45; für Googles RSS&#45;Reader

[Update 2]
Schön, Mashable empfiehlt ähnliches wie ich hier schon zusammengetragen habe ;)</description>
      <dc:subject>Wissen</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mein iPad liegt derzeit zwar noch bei Apple und wird sich erst in ein paar Tagen auf den Weg zu mir machen, trotzdem wird es so langsam Zeit, sich einmal darüber zu unterhalten, welche Apps auf das schicke kleine Ding gehören. Für mich wird das iPad vor allem ein Notizbuch sein und ein Ding um Bücher &amp; &#8220;Zeug&#8221; zu konsumieren. Arbeiten werde ich damit eher nicht - im Gegenteil, es soll dafür sorgen, dass sich Arbeit und Privat-Konsum wieder etwas besser trennen lassen.</p>

<p>Also, welche Apps? Folgende habe ich für mich schon jetzt einmal ins Auge gefasst - welche habt ihr noch als Empfehlung?</p>

<p><a href="http://itunes.apple.com/us/app/desktop-connect/id364907570?mt=8" title="">Desktop Connect</a> - kleiner VNC Client für das iPad<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/idisplay/id363500805?mt=8" title="">iDisplay</a> oder <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=368158927&amp;mt=8">Air Display</a> - Macht aus dem iPad einen zweiten Monitor, wenn er am Mac hängt<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/epicurious-recipes-shopping/id312101965?mt=8" title="">Epicurious</a> - Rezeptbuch &amp; Einkaufsliste<br />
<a href="http://itunes.apple.com/DE/app/unknown/id281796108?mt=8&amp;affId=1777033&amp;ign-mpt=uo%3D6" title="">Evernote</a> - <a href="https://www.evernote.com/">Evernote</a> für das iPad<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/adobe-ideas-1-0-for-ipad/id364617858?mt=8" title="">Adobe Ideas</a> - Sketchbook<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/ibooks/id364709193?mt=8" title="">iBooks</a> - Online-Buchshop von Apple<br />
<a href="http://itunes.apple.com/de/app/angry-birds/id343200656?mt=8">Angry Birds</a> &amp; <a href="http://itunes.apple.com/de/app/plants-vs-zombies-hd/id363282253?mt=8" title="">Zombie vs. Plants</a> - Spiele<br />
<a href="http://itunes.apple.com/de/app/goodreader-for-ipad/id363448914" title="">GoodReader</a> - PDF Reader<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/newsrack/id288815275?mt=8" title="">NewsRack</a> und <a href="http://www.alphonsolabs.com/video" title="">Pulse</a> - RSS Reader<br />
<a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=372184475">Fritz!App</a> - mit dem iPad über (meine) Fritz!Box telefonieren</p>

<p>Eher nix für meinen Einsatzgedanken, aber definitiv einen Blick wert:<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/pages/id361309726?mt=8" title="">Pages</a>, <a href="http://itunes.apple.com/us/app/numbers/id361304891?mt=8" title="">Numbers</a> und <a href="http://itunes.apple.com/us/app/keynote/id361285480?mt=8" title="">Keynote</a> für das iPad<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/bento-for-ipad/id363230518?mt=8" title="">Bento</a> - Filofax für das iPad<br />
<a href="http://www.memeo.com/" title="">Memeo Connect</a> - synchronisiert Google Docs mit dem iPad und macht diese offline verfügbar</p>

<p>Ergänzungen via twitter, Mails &amp; Kommentaren:<br />
<a href="http://itunes.apple.com/de/app/the-early-edition/id363496943">Early Edition</a> - RSS Reader<br />
<a href="http://itunes.apple.com/de/app/harbor-master-hd/id363658120">Harbor Master HD</a> - kleines kostenloses Spiel<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/we-rule-for-ipad/id361536763?mt=8">We Rule</a> - like Farmville<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/tap-tap-radiation/id364160328?mt=8">Tap Tap Radiation</a> - like RockStar for iPad<br />
<a href="http://itunes.apple.com/app/brand-eins/id370579874?mt=8">Brand Eins</a> - Magazin für das iPad<br />
<a href="http://www.wired.com/magazine/2010/05/mag_editors_letter/">WIRED</a> - Magazin für das iPad<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/penultimate/id354098826?mt=8">penutlimate</a> - per Finger schreiben<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/mindnode/id312220102?mt=8">MindNode</a> - Mindmapping (mit Mindmaps konnte ich mich bisher nicht anfreunden, ist nicht kompatibel mit mir)<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/dropbox/id327630330?mt=8">Dropbox</a> - Dropbox für das iPad<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/air-video-watch-your-videos/id306550020?mt=8#">Air Video</a> - Jede Art von Film über den Hauptrechner auf das iPad streamen<br />
<a href="http://itunes.apple.com/ch/app/rezepte/id310307605?mt=8">Rezepte</a> - Einfacher Name, einfacher Nutzen.<br />
<a href="http://www.fscklog.com/2010/06/ein-vorabblick-auf-reeder-f%C3%BCrs-ipad-video.html">Reeder</a> - für Googles RSS-Reader</p>

<p>[Update 2]<br />
Schön, <a href="http://mashable.com/2010/05/29/10-must-have-ipad-apps/">Mashable</a> empfiehlt ähnliches wie ich hier schon zusammengetragen habe ;)</p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-05-22T21:08:22+01:00</dc:date>
    </item>










    <item>
      <title>Trek Nation</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/trek&#45;nation/</link>
      <guid isPermaLink="true">http://gigold.de/weblog/eintrag/trek&#45;nation/</guid>
      <description>*Video* (Ansehen im Weblog) : Mit der Dokumentation &quot;Trek Nation&quot; will Rod Roddenberry seinem Vater Gene (dem Erfinder von &quot;Star Trek&quot;) ein Denkmal setzen, und unternimmt den Versuch zu dokumentiert, welchen Einfluss das Werk des Autors, Produzenten und Vordenkers auf unsere Kultur hat.</description>
      <dc:subject>Fernsehen</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[Mit der Dokumentation "Trek Nation" will Rod Roddenberry seinem Vater Gene (dem Erfinder von "Star Trek") ein Denkmal setzen, und unternimmt den Versuch zu dokumentiert, welchen Einfluss das Werk des Autors, Produzenten und Vordenkers auf unsere Kultur hat.]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-04-22T20:41:02+01:00</dc:date>
    </item>


    <item>
      <title>Vom Fluglärm. Oder der Ruhe davor.</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/vom&#45;fluglaerm&#45;oder&#45;der&#45;ruhe&#45;davor/</link>
      <guid isPermaLink="true">http://gigold.de/weblog/eintrag/vom&#45;fluglaerm&#45;oder&#45;der&#45;ruhe&#45;davor/</guid>
      <description>Island, Aschewolke und der Flugverkehr.
Kaum ein anderes Thema beherrscht die Medien derzeit in solch einem Umfang wie der Ausbruch des Eyjafjallajökull, die dadurch verursachte Aschewolke und den daraus resultierenden Stillstand des Flugverkehrs seit dem 15. April. Seit diesem Tag gibt es kaum mehr Flugbewegungen in Europa &#45; die großen Flughäfen wurden von der deutschen Flugaufsicht aus Sicherheitsgründen geschlossen. Das Chaos, welches dies erzeugt ist groß, die Flugausfälle sind mittlerweile auf einer höheren Anzahl als nach den Anschlägen am 11. September 2001.

Auch am Flughafen Leipzig/Halle geht nichts mehr.
Kaum eine Maschine landet oder startet hier. Heute im Lauf des Tages gab es ein kleines Zeitfenster, an denen Maschinen in Richtung Osten starten durften. Doch sonst: Stille.
Und genau die ist es, die mich nervt.
Nicht die Stille als solche &#45; nein. Es ist die Instrumentalisierung ihrer durch Flugplatz&#45;Gegner. Gleich schießen wieder Berichte empor, wie unbeschwert es sei. Wie lang man jetzt schlafen könne. Wie ruhig es nun doch endlich sei. So wie früher ..
Lärmgeplagte Anwohner erleben wundervolle Stille titelt die MZ heute. Aber ich (als Anwohner) bin nicht lärmgeplagt!

Ich wohne jetzt seit zwei Jahren fünf Kilometer Luftlinie von den westlichen Start&#45; und Landepunkten des Flughafens Leipzig entfernt. Wenn ich aus dem Küchenfenster blicke sehe ich die Flugzeuge in einem Kilometer Entfernung die Nordbahn anfliegen. Schaue ich aus dem Wohnzimmerfenster (gegenüber) sehe ich sie in einem Kilometer Entfernung die Südbahn anfliegen.
Wir haben uns entschieden hier her zu ziehen. Trotz der Flugzeuge. Natürlich machen die Dinger Krach. Genau so viel Krach wie sie nicht gut für die Umwelt sind. Wenn Uwe Steimle heute auf der AMI sagt, er würde Innerdeutsche Flüge als Erster verbieten bin ich geneigt ihm eine Petition zu unterschreiben. Nicht weil mich fliegen oder Flugzeuge nerven. Nicht, weil ich hier links und rechts Flugzeuge neben dem Haus habe. Sondern, weil ich es umweltpolitisch durchaus für einen Aspekt halte, den man mal überprüfen kann.
Aber das ist eine andere Sache.

Zurück zum Lärm. Der &#45; wie ich den Eindruck habe &#45; zu 80% nur gefühlt ist.
Natürlich gibt es den. Natürlich beeinträchtigt er das Leben in einem gewissen Maß.
Aber Menschen, die der Presse erzählen, sie könnten nicht mehr normal leben, möchte ich fast schon einen Arzttermin ausmachen. Denn dann müssten vorbei fahrende Autos oder Straßenbahnen ebenso unerträglich sein. Ich kann trotz Flugzeug noch immer auf dem Balkon essen, in der Nacht mit offenem Fenster schlafen oder den Fernseher ebenso leise lassen wie früher. Im Gegenteil. Die Flugzeuge sind gar leiser, als die Autos auf dem guten DDR&#45;Pflaster in der Straße, in der ich vorher gelebt habe. Abends auf der Couch dröhnt der Fernseher vom Nachbarn mehr als die Triebwerke &#45; von Flugzeugen bekomme ich selbst bei absoluter Stille nichts mit.

Flugzeuglärm läßt sich ausblenden. Wie es die meisten Stadtbewohner auch mit Autos oder Straßenbahnen tun. Wir bekommen nicht mehr mit, wenn Straßenbahnen quitschen, weil dies unser fantastisches Gehör und Gehirn filtert. Es ist dazu in der Lage, und es macht dies bisweilen mit erschreckender Genauigkeit. So kann ich mich an den Besuch einer guten Freundin in unserer ersten Wohnung erinnern. Diese lag genau an/über einer Straßenbahn&#45;Biegung. Während wir nachts in Seelenruhe mit offenem Fenster schliefen stöhnte unsere Freundin am nächsten Morgen über den ohrenbetäubenden Krach. Heute geht es uns ebenso: Unsere Fenster sind tagsüber offen &#45; ebenso wie nachts (zumindest im Sommer). Flugzeuge nehmen wir nicht wahr.
Ich gestehe zu, dass es einige neuralgische Punkte im Flugverkehr eines Flughafens gibt, die für Anwohner schwierig sind. Auch weiß ich, dass nicht jeder so gu Geräusche filtern kann, aber das ist trainierbar und mit der Weile funktioniert es. Es gibt beispielsweise Tinitus&#45;Erkrankte (wie William Shatner, und Millionen andere, weniger bekannte Menschen) die es geschafft haben den Tinitus durch Ignoranz oder ein Gegengeräusch wegzudrücken. Er ist noch da, sie nehmen ihn bei Konzentration darauf auch weiter wahr. Aber ihnen bzw. ihrem Gehirn gelingt das Kunststück das Geräusch einfach zu filtern. Menschen in Großstädten gelingt dies mit ihren Umgebungsgeräuschen auch. Wie gesagt, es gibt natürlich auch gegenteilige Fälle. Aber ich würde mir rausnehmen, das Wahrnehmen des Flugverkehrs in den meisten Fälle auf Sturheit zurück zu führen. Man nimmt es wahr, weil man es wahr nehmen und sich darüber beschweren will.

Nicht falsch verstehen: Fluglärm ist böse. Und sicherlich kann er in Einzelfällen auch krank machen. Nur sollte man in den Medien eine ausgewogen Berichterstattung verlangen können. Und die sehe ich nicht. In den Medien kommen immer Menschen zu Wort, die sich beschweren. Nie welche, die sagen: &#8220;Ich höre nix&#8221; oder &#8220;Mich stören die nicht&#8221; &#45; nicht mal Nachts!

Übrigens: Ein Bild, wie die Mitteldeutsche Zeitung mit Quelle &#8220;ZB&#8221; als Aufmacher über Flughafen&#45;Geschichten nutzt, bekomme ich beim besten Willen und perfektem Wetter nicht hin. Allein, wohl auch, weil die Größenverhältnisse für die 15 Kilometer Luftlinie zwischen Flughafen und südlich gelegener Leipziger Innenstadt doch recht großzügig bemessen sind ;)</description>
      <dc:subject>Leipzig</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Island, Aschewolke und der Flugverkehr.<br />
Kaum ein anderes Thema beherrscht die Medien derzeit in solch einem Umfang wie der Ausbruch des Eyjafjallajökull, die dadurch verursachte Aschewolke und den daraus resultierenden Stillstand des Flugverkehrs seit dem 15. April. Seit diesem Tag gibt es kaum mehr Flugbewegungen in Europa - die großen Flughäfen wurden von der deutschen Flugaufsicht aus Sicherheitsgründen geschlossen. Das Chaos, welches dies erzeugt ist groß, die Flugausfälle sind mittlerweile auf einer höheren Anzahl als nach den Anschlägen am 11. September 2001.</p>

<p>Auch am Flughafen Leipzig/Halle geht nichts mehr.<br />
Kaum eine Maschine landet oder startet hier. Heute im Lauf des Tages gab es ein kleines Zeitfenster, an denen Maschinen in Richtung Osten starten durften. Doch sonst: Stille.<br />
Und genau die ist es, die mich nervt.<br />
Nicht die Stille als solche - nein. Es ist die Instrumentalisierung ihrer durch Flugplatz-Gegner. Gleich schießen wieder Berichte empor, wie unbeschwert es sei. Wie lang man jetzt schlafen könne. Wie ruhig es nun doch endlich sei. So wie früher ..<br />
<a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1269291682079">Lärmgeplagte Anwohner erleben wundervolle Stille</a> titelt die MZ heute. Aber ich (als Anwohner) bin nicht lärmgeplagt!</p>

<p>Ich wohne jetzt seit zwei Jahren fünf Kilometer Luftlinie von den westlichen Start- und Landepunkten des Flughafens Leipzig entfernt. Wenn ich aus dem Küchenfenster blicke sehe ich die Flugzeuge in einem Kilometer Entfernung die Nordbahn anfliegen. Schaue ich aus dem Wohnzimmerfenster (gegenüber) sehe ich sie in einem Kilometer Entfernung die Südbahn anfliegen.<br />
Wir haben uns entschieden hier her zu ziehen. Trotz der Flugzeuge. Natürlich machen die Dinger Krach. Genau so viel Krach wie sie nicht gut für die Umwelt sind. Wenn Uwe Steimle heute auf der AMI sagt, er würde Innerdeutsche Flüge als Erster verbieten bin ich geneigt ihm eine Petition zu unterschreiben. Nicht weil mich fliegen oder Flugzeuge nerven. Nicht, weil ich hier links und rechts Flugzeuge neben dem Haus habe. Sondern, weil ich es umweltpolitisch durchaus für einen Aspekt halte, den man mal überprüfen kann.<br />
Aber das ist eine andere Sache.</p>

<p>Zurück zum Lärm. Der - wie ich den Eindruck habe - zu 80% nur gefühlt ist.<br />
Natürlich gibt es den. Natürlich beeinträchtigt er das Leben in einem gewissen Maß.<br />
Aber Menschen, die der Presse erzählen, sie könnten nicht mehr normal leben, möchte ich fast schon einen Arzttermin ausmachen. Denn dann müssten vorbei fahrende Autos oder Straßenbahnen ebenso unerträglich sein. Ich kann trotz Flugzeug noch immer auf dem Balkon essen, in der Nacht mit offenem Fenster schlafen oder den Fernseher ebenso leise lassen wie früher. Im Gegenteil. Die Flugzeuge sind gar leiser, als die Autos auf dem guten DDR-Pflaster in der Straße, in der ich vorher gelebt habe. Abends auf der Couch dröhnt der Fernseher vom Nachbarn mehr als die Triebwerke - von Flugzeugen bekomme ich selbst bei absoluter Stille nichts mit.</p>

<p>Flugzeuglärm läßt sich ausblenden. Wie es die meisten Stadtbewohner auch mit Autos oder Straßenbahnen tun. Wir bekommen nicht mehr mit, wenn Straßenbahnen quitschen, weil dies unser fantastisches Gehör und Gehirn filtert. Es ist dazu in der Lage, und es macht dies bisweilen mit erschreckender Genauigkeit. So kann ich mich an den Besuch einer guten Freundin in unserer ersten Wohnung erinnern. Diese lag genau an/über einer Straßenbahn-Biegung. Während wir nachts in Seelenruhe mit offenem Fenster schliefen stöhnte unsere Freundin am nächsten Morgen über den ohrenbetäubenden Krach. Heute geht es uns ebenso: Unsere Fenster sind tagsüber offen - ebenso wie nachts (zumindest im Sommer). Flugzeuge nehmen wir nicht wahr.<br />
Ich gestehe zu, dass es einige neuralgische Punkte im Flugverkehr eines Flughafens gibt, die für Anwohner schwierig sind. Auch weiß ich, dass nicht jeder so gu Geräusche filtern kann, aber das ist trainierbar und mit der Weile funktioniert es. Es gibt beispielsweise Tinitus-Erkrankte (wie William Shatner, und Millionen andere, weniger bekannte Menschen) die es geschafft haben den Tinitus durch Ignoranz oder ein Gegengeräusch wegzudrücken. Er ist noch da, sie nehmen ihn bei Konzentration darauf auch weiter wahr. Aber ihnen bzw. ihrem Gehirn gelingt das Kunststück das Geräusch einfach zu filtern. Menschen in Großstädten gelingt dies mit ihren Umgebungsgeräuschen auch. Wie gesagt, es gibt natürlich auch gegenteilige Fälle. Aber ich würde mir rausnehmen, das Wahrnehmen des Flugverkehrs in den meisten Fälle auf Sturheit zurück zu führen. Man nimmt es wahr, weil man es wahr nehmen und sich darüber beschweren will.</p>

<p>Nicht falsch verstehen: Fluglärm ist böse. Und sicherlich kann er in Einzelfällen auch krank machen. Nur sollte man in den Medien eine ausgewogen Berichterstattung verlangen können. Und die sehe ich nicht. In den Medien kommen immer Menschen zu Wort, die sich beschweren. Nie welche, die sagen: &#8220;Ich höre nix&#8221; oder &#8220;Mich stören die nicht&#8221; - nicht mal Nachts!</p>

<p><img src="http://gigold.de/images/uploads/mzflughafen.jpg" width="400" height="254" style="float:right;margin:0 0 10px 10px;" />Übrigens: Ein Bild, wie die Mitteldeutsche Zeitung mit Quelle &#8220;ZB&#8221; als Aufmacher über Flughafen-Geschichten nutzt, bekomme ich beim besten Willen und perfektem Wetter nicht hin. Allein, wohl auch, weil die Größenverhältnisse für die 15 Kilometer Luftlinie zwischen Flughafen und südlich gelegener Leipziger Innenstadt doch recht großzügig bemessen sind ;) <br clear="all" /></p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-04-18T22:21:28+01:00</dc:date>
    </item>





    
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