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    <title>thomas gigold | Weblog</title>
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    <description>It's a show about nothing!</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>gigold@gmail.com</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2010</dc:rights>
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      <title>vom Scheitern</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/vom&#45;scheitern/</link>
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      <description>Manchmal scheitert man. Privat. Beruflich. Und wenn es dick kommt, sogar bei beidem zusammen. Das ist bitter, aber nicht zwangsläufig schlecht. Denn zu Scheitern bedeutet auch, zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und schlauer aus einer Situation hervor zu gehen. Trotzdem hat das Scheitern noch immer einen negativen Touch. Kaum einer wird gratulieren, wenn man offen vom eigenen Scheitern spricht &#45; sofort denkt das Gegenüber an Blödheit, ein verqueres Ego oder sonst irgend einen grenzdebilen Grund beim Gescheiterten.

Manchmal aber liegt es bei zwei Partnern einfach an unterschiedlichen Ansichten, an verschiedenen Vorstellungen von Unternehmertum und anderem Kommunikationsverhalten.
Ich bin gescheitert. Als Mitbegründer des Coworking Spaces in Leipzig.Aber es ist nicht schlimm, denn das Scheitern der Zusammenarbeit zwischen den beiden Gesellschaftern bedeutet nicht das generelle Scheitern des Coworking Spaces im Tapetenwerk.

Anfang des Jahres taten sich Nico Krause, meine Frau und ich uns zusammen um den ersten Coworking Space in Leipzig zu auf die Beine zu stellen. Wir gründeten ein Unternehmen, mieteten einen Raum und fingen an.
Nico und ich, als Gesellschafter, kannten uns privat kaum. Aber wir schwärmten gemeinsam für die gleiche Idee &#45; was an Gemeinsamkeiten nun jedoch nicht reicht, um ein eigenes Unternehmen miteinander zu teilen. Im Lauf der Zeit erkannten wir Unterschiede in unseren Vorstellungen. Ich bin eher Pragmatiker, Kaufmann und beim Thema Coworking weniger Idealist als &#8216;Gemeinschaftsbüro&#45;Sager&#8217;. Nico ist, ohne das dies eine negativ bewertete Aussage sei, das ganze Gegenteil. Er hat eine Vision für das Coworking in Leipzig &#45; eine, die ich nicht in allen Belangen teile. Hinzu kommt eine unterschiedliche Art der Kommunikation und Herangehensweise. Insgesamt also nicht die beste Voraussetzung für eine gemeinschaftliche Unternehmung. Diese Unterschiede waren mir durchaus bereits bei unserem ersten Treffen klar,&amp;nbsp; trotzdem entschied ich mich, die Idee als Gründer zu unterstützen, weil ich sie gut finde und weil ich das Gefühl hatte, sie benötigte etwas Antrieb.

Ich habe mich bereits vor einigen Wochen aus dem aktiven Teil des Projekts &#8220;Le Space&#8221; zurück gezogen. Ebenso wie meine Frau. Die Idee des Spaces und seine Verwirklichung sind vor allem im Kopf und mit dem Herz Nicos entstanden. Es war schön ihm zu den ersten großen Schritten unser Wissen, unsere Gedanken und Ideen mitgeben zu können.
Heute habe ich meine Anteile an der Firma an zwei neue Gesellschafter verkauft. Ich wünsche ihnen und Nico alles Gute und bin gespannt, wie sich das Projekt entwickelt.

Menschen sind verschieden, ticken anders, ... manchmal gelingt es, zwischen zwei Inseln eine Brücke zu errichten, und manchmal bleibt es beim Bootsverkehr. Das rudern macht dann durchaus Spaß, aber auf Dauer wird es so kräftezerrend, dass man nur aufgeben kann, will man weitere körperliche Schäden vermeiden.</description>
      <dc:subject>Leipzig</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal scheitert man. Privat. Beruflich. Und wenn es dick kommt, sogar bei beidem zusammen. Das ist bitter, aber nicht zwangsläufig schlecht. Denn zu Scheitern bedeutet auch, zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und schlauer aus einer Situation hervor zu gehen. Trotzdem hat das Scheitern noch immer einen negativen Touch. Kaum einer wird gratulieren, wenn man offen vom eigenen Scheitern spricht - sofort denkt das Gegenüber an Blödheit, ein verqueres Ego oder sonst irgend einen grenzdebilen Grund beim Gescheiterten.</p>

<p>Manchmal aber liegt es bei zwei Partnern einfach an unterschiedlichen Ansichten, an verschiedenen Vorstellungen von Unternehmertum und anderem Kommunikationsverhalten.<br />
Ich bin <em>gescheitert</em>. Als Mitbegründer des Coworking Spaces in Leipzig.</p><p>Aber es ist nicht schlimm, denn das Scheitern der Zusammenarbeit zwischen den beiden Gesellschaftern bedeutet nicht das generelle Scheitern des Coworking Spaces im Tapetenwerk.</p>

<p>Anfang des Jahres taten sich <a href="http://gigold.de/weblog/eintrag/coworking-in-leipzig-demnaechst/">Nico Krause, meine Frau und ich</a> uns zusammen um den ersten Coworking Space in Leipzig zu auf die Beine zu stellen. Wir gründeten ein Unternehmen, mieteten einen Raum und fingen an.<br />
Nico und ich, als Gesellschafter, kannten uns privat kaum. Aber wir schwärmten gemeinsam für die gleiche Idee - was an Gemeinsamkeiten nun jedoch nicht reicht, um ein eigenes Unternehmen miteinander zu teilen. Im Lauf der Zeit erkannten wir Unterschiede in unseren Vorstellungen. Ich bin eher Pragmatiker, Kaufmann und beim Thema Coworking weniger Idealist als &#8216;Gemeinschaftsbüro-Sager&#8217;. Nico ist, ohne das dies eine negativ bewertete Aussage sei, das ganze Gegenteil. Er hat eine Vision für das Coworking in Leipzig - eine, die ich nicht in allen Belangen teile. Hinzu kommt eine unterschiedliche Art der Kommunikation und Herangehensweise. Insgesamt also nicht die beste Voraussetzung für eine gemeinschaftliche Unternehmung. Diese Unterschiede waren mir durchaus bereits bei unserem ersten Treffen klar,&nbsp; trotzdem entschied ich mich, die Idee als Gründer zu unterstützen, weil ich sie gut finde und weil ich das Gefühl hatte, sie benötigte etwas Antrieb.</p>

<p>Ich habe mich bereits vor einigen Wochen aus dem aktiven Teil des Projekts &#8220;Le Space&#8221; zurück gezogen. Ebenso wie meine Frau. Die Idee des Spaces und seine Verwirklichung sind vor allem im Kopf und mit dem Herz Nicos entstanden. Es war schön ihm zu den ersten großen Schritten unser Wissen, unsere Gedanken und Ideen mitgeben zu können.<br />
Heute habe ich meine Anteile an der Firma an zwei neue Gesellschafter verkauft. Ich wünsche ihnen und Nico alles Gute und bin gespannt, wie sich das Projekt entwickelt.</p>

<p>Menschen sind verschieden, ticken anders, ... manchmal gelingt es, zwischen zwei Inseln eine Brücke zu errichten, und manchmal bleibt es beim Bootsverkehr. Das rudern macht dann durchaus Spaß, aber auf Dauer wird es so kräftezerrend, dass man nur aufgeben kann, will man weitere körperliche Schäden vermeiden.</p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-07-19T18:51:08+01:00</dc:date>
    </item>






    <item>
      <title>Was machst Du eigentlich?</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/was&#45;machst&#45;du&#45;eigentlich/</link>
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      <description>Seit einigen Monaten komme ich viel rum (im Verhältnis zumindest mehr, als in den Vorjahren) und lerne hier und da nicht nur neue Menschen kennen, sondern begegne auch vielen Menschen zum ersten Mal im realen Leben die ich bisher nur über das Internet kannte.

Dabei begegnet mir eine Frage immer wieder: &#8220;Was machst Du eigentlich?&#8221;
Nun fällt meine Antwort je nach Gegenüber immer etwas anders aus &#45; vor allem auch, weil ich differenziere zwischen Menschen, die sich weniger gut oder besser in dem Bereich auskennen, in welchem ich in den letzten Jahren meine berufliche Erfüllung gefunden habe.

Die Antwort auf &#8220;Was machst Du eigentlich?&#8221; ist im Grunde auch nur ein kurzes Update dessen, was ich in den letzten Jahren als berufliche Entwicklung durchgemacht habe.
Anfang 2001 habe ich, nach einer kaufmännischen Ausbildung (Bürokfm.), als HTML&#45; und JS&#45;Künstler in einer kleinen Agentur in Ludwigsburg angefangen. Dort durfte ich 4 1/2 Jahre wunderbare Projekte betreuen, habe meine Kenntnisse in HTML und CSS auf ein durchaus hohes Niveau gebracht und zusätzlich angefangen PHP zu programmieren. Aber ich wußte auch: Programmieren ist nicht meine Lebensaufgabe &#45; es macht Spaß, aber es ist nicht das, in dem ich aufgehe. Mich trieb schon immer die Gier auf Neues, mir war es schon immer wichtiger Menschen Geschichten zu erzählen, und ich liebe die Abwechslung. Schreiben macht mir seit meiner Anfangszeit auf dem Gymnasium Spass, und seit 1997 habe ich für diverse kleine Zeitungen, Magazine und Online&#45;Portale geschrieben. Reportagen, Berichte, Portraits, Interviews, .. das zu schreiben fand ich aufgrund der Abwechslung, der Neugier nach neuen Themen und der Freiheit zu schreiben schon immer spannend. Als ich Ende 2000 das Format &#8220;Weblog&#8221; entdeckte, war es irgendwie klar, dass ich damit anfing es selbst zu nutzen.
Und so schrieb ich am 5. Januar 2001 ein nettes &#8220;Hallo&#8221; in mein Weblog &#45; gerichtet an die  deutsche Weblogszene, von der ein warmes &#8220;Hallo&#8221; zurück kam &#45; von allen damals existierenden deutschen Blogs, von allen 12. Ich habe in den zurückliegenden fast 10 Jahren die deutsche Bloglandschaft stets mit Interesse verfolgt, war ihr ein treuer Begleiter und habe sie an manch einer Ecke mit kleinen Projekten auch unterstützt und vlt. sogar ein wenig geformt (erinnert sich noch einer der Blog&#45;Opas an das BlogHaus, die Blogger&#45;Karte, das RSS&#45;Verzeichnis, ..? ;)
Als ich 2005 schliesslich das Angebot erhielt ein Event&#45;Weblog zur IAA für einen großen deutschen Autobauer zu schreiben, konnte ich einfach nicht nein sagen. Denn das ist, was ich immer wollte: Schreiben und Menschen unterhalten &#45; ohne journalistischen Pathos oder Zwang.

Seit 2005 bin ich selbständig. Habe Weblogs gebaut, Firmen beraten, Inhalte geschrieben. Und ich bin glücklich. Ich habe wunderbare Kunden an meiner Seite, mache was ich mag und verdiene damit Geld &#45; und das in einem Segment des sich jedes Jahr neu formenden Internets. Es ist spannend, und ich liebe es Morgens aufzustehen und die Herausforderungen und neuen Technologien noch nicht zu kennen, die morgen vielleicht die Welt in einem Maße beeinflussen könnten, wie wir es uns jetzt noch nicht vorstellen können. Ich liebe es Menschen zu unterhalten und Inhalte zu erschaffen, die Menschen nützen, sie interessieren, informieren oder einfach nur zum lächeln bringen.

Also?
&#8220;Was machst Du eigentlich?&#8221;
Ich berate Firmen heute zum Einsatz von Social Media. Zu Themen wie Facebook, Kommunikation mit Menschen und richtigen Inhalten. Ich kümmere mich für Firmen um Menschen im Netz &#45; sorge für Inhalte und Interaktion. Ich zeige Firmen, wie sie auf dieses neue Internet &#45; das ich seit seinen ersten Funken mit Weblogs und Communitys im Jahr 2000 aktive begleite &#45; reagieren, wie sie damit umgehen und wie sie es hinnehmen. Ich berate, erstelle Konzepte und betreue Facebook&#45;Seiten, Weblogs und andere Kanäle inhaltlich und kommunikativ. Für Firmen wie BMW, die Leipziger Messe und andere mittelständische Unternehmen &#45; darunter Verlage, Fernschulen, Städte, ...

Das mache ich.</description>
      <dc:subject>Projekte</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Monaten komme ich viel rum (im Verhältnis zumindest mehr, als in den Vorjahren) und lerne hier und da nicht nur neue Menschen kennen, sondern begegne auch vielen Menschen zum ersten Mal im realen Leben die ich bisher nur über das Internet kannte.</p>

<p>Dabei begegnet mir eine Frage immer wieder: &#8220;Was machst Du eigentlich?&#8221;</p><p>
Nun fällt meine Antwort je nach Gegenüber immer etwas anders aus - vor allem auch, weil ich differenziere zwischen Menschen, die sich weniger gut oder besser in dem Bereich auskennen, in welchem ich in den letzten Jahren meine berufliche Erfüllung gefunden habe.</p>

<p>Die Antwort auf &#8220;Was machst Du eigentlich?&#8221; ist im Grunde auch nur ein kurzes Update dessen, was ich in den letzten Jahren als berufliche Entwicklung durchgemacht habe.<br />
Anfang 2001 habe ich, nach einer kaufmännischen Ausbildung (Bürokfm.), als HTML- und JS-Künstler in einer kleinen Agentur in Ludwigsburg angefangen. Dort durfte ich 4 1/2 Jahre wunderbare Projekte betreuen, habe meine Kenntnisse in HTML und CSS auf ein durchaus hohes Niveau gebracht und zusätzlich angefangen PHP zu programmieren. Aber ich wußte auch: Programmieren ist nicht meine Lebensaufgabe - es macht Spaß, aber es ist nicht das, in dem ich aufgehe. Mich trieb schon immer die Gier auf Neues, mir war es schon immer wichtiger Menschen Geschichten zu erzählen, und ich liebe die Abwechslung. Schreiben macht mir seit meiner Anfangszeit auf dem Gymnasium Spass, und seit 1997 habe ich für diverse kleine Zeitungen, Magazine und Online-Portale geschrieben. Reportagen, Berichte, Portraits, Interviews, .. das zu schreiben fand ich aufgrund der Abwechslung, der Neugier nach neuen Themen und der Freiheit zu schreiben schon immer spannend. Als ich Ende 2000 das Format &#8220;Weblog&#8221; entdeckte, war es irgendwie klar, dass ich damit anfing es selbst zu nutzen.<br />
Und so schrieb ich am 5. Januar 2001 ein nettes &#8220;Hallo&#8221; in mein Weblog - gerichtet an die  deutsche Weblogszene, von der ein warmes &#8220;Hallo&#8221; zurück kam - von allen damals existierenden deutschen Blogs, von allen 12. Ich habe in den zurückliegenden fast 10 Jahren die deutsche Bloglandschaft stets mit Interesse verfolgt, war ihr ein treuer Begleiter und habe sie an manch einer Ecke mit kleinen Projekten auch unterstützt und vlt. sogar ein wenig geformt (erinnert sich noch einer der Blog-Opas an das BlogHaus, die Blogger-Karte, das RSS-Verzeichnis, ..? ;)<br />
Als ich 2005 schliesslich das Angebot erhielt ein Event-Weblog zur IAA für einen großen deutschen Autobauer zu schreiben, konnte ich einfach nicht nein sagen. Denn das ist, was ich immer wollte: Schreiben und Menschen unterhalten - ohne journalistischen Pathos oder Zwang.</p>

<p>Seit 2005 bin ich selbständig. Habe Weblogs gebaut, Firmen beraten, Inhalte geschrieben. Und ich bin glücklich. Ich habe wunderbare Kunden an meiner Seite, mache was ich mag und verdiene damit Geld - und das in einem Segment des sich jedes Jahr neu formenden Internets. Es ist spannend, und ich liebe es Morgens aufzustehen und die Herausforderungen und neuen Technologien noch nicht zu kennen, die morgen vielleicht die Welt in einem Maße beeinflussen könnten, wie wir es uns jetzt noch nicht vorstellen können. Ich liebe es Menschen zu unterhalten und Inhalte zu erschaffen, die Menschen nützen, sie interessieren, informieren oder einfach nur zum lächeln bringen.</p>

<p>Also?<br />
&#8220;Was machst Du eigentlich?&#8221;<br />
Ich berate Firmen heute zum Einsatz von Social Media. Zu Themen wie Facebook, Kommunikation mit Menschen und richtigen Inhalten. Ich kümmere mich für Firmen um Menschen im Netz - sorge für Inhalte und Interaktion. Ich zeige Firmen, wie sie auf dieses neue Internet - das ich seit seinen ersten Funken mit Weblogs und Communitys im Jahr 2000 aktive begleite - reagieren, wie sie damit umgehen und wie sie es hinnehmen. Ich berate, erstelle Konzepte und betreue Facebook-Seiten, Weblogs und andere Kanäle inhaltlich und kommunikativ. Für Firmen wie BMW, die Leipziger Messe und andere mittelständische Unternehmen - darunter Verlage, Fernschulen, Städte, ...</p>

<p>Das mache ich.</p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-06-22T15:34:35+01:00</dc:date>
    </item>






    <item>
      <title>14 Tage iPad</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/14&#45;tage&#45;ipad/</link>
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      <description>Verändert das iPad Leben? Vielleicht ..
Im Folgenden möchte ich einmal (sehr frei) die Erfahrungen aufschreiben, die ich in 14 Tagen mit Apples iPad gemacht habe:
Vorab zwei Dinge: 1) Dieser Text entsteht auf dem iPad, als Beweis dafür, dass man hier auch wunderbar längere Texte schreiben kann. 2) Für einen endgültigen Bericht, ob und wenn ja, wie, das iPad ein Leben verändern kann ist es nach 14 Tagen mit Apples kleiner Wunder&#45;Flunder eigentlich noch ein wenig zu früh, denn noch zieht sie das eigene Konsumverhalten wahrscheinlich durch den Neuigkeits&#45; und Nerdigkeitsfaktor auf sich. Trotzdem möchte ich nach zwei Wochen einmal ein wenig berichten. Erst in ein paar Wochen wird sich zeigen, ob der Tablet&#45;Computer, wie schon vor Jahren mein Palm oder die PSP, in der Ecke verstaubt &#45; oder aber, ob das Ding hier wirklich die magische Revolution ist, als die es Apple anpreist.

Warum hat es das iPad in meinen Haushalt geschafft &#45; ungesehen, ohne, dass ich dieses Ding vorher einmal in den Händen gehalten habe? Und vor allem, obwohl ich bei der Präsentation des iPad noch das fehlende Multitaksing und das geschlossene iPhone&#45;Betriebssystem angeprangert hatte? Die einfache Antwort ist: Weil ich schon immer ein Tablet haben wollte, und das iPad preislich unterhalb einer gewissen, psychologischen Schwelle geblieben ist &#45; einer, bei der ich meinen Wunsch im Zweifel auch vor eine eigene Rechtfertigung stellen kann.

Nun also? Was ist das Fazit nach vierzehn Tagen?
Das kann ich differenziert eigentlich nicht sagen. Es rockt. Es ist, wie die Entdeckung eines neuen Lieblingsessens, von welchem man nicht genug bekommen kann &#45; in dem man Baden möchte, oder zumindest immer etwas im Mund haben.

Ich habe mir das iPad &#45; trotz innigem Wunsch muss man sich für den Moment des Zweifels ja auch einige Rechtfertigungen zurecht legen, die man dem vernünftigen Engelchen auf der rechten Schulter im Fall eines Falles um die Ohren hauen kann &#45; ich habe mir das iPad also zugelegt, weil ich etwas wollte, auf dem ich bequem längere Texte lesen kann, ohne überflüssiges Laptop&#45;Gewicht. Und, um etwas zum spielen zu haben &#45; natürlich nur für die Kinder. Und, ... Mir gehen die vernünftig klingenden Ausreden aus. Die Diskussionen mit dem Engelchen habe ich in den schwachen Momenten trotzdem gewonnen, und meine Umwelt schaut zwar ein wenig argwöhnisch, wenn ich die Gründe zum Kauf eines 600 Euro teueren Aluminiumtabletts vorbringe, scheinen sie aber zu akzeptieren.

Aber in der Tatsache lese ich tatsächlich mehr, und vor allem bewusster. Ich habe meinen Google Reader auf Null und bedauere, dass ich nicht noch mehr Feeds habe. Ich lese morgens die Apps von N24 und Focus, lange Geschichten im Spiegel &#45; ich konsumiere Inhalte insgesamt wieder bewusster und gern auch wieder längere Geschichten, die mein Instapaper zunehmend schlucken muss. Wie oben beschrieben kann ich derzeit natürlich noch nicht behaupten, dies wird ein Dauerzustand, keine Ahnung ob dieses Konsumverhalten aufkommt, weil ich ein klein wenig verliebt in dieses kleine Stück Technik bin, oder weil in Berlin gerade Dinge passieren, die mich zum interessierten Lesen bringen. E&#45;Books habe ich bisher zwei gelesen &#45; das überall frei erhältliche Alice im Wunderland (das ich bisher zu meiner Schande noch nicht gelesen hatte) und &#8220;Nein, ich will keinen Seniorenteller&#8221;, das ich als Print&#45;Ausgabe angefangen und nun auf dem iPad zuende gelesen habe. Das Lesen am iPad geht erstaunlich gut &#45; die oft aufkommende Kritik, der Bildschirm sei zum langen lesen zu hell kann ich nicht nachvollziehen. Die Apps Good Reader und textunes bieten gute Möglichkeiten die Helligkeit des Monitors zu regeln. Übrigens Helligkeit, das bringt mich zu zwei kleinen Kritikpunkten am iPad: 1) Man kann die Helligkeit des iPad&#45;Monitors nur über &#8220;Einstellungen&#8221; regeln, was ab und an wirklich nervig ist &#45; insbesondere, da das iPad kein Multitasking kann und man die App, wegen der man den Bildschirm heller/dunkler haben will, beenden muss .. 2) Das WLAN des iPads ist grausam. Zumindest bei mir (FritzBox) dauert das laden der Seiten am iPad gelegentlich deutlich länger als am MacBook. Auch YouTube&#45;Videos brauchen in der Regel immens lange Zeit zum laden.

Aber zurück zum &#8220;Erleben&#8221; mit dem iPad.
Ich spiele mehr. Allein, zu zwei, zu dritt.
Egal wem man das iPad derzeit zeigt, alles sind interessiert und durchaus begeistert.&amp;nbsp; Das macht zum einen der mediale Hype, zum anderen aber auch das Erlebnis aus. Und genau dieses Erlebnis ist, was auch meine Frau und meine Kinder zum Gerät hin zieht. Das neue Spielerlebnis ist einzigartig und gleichzeitig intuitiv. Man tippt die Dinge an, die man haben will, oder zieht Linien von A nach B um Dinge zu bewegen. Das Prinzip ist nicht neu, das iPhone oder manch gutes Android Spiel lassen dies ebenso zu &#45; auf dem 10 Zoll großen Monitor des iPads jedoch ist es etwas vollkommen anderes. Selbst mein 1 1/2 Jahre alter Sohn tippt neugierig auf dem iPad herum. Dazu muss ich sagen, dass wir unsere Kinder eher von Computer und Spielkonsole fern halten. Der älteste Sohn hat zwar einen DS, den allerdings auch nur aller paar Wochen in Betrieb.

Das iPad verändert das Konsumverhalten. Das ist nach der kurzen Zeit tatsächlich feststellbar. Es nimmt genau den Platz ein, für den es geschaffen wurde: Als Lückenfüller irgendwo zwischen Computer, Laptop und Handy. Es ist handlich wie ein Buch, es ist schnell im Netz wie ein Handy, es ist groß genug um bequem Texte lesen zu können und es treibt den Spieltrieb an &#45; zum einen über Spiele, zum anderen über sich als Gerät selbst.
Im Berufsalltag ist das iPad nur eine halbe Alternative. Man kann es in ein Meeting mit nehmen &#45; um Informationen abzurufen, oder Dateien, Termine und Kontakte dabei zu haben. Um im Meeting schnell Notizen nebenbei zu machen ist das iPad hingegen nur eingeschränkt nutzbar &#45; auf der Tastatur kann man zwar gut schreiben, ist aber trotzdem nicht schnell genug. Und mit Apps wie Penultimate kann man zwar auf dem Bildschirm schreiben, das nützt aber nicht viel, da das iPad nicht über eine Schrifterkennung wie bspw. der Palm verfügt (Update: Das ist halb&#45;falsch &#45; von Haus aus hat das iPad in der Tat keine Schrifterkennung, dank einer App läßt sich diese jedoch &#8220;nachrüsten&#8221;). Sprich: Sollen die Texte später weiter nutzbar sein, muss man sie über die Tastatur eingeben.

Ich bin ein Star Trek&#45;Fan, und als solcher vertrete ich natürlich die Überzeugung, dass Steve Jobs sich das PADD in Star Trek zum Vorbild für das iPad genommen hat ;) Und genau wie in Star Trek erwische ich mich dabei es zum lesen, spielen und Informationen holen zu nutzen &#45; selbst, wenn mein getreues MacBook Pro einsatzbereit daneben steht.

Abschließend also: Braucht man das iPad? Das ist die Frage, die mir in den letzten 14 Tagen von jedem gestellt wurde. Und die klare, eindeutige Antwort lautet Nein! Niemand braucht ein iPad &#45; es braucht schließlich auch niemand einen Nintendo DS, einen Beamer oder Mango&#45;Orangen&#45;Pfirsich&#45;Saft. Trotzdem gibt es das Zeug zu kaufen, und trotzdem haben wir das ein oder andere davon. Ein Ersatz für irgend ein Gerät ist das iPad nicht: Ohne Computer mit iTunes ist es nicht nutzbar, für einen iPod ist es zu groß, telefonieren kann es nicht, als Alternative zur Spielekonsole ist es zu teuer, ... Warum zur Hölle also kauft man es? Das habe ich oben versucht zu beschreiben, und wenn es keine überzeugende Gründe sind passt das zum iPad &#45; denn im Moment ist es nicht Fleisch, nicht Gemüse. Eher eine gute Suppe mit beidem plus einen Spritzer &#8220;Geheimzutat&#8221;. Und genau das macht es zu einem schönen Gerät. Einem mit Zukunft.</description>
      <dc:subject>macStuff</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Verändert das iPad Leben? Vielleicht ..<br />
Im Folgenden möchte ich einmal (sehr frei) die Erfahrungen aufschreiben, die ich in 14 Tagen mit Apples iPad gemacht habe:
</p><p>Vorab zwei Dinge: 1) Dieser Text entsteht auf dem iPad, als Beweis dafür, dass man hier auch wunderbar längere Texte schreiben kann. 2) Für einen endgültigen Bericht, ob und wenn ja, wie, das iPad ein Leben verändern kann ist es nach 14 Tagen mit Apples kleiner Wunder-Flunder eigentlich noch ein wenig zu früh, denn noch zieht sie das eigene Konsumverhalten wahrscheinlich durch den Neuigkeits- und Nerdigkeitsfaktor auf sich. Trotzdem möchte ich nach zwei Wochen einmal ein wenig berichten. Erst in ein paar Wochen wird sich zeigen, ob der Tablet-Computer, wie schon vor Jahren mein Palm oder die PSP, in der Ecke verstaubt - oder aber, ob das Ding hier wirklich die magische Revolution ist, als die es Apple anpreist.</p>

<p>Warum hat es das iPad in meinen Haushalt geschafft - ungesehen, ohne, dass ich dieses Ding vorher einmal in den Händen gehalten habe? Und vor allem, obwohl ich bei der Präsentation des iPad noch das fehlende Multitaksing und das geschlossene iPhone-Betriebssystem angeprangert hatte? Die einfache Antwort ist: Weil ich schon immer ein Tablet haben wollte, und das iPad preislich unterhalb einer gewissen, psychologischen Schwelle geblieben ist - einer, bei der ich meinen Wunsch im Zweifel auch vor eine eigene Rechtfertigung stellen kann.</p>

<p>Nun also? Was ist das Fazit nach vierzehn Tagen?<br />
Das kann ich differenziert eigentlich nicht sagen. Es rockt. Es ist, wie die Entdeckung eines neuen Lieblingsessens, von welchem man nicht genug bekommen kann - in dem man Baden möchte, oder zumindest immer etwas im Mund haben.</p>

<p>Ich habe mir das iPad - trotz innigem Wunsch muss man sich für den Moment des Zweifels ja auch einige Rechtfertigungen zurecht legen, die man dem vernünftigen Engelchen auf der rechten Schulter im Fall eines Falles um die Ohren hauen kann - ich habe mir das iPad also zugelegt, weil ich etwas wollte, auf dem ich bequem längere Texte lesen kann, ohne überflüssiges Laptop-Gewicht. Und, um etwas zum spielen zu haben - natürlich nur für die Kinder. Und, ... Mir gehen die vernünftig klingenden Ausreden aus. Die Diskussionen mit dem Engelchen habe ich in den schwachen Momenten trotzdem gewonnen, und meine Umwelt schaut zwar ein wenig argwöhnisch, wenn ich die Gründe zum Kauf eines 600 Euro teueren Aluminiumtabletts vorbringe, scheinen sie aber zu akzeptieren.</p>

<p>Aber in der Tatsache lese ich tatsächlich mehr, und vor allem bewusster. Ich habe meinen Google Reader auf Null und bedauere, dass ich nicht noch mehr Feeds habe. Ich lese morgens die Apps von N24 und Focus, lange Geschichten im Spiegel - ich konsumiere Inhalte insgesamt wieder bewusster und gern auch wieder längere Geschichten, die mein Instapaper zunehmend schlucken muss. Wie oben beschrieben kann ich derzeit natürlich noch nicht behaupten, dies wird ein Dauerzustand, keine Ahnung ob dieses Konsumverhalten aufkommt, weil ich ein klein wenig verliebt in dieses kleine Stück Technik bin, oder weil in Berlin gerade Dinge passieren, die mich zum interessierten Lesen bringen. E-Books habe ich bisher zwei gelesen - das überall frei erhältliche Alice im Wunderland (das ich bisher zu meiner Schande noch nicht gelesen hatte) und &#8220;Nein, ich will keinen Seniorenteller&#8221;, das ich als Print-Ausgabe angefangen und nun auf dem iPad zuende gelesen habe. Das Lesen am iPad geht erstaunlich gut - die oft aufkommende Kritik, der Bildschirm sei zum langen lesen zu hell kann ich nicht nachvollziehen. Die Apps Good Reader und textunes bieten gute Möglichkeiten die Helligkeit des Monitors zu regeln. Übrigens Helligkeit, das bringt mich zu zwei kleinen Kritikpunkten am iPad: 1) Man kann die Helligkeit des iPad-Monitors nur über &#8220;Einstellungen&#8221; regeln, was ab und an wirklich nervig ist - insbesondere, da das iPad kein Multitasking kann und man die App, wegen der man den Bildschirm heller/dunkler haben will, beenden muss .. 2) Das WLAN des iPads ist grausam. Zumindest bei mir (FritzBox) dauert das laden der Seiten am iPad gelegentlich deutlich länger als am MacBook. Auch YouTube-Videos brauchen in der Regel immens lange Zeit zum laden.</p>

<p>Aber zurück zum &#8220;Erleben&#8221; mit dem iPad.<br />
Ich spiele mehr. Allein, zu zwei, zu dritt.<br />
Egal wem man das iPad derzeit zeigt, alles sind interessiert und durchaus begeistert.&nbsp; Das macht zum einen der mediale Hype, zum anderen aber auch das Erlebnis aus. Und genau dieses Erlebnis ist, was auch meine Frau und meine Kinder zum Gerät hin zieht. Das neue Spielerlebnis ist einzigartig und gleichzeitig intuitiv. Man tippt die Dinge an, die man haben will, oder zieht Linien von A nach B um Dinge zu bewegen. Das Prinzip ist nicht neu, das iPhone oder manch gutes Android Spiel lassen dies ebenso zu - auf dem 10 Zoll großen Monitor des iPads jedoch ist es etwas vollkommen anderes. Selbst mein 1 1/2 Jahre alter Sohn tippt neugierig auf dem iPad herum. Dazu muss ich sagen, dass wir unsere Kinder eher von Computer und Spielkonsole fern halten. Der älteste Sohn hat zwar einen DS, den allerdings auch nur aller paar Wochen in Betrieb.</p>

<p>Das iPad verändert das Konsumverhalten. Das ist nach der kurzen Zeit tatsächlich feststellbar. Es nimmt genau den Platz ein, für den es geschaffen wurde: Als Lückenfüller irgendwo zwischen Computer, Laptop und Handy. Es ist handlich wie ein Buch, es ist schnell im Netz wie ein Handy, es ist groß genug um bequem Texte lesen zu können und es treibt den Spieltrieb an - zum einen über Spiele, zum anderen über sich als Gerät selbst.<br />
Im Berufsalltag ist das iPad nur eine halbe Alternative. Man kann es in ein Meeting mit nehmen - um Informationen abzurufen, oder Dateien, Termine und Kontakte dabei zu haben. Um im Meeting schnell Notizen nebenbei zu machen ist das iPad hingegen nur eingeschränkt nutzbar - auf der Tastatur kann man zwar gut schreiben, ist aber trotzdem nicht schnell genug. Und mit Apps wie Penultimate kann man zwar auf dem Bildschirm schreiben, das nützt aber nicht viel, da das iPad nicht über eine Schrifterkennung wie bspw. der Palm verfügt (Update: Das ist halb-falsch - von Haus aus hat das iPad in der Tat keine Schrifterkennung, dank <a href="http://www.golem.de/1006/75904.html">einer App</a> läßt sich diese jedoch &#8220;nachrüsten&#8221;). Sprich: Sollen die Texte später weiter nutzbar sein, muss man sie über die Tastatur eingeben.</p>

<p>Ich bin ein Star Trek-Fan, und als solcher vertrete ich natürlich die Überzeugung, dass Steve Jobs sich das PADD in Star Trek zum Vorbild für das iPad genommen hat ;) Und genau wie in Star Trek erwische ich mich dabei es zum lesen, spielen und Informationen holen zu nutzen - selbst, wenn mein getreues MacBook Pro einsatzbereit daneben steht.</p>

<p>Abschließend also: Braucht man das iPad? Das ist die Frage, die mir in den letzten 14 Tagen von jedem gestellt wurde. Und die klare, eindeutige Antwort lautet Nein! Niemand braucht ein iPad - es braucht schließlich auch niemand einen Nintendo DS, einen Beamer oder Mango-Orangen-Pfirsich-Saft. Trotzdem gibt es das Zeug zu kaufen, und trotzdem haben wir das ein oder andere davon. Ein Ersatz für irgend ein Gerät ist das iPad nicht: Ohne Computer mit iTunes ist es nicht nutzbar, für einen iPod ist es zu groß, telefonieren kann es nicht, als Alternative zur Spielekonsole ist es zu teuer, ... Warum zur Hölle also kauft man es? Das habe ich oben versucht zu beschreiben, und wenn es keine überzeugende Gründe sind passt das zum iPad - denn im Moment ist es nicht Fleisch, nicht Gemüse. Eher eine gute Suppe mit beidem plus einen Spritzer &#8220;Geheimzutat&#8221;. Und genau das macht es zu einem schönen Gerät. Einem mit Zukunft.</p>]]></content:encoded>
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    <item>
      <title>Der Bundespräsident</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/der&#45;bundespraesident/</link>
      <guid isPermaLink="true">http://gigold.de/weblog/eintrag/der&#45;bundespraesident/</guid>
      <description>Deutschlands Politiker stehen vor einer Wahl.
Der des Bundespräsidenten.
Joachim Gauck. Oder Christian Wulff?
Der von der Opposition (SPD und Grüne) oder der Regierung (CDU und FDP) vorgestellte Bundespräsidenten&#45;Kandidat?
Derzeit will man Gauck &#45; &#8220;man&#8221;: Presse (Welt, Stern, Handelsblatt, Spiegel, ... sprechen sich für Gauck aus) und Netzvolk (abgelesen an bspw. der Anzahl &amp;amp; Fans in &#8220;Pro&#45;Gauck&#8221; Gruppen auf Facebook und in Blogs).&amp;nbsp; Und wenn selbst aus CDU&#45; und FDP&#45;Kreisen Anerkennung für die Nominierung Gaucks kommt, und Die Linke den ehemaligen Stasi&#45;Aufklärer nur aus persönlichen Motiven heraus schlecht findet, dann stelle ich mir in den letzten Tagen eine Frage:&amp;nbsp; Wenn ein Präsidentschaftskandidat von Politik, Presse und Volk für die bessere Wahl gehalten wird, der andere aber aus parteipolitischen Gründen mehr Stimmen erhalten dürfte &#45; welche moralische Verpflichtung besteht dann zur Wahl des vermeidlich richtigen Kandidaten?
Und welche Konsequenzen ergäben sich aus der Wahl Wulffs?
Oder eben Gaucks?
Ist die auf den ersten Blick bessere Wahl &#45; eben Gauck &#45; auch die, mit der eine Regierung in der Lage ist politisch und inhaltlich zusammen zu arbeiten?
Ein Präsident muss überparteilich arbeiten &#45; aus diesem Grund wäre Gauck sicherlich die bessere Wahl. Die Frage ist, ob Wulff für den politischen Alltag nicht die bessere Wahl wäre?

Das Volk in Deutschland darf seinen Präsidenten nicht direkt wählen. Dieses aus der politischen Vergangenheit heraus geborene Vorschrift halte ich für eine sehr gute Regelung &#45; solange das Volk den Eindruck gewinnt, die Auswahl seines Staatsoberhaupts tragen zu können. Bei Christian Wulff habe ich diesen Eindruck nicht. Den hatte ich allerdings auch bei Horst Köhler nicht, und die letzten Jahren haben bis auf wenige Entscheidungen des Bundespräsidenten diesen Eindruck auch gestärkt. Die Regierung steht unter Druck &#45; Wirtschaftskrise, politische Entscheidungen, Unbeliebtheiten auf persönlicher Ebene zwischen Bundeskanzlerin und Wählern, .. Der Rücktritt Horst Köhlers und die bevorstehende Wahl des neuen Bundespräsidenten stellen die Regierung vor eine Zerreißprobe. Theoretisch hätte Wulff mehr Stimmen. Doch die Wahl ist geheim, frei vom in Deutschland so blödsinnig oft angewendeten Fraktionszwang. Das bedeutet Gauck könnte auch aus dem Lager von CDU und FDP Stimmen erhalten, und er wird es wohl auch. Nur: Wird das reichen? Und wie vermittelt man letztlich, wenn der in den Augen von Presse und Öffentlichkeit schlechtere Kandidat Wulff wirklich gewinnen sollte?

Gauck wäre mein Präsident. Weil er überparteilich ist. Und genau das sollte ein Präsident sein, auch wenn dies bedeutet für die Regierung unbequem zu sein.
Und unbequem ist eben genau das Stichwort, denn kann sich aus parteipolitischen Gründen eine in der Krise steckende Regierung einen unbequemen Kandidaten leisten? Folgt man der öffentlichen Stimmung sollte sie es dringend. Aber in Berlin wird Politik nicht immer der Stimme des Volkes folgend gemacht ...

Thomas Gigold hat zur letzten Bundestagswahl SPD gewählt, und wird es trotz diverser Differenzen mit &#8220;seiner&#8221; Partei wieder tun. Für ihn wäre Gauck der Präsident seiner Wahl.</description>
      <dc:subject>Menschen</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Deutschlands Politiker stehen vor einer Wahl.<br />
Der des Bundespräsidenten.<br />
Joachim Gauck. Oder Christian Wulff?<br />
Der von der Opposition (SPD und Grüne) oder der Regierung (CDU und FDP) vorgestellte Bundespräsidenten-Kandidat?<br />
Derzeit will man Gauck - &#8220;man&#8221;: Presse (Welt, Stern, Handelsblatt, Spiegel, ... sprechen sich für Gauck aus) und Netzvolk (abgelesen an bspw. der Anzahl &amp; Fans in &#8220;Pro-Gauck&#8221; Gruppen auf Facebook und in Blogs).&nbsp; Und wenn selbst aus CDU- und FDP-Kreisen Anerkennung für die Nominierung Gaucks kommt, und Die Linke den ehemaligen Stasi-Aufklärer nur aus persönlichen Motiven heraus schlecht findet, dann stelle ich mir in den letzten Tagen eine Frage:&nbsp; <b>Wenn ein Präsidentschaftskandidat von Politik, Presse und Volk für die bessere Wahl gehalten wird, der andere aber aus parteipolitischen Gründen mehr Stimmen erhalten dürfte - welche moralische Verpflichtung besteht dann zur Wahl des vermeidlich richtigen Kandidaten?</b><br />
Und welche Konsequenzen ergäben sich aus der Wahl Wulffs?<br />
Oder eben Gaucks?<br />
Ist die auf den ersten Blick bessere Wahl - eben Gauck - auch die, mit der eine Regierung in der Lage ist politisch und inhaltlich zusammen zu arbeiten?<br />
Ein Präsident muss überparteilich arbeiten - aus diesem Grund wäre Gauck sicherlich die bessere Wahl. Die Frage ist, ob Wulff für den politischen Alltag nicht die bessere Wahl wäre?</p>

<p>Das Volk in Deutschland darf seinen Präsidenten nicht direkt wählen. Dieses aus der politischen Vergangenheit heraus geborene Vorschrift halte ich für eine sehr gute Regelung - solange das Volk den Eindruck gewinnt, die Auswahl seines Staatsoberhaupts tragen zu können. Bei Christian Wulff habe ich diesen Eindruck nicht. Den hatte ich allerdings auch bei Horst Köhler nicht, und die letzten Jahren haben bis auf wenige Entscheidungen des Bundespräsidenten diesen Eindruck auch gestärkt. Die Regierung steht unter Druck - Wirtschaftskrise, politische Entscheidungen, Unbeliebtheiten auf persönlicher Ebene zwischen Bundeskanzlerin und Wählern, .. Der Rücktritt Horst Köhlers und die bevorstehende Wahl des neuen Bundespräsidenten stellen die Regierung vor eine Zerreißprobe. Theoretisch hätte Wulff mehr Stimmen. Doch die Wahl ist geheim, frei vom in Deutschland so blödsinnig oft angewendeten Fraktionszwang. Das bedeutet Gauck könnte auch aus dem Lager von CDU und FDP Stimmen erhalten, und er wird es wohl auch. Nur: Wird das reichen? Und wie vermittelt man letztlich, wenn der in den Augen von Presse und Öffentlichkeit schlechtere Kandidat Wulff wirklich gewinnen sollte?</p>

<p>Gauck wäre mein Präsident. Weil er überparteilich ist. Und genau das sollte ein Präsident sein, auch wenn dies bedeutet für die Regierung unbequem zu sein.<br />
Und unbequem ist eben genau das Stichwort, denn kann sich aus parteipolitischen Gründen eine in der Krise steckende Regierung einen unbequemen Kandidaten leisten? Folgt man der öffentlichen Stimmung sollte sie es dringend. Aber in Berlin wird Politik nicht immer der Stimme des Volkes folgend gemacht ...</p>

<p><em>Thomas Gigold hat zur letzten Bundestagswahl SPD gewählt, und wird es trotz diverser Differenzen mit &#8220;seiner&#8221; Partei wieder tun. Für ihn wäre Gauck der Präsident seiner Wahl.</em></p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-06-06T07:33:21+01:00</dc:date>
    </item>






    <item>
      <title>iPad &#45; Empfehlenswerte Programme?</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/ipad&#45;empfehlenswerte&#45;programme/</link>
      <guid isPermaLink="true">http://gigold.de/weblog/eintrag/ipad&#45;empfehlenswerte&#45;programme/</guid>
      <description>Mein iPad liegt derzeit zwar noch bei Apple und wird sich erst in ein paar Tagen auf den Weg zu mir machen, trotzdem wird es so langsam Zeit, sich einmal darüber zu unterhalten, welche Apps auf das schicke kleine Ding gehören. Für mich wird das iPad vor allem ein Notizbuch sein und ein Ding um Bücher &amp;amp; &#8220;Zeug&#8221; zu konsumieren. Arbeiten werde ich damit eher nicht &#45; im Gegenteil, es soll dafür sorgen, dass sich Arbeit und Privat&#45;Konsum wieder etwas besser trennen lassen.

Also, welche Apps? Folgende habe ich für mich schon jetzt einmal ins Auge gefasst &#45; welche habt ihr noch als Empfehlung?

Desktop Connect &#45; kleiner VNC Client für das iPad
iDisplay oder Air Display &#45; Macht aus dem iPad einen zweiten Monitor, wenn er am Mac hängt
Epicurious &#45; Rezeptbuch &amp;amp; Einkaufsliste
Evernote &#45; Evernote für das iPad
Adobe Ideas &#45; Sketchbook
iBooks &#45; Online&#45;Buchshop von Apple
Angry Birds &amp;amp; Zombie vs. Plants &#45; Spiele
GoodReader &#45; PDF Reader
NewsRack und Pulse &#45; RSS Reader
Fritz!App &#45; mit dem iPad über (meine) Fritz!Box telefonieren

Eher nix für meinen Einsatzgedanken, aber definitiv einen Blick wert:
Pages, Numbers und Keynote für das iPad
Bento &#45; Filofax für das iPad
Memeo Connect &#45; synchronisiert Google Docs mit dem iPad und macht diese offline verfügbar

Ergänzungen via twitter, Mails &amp;amp; Kommentaren:
Early Edition &#45; RSS Reader
Harbor Master HD &#45; kleines kostenloses Spiel
We Rule &#45; like Farmville
Tap Tap Radiation &#45; like RockStar for iPad
Brand Eins &#45; Magazin für das iPad
WIRED &#45; Magazin für das iPad
penutlimate &#45; per Finger schreiben
MindNode &#45; Mindmapping (mit Mindmaps konnte ich mich bisher nicht anfreunden, ist nicht kompatibel mit mir)
Dropbox &#45; Dropbox für das iPad
Air Video &#45; Jede Art von Film über den Hauptrechner auf das iPad streamen
Rezepte &#45; Einfacher Name, einfacher Nutzen.
Reeder &#45; für Googles RSS&#45;Reader

[Update 2]
Schön, Mashable empfiehlt ähnliches wie ich hier schon zusammengetragen habe ;)</description>
      <dc:subject>Wissen</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mein iPad liegt derzeit zwar noch bei Apple und wird sich erst in ein paar Tagen auf den Weg zu mir machen, trotzdem wird es so langsam Zeit, sich einmal darüber zu unterhalten, welche Apps auf das schicke kleine Ding gehören. Für mich wird das iPad vor allem ein Notizbuch sein und ein Ding um Bücher &amp; &#8220;Zeug&#8221; zu konsumieren. Arbeiten werde ich damit eher nicht - im Gegenteil, es soll dafür sorgen, dass sich Arbeit und Privat-Konsum wieder etwas besser trennen lassen.</p>

<p>Also, welche Apps? Folgende habe ich für mich schon jetzt einmal ins Auge gefasst - welche habt ihr noch als Empfehlung?</p>

<p><a href="http://itunes.apple.com/us/app/desktop-connect/id364907570?mt=8" title="">Desktop Connect</a> - kleiner VNC Client für das iPad<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/idisplay/id363500805?mt=8" title="">iDisplay</a> oder <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=368158927&amp;mt=8">Air Display</a> - Macht aus dem iPad einen zweiten Monitor, wenn er am Mac hängt<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/epicurious-recipes-shopping/id312101965?mt=8" title="">Epicurious</a> - Rezeptbuch &amp; Einkaufsliste<br />
<a href="http://itunes.apple.com/DE/app/unknown/id281796108?mt=8&amp;affId=1777033&amp;ign-mpt=uo%3D6" title="">Evernote</a> - <a href="https://www.evernote.com/">Evernote</a> für das iPad<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/adobe-ideas-1-0-for-ipad/id364617858?mt=8" title="">Adobe Ideas</a> - Sketchbook<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/ibooks/id364709193?mt=8" title="">iBooks</a> - Online-Buchshop von Apple<br />
<a href="http://itunes.apple.com/de/app/angry-birds/id343200656?mt=8">Angry Birds</a> &amp; <a href="http://itunes.apple.com/de/app/plants-vs-zombies-hd/id363282253?mt=8" title="">Zombie vs. Plants</a> - Spiele<br />
<a href="http://itunes.apple.com/de/app/goodreader-for-ipad/id363448914" title="">GoodReader</a> - PDF Reader<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/newsrack/id288815275?mt=8" title="">NewsRack</a> und <a href="http://www.alphonsolabs.com/video" title="">Pulse</a> - RSS Reader<br />
<a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=372184475">Fritz!App</a> - mit dem iPad über (meine) Fritz!Box telefonieren</p>

<p>Eher nix für meinen Einsatzgedanken, aber definitiv einen Blick wert:<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/pages/id361309726?mt=8" title="">Pages</a>, <a href="http://itunes.apple.com/us/app/numbers/id361304891?mt=8" title="">Numbers</a> und <a href="http://itunes.apple.com/us/app/keynote/id361285480?mt=8" title="">Keynote</a> für das iPad<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/bento-for-ipad/id363230518?mt=8" title="">Bento</a> - Filofax für das iPad<br />
<a href="http://www.memeo.com/" title="">Memeo Connect</a> - synchronisiert Google Docs mit dem iPad und macht diese offline verfügbar</p>

<p>Ergänzungen via twitter, Mails &amp; Kommentaren:<br />
<a href="http://itunes.apple.com/de/app/the-early-edition/id363496943">Early Edition</a> - RSS Reader<br />
<a href="http://itunes.apple.com/de/app/harbor-master-hd/id363658120">Harbor Master HD</a> - kleines kostenloses Spiel<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/we-rule-for-ipad/id361536763?mt=8">We Rule</a> - like Farmville<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/tap-tap-radiation/id364160328?mt=8">Tap Tap Radiation</a> - like RockStar for iPad<br />
<a href="http://itunes.apple.com/app/brand-eins/id370579874?mt=8">Brand Eins</a> - Magazin für das iPad<br />
<a href="http://www.wired.com/magazine/2010/05/mag_editors_letter/">WIRED</a> - Magazin für das iPad<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/penultimate/id354098826?mt=8">penutlimate</a> - per Finger schreiben<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/mindnode/id312220102?mt=8">MindNode</a> - Mindmapping (mit Mindmaps konnte ich mich bisher nicht anfreunden, ist nicht kompatibel mit mir)<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/dropbox/id327630330?mt=8">Dropbox</a> - Dropbox für das iPad<br />
<a href="http://itunes.apple.com/us/app/air-video-watch-your-videos/id306550020?mt=8#">Air Video</a> - Jede Art von Film über den Hauptrechner auf das iPad streamen<br />
<a href="http://itunes.apple.com/ch/app/rezepte/id310307605?mt=8">Rezepte</a> - Einfacher Name, einfacher Nutzen.<br />
<a href="http://www.fscklog.com/2010/06/ein-vorabblick-auf-reeder-f%C3%BCrs-ipad-video.html">Reeder</a> - für Googles RSS-Reader</p>

<p>[Update 2]<br />
Schön, <a href="http://mashable.com/2010/05/29/10-must-have-ipad-apps/">Mashable</a> empfiehlt ähnliches wie ich hier schon zusammengetragen habe ;)</p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-05-22T21:08:22+01:00</dc:date>
    </item>










    <item>
      <title>Trek Nation</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/trek&#45;nation/</link>
      <guid isPermaLink="true">http://gigold.de/weblog/eintrag/trek&#45;nation/</guid>
      <description>*Video* (Ansehen im Weblog) : Mit der Dokumentation &quot;Trek Nation&quot; will Rod Roddenberry seinem Vater Gene (dem Erfinder von &quot;Star Trek&quot;) ein Denkmal setzen, und unternimmt den Versuch zu dokumentiert, welchen Einfluss das Werk des Autors, Produzenten und Vordenkers auf unsere Kultur hat.</description>
      <dc:subject>Fernsehen</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[Mit der Dokumentation "Trek Nation" will Rod Roddenberry seinem Vater Gene (dem Erfinder von "Star Trek") ein Denkmal setzen, und unternimmt den Versuch zu dokumentiert, welchen Einfluss das Werk des Autors, Produzenten und Vordenkers auf unsere Kultur hat.]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-04-22T20:41:02+01:00</dc:date>
    </item>


    <item>
      <title>Vom Fluglärm. Oder der Ruhe davor.</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/vom&#45;fluglaerm&#45;oder&#45;der&#45;ruhe&#45;davor/</link>
      <guid isPermaLink="true">http://gigold.de/weblog/eintrag/vom&#45;fluglaerm&#45;oder&#45;der&#45;ruhe&#45;davor/</guid>
      <description>Island, Aschewolke und der Flugverkehr.
Kaum ein anderes Thema beherrscht die Medien derzeit in solch einem Umfang wie der Ausbruch des Eyjafjallajökull, die dadurch verursachte Aschewolke und den daraus resultierenden Stillstand des Flugverkehrs seit dem 15. April. Seit diesem Tag gibt es kaum mehr Flugbewegungen in Europa &#45; die großen Flughäfen wurden von der deutschen Flugaufsicht aus Sicherheitsgründen geschlossen. Das Chaos, welches dies erzeugt ist groß, die Flugausfälle sind mittlerweile auf einer höheren Anzahl als nach den Anschlägen am 11. September 2001.

Auch am Flughafen Leipzig/Halle geht nichts mehr.
Kaum eine Maschine landet oder startet hier. Heute im Lauf des Tages gab es ein kleines Zeitfenster, an denen Maschinen in Richtung Osten starten durften. Doch sonst: Stille.
Und genau die ist es, die mich nervt.
Nicht die Stille als solche &#45; nein. Es ist die Instrumentalisierung ihrer durch Flugplatz&#45;Gegner. Gleich schießen wieder Berichte empor, wie unbeschwert es sei. Wie lang man jetzt schlafen könne. Wie ruhig es nun doch endlich sei. So wie früher ..
Lärmgeplagte Anwohner erleben wundervolle Stille titelt die MZ heute. Aber ich (als Anwohner) bin nicht lärmgeplagt!

Ich wohne jetzt seit zwei Jahren fünf Kilometer Luftlinie von den westlichen Start&#45; und Landepunkten des Flughafens Leipzig entfernt. Wenn ich aus dem Küchenfenster blicke sehe ich die Flugzeuge in einem Kilometer Entfernung die Nordbahn anfliegen. Schaue ich aus dem Wohnzimmerfenster (gegenüber) sehe ich sie in einem Kilometer Entfernung die Südbahn anfliegen.
Wir haben uns entschieden hier her zu ziehen. Trotz der Flugzeuge. Natürlich machen die Dinger Krach. Genau so viel Krach wie sie nicht gut für die Umwelt sind. Wenn Uwe Steimle heute auf der AMI sagt, er würde Innerdeutsche Flüge als Erster verbieten bin ich geneigt ihm eine Petition zu unterschreiben. Nicht weil mich fliegen oder Flugzeuge nerven. Nicht, weil ich hier links und rechts Flugzeuge neben dem Haus habe. Sondern, weil ich es umweltpolitisch durchaus für einen Aspekt halte, den man mal überprüfen kann.
Aber das ist eine andere Sache.

Zurück zum Lärm. Der &#45; wie ich den Eindruck habe &#45; zu 80% nur gefühlt ist.
Natürlich gibt es den. Natürlich beeinträchtigt er das Leben in einem gewissen Maß.
Aber Menschen, die der Presse erzählen, sie könnten nicht mehr normal leben, möchte ich fast schon einen Arzttermin ausmachen. Denn dann müssten vorbei fahrende Autos oder Straßenbahnen ebenso unerträglich sein. Ich kann trotz Flugzeug noch immer auf dem Balkon essen, in der Nacht mit offenem Fenster schlafen oder den Fernseher ebenso leise lassen wie früher. Im Gegenteil. Die Flugzeuge sind gar leiser, als die Autos auf dem guten DDR&#45;Pflaster in der Straße, in der ich vorher gelebt habe. Abends auf der Couch dröhnt der Fernseher vom Nachbarn mehr als die Triebwerke &#45; von Flugzeugen bekomme ich selbst bei absoluter Stille nichts mit.

Flugzeuglärm läßt sich ausblenden. Wie es die meisten Stadtbewohner auch mit Autos oder Straßenbahnen tun. Wir bekommen nicht mehr mit, wenn Straßenbahnen quitschen, weil dies unser fantastisches Gehör und Gehirn filtert. Es ist dazu in der Lage, und es macht dies bisweilen mit erschreckender Genauigkeit. So kann ich mich an den Besuch einer guten Freundin in unserer ersten Wohnung erinnern. Diese lag genau an/über einer Straßenbahn&#45;Biegung. Während wir nachts in Seelenruhe mit offenem Fenster schliefen stöhnte unsere Freundin am nächsten Morgen über den ohrenbetäubenden Krach. Heute geht es uns ebenso: Unsere Fenster sind tagsüber offen &#45; ebenso wie nachts (zumindest im Sommer). Flugzeuge nehmen wir nicht wahr.
Ich gestehe zu, dass es einige neuralgische Punkte im Flugverkehr eines Flughafens gibt, die für Anwohner schwierig sind. Auch weiß ich, dass nicht jeder so gu Geräusche filtern kann, aber das ist trainierbar und mit der Weile funktioniert es. Es gibt beispielsweise Tinitus&#45;Erkrankte (wie William Shatner, und Millionen andere, weniger bekannte Menschen) die es geschafft haben den Tinitus durch Ignoranz oder ein Gegengeräusch wegzudrücken. Er ist noch da, sie nehmen ihn bei Konzentration darauf auch weiter wahr. Aber ihnen bzw. ihrem Gehirn gelingt das Kunststück das Geräusch einfach zu filtern. Menschen in Großstädten gelingt dies mit ihren Umgebungsgeräuschen auch. Wie gesagt, es gibt natürlich auch gegenteilige Fälle. Aber ich würde mir rausnehmen, das Wahrnehmen des Flugverkehrs in den meisten Fälle auf Sturheit zurück zu führen. Man nimmt es wahr, weil man es wahr nehmen und sich darüber beschweren will.

Nicht falsch verstehen: Fluglärm ist böse. Und sicherlich kann er in Einzelfällen auch krank machen. Nur sollte man in den Medien eine ausgewogen Berichterstattung verlangen können. Und die sehe ich nicht. In den Medien kommen immer Menschen zu Wort, die sich beschweren. Nie welche, die sagen: &#8220;Ich höre nix&#8221; oder &#8220;Mich stören die nicht&#8221; &#45; nicht mal Nachts!

Übrigens: Ein Bild, wie die Mitteldeutsche Zeitung mit Quelle &#8220;ZB&#8221; als Aufmacher über Flughafen&#45;Geschichten nutzt, bekomme ich beim besten Willen und perfektem Wetter nicht hin. Allein, wohl auch, weil die Größenverhältnisse für die 15 Kilometer Luftlinie zwischen Flughafen und südlich gelegener Leipziger Innenstadt doch recht großzügig bemessen sind ;)</description>
      <dc:subject>Leipzig</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Island, Aschewolke und der Flugverkehr.<br />
Kaum ein anderes Thema beherrscht die Medien derzeit in solch einem Umfang wie der Ausbruch des Eyjafjallajökull, die dadurch verursachte Aschewolke und den daraus resultierenden Stillstand des Flugverkehrs seit dem 15. April. Seit diesem Tag gibt es kaum mehr Flugbewegungen in Europa - die großen Flughäfen wurden von der deutschen Flugaufsicht aus Sicherheitsgründen geschlossen. Das Chaos, welches dies erzeugt ist groß, die Flugausfälle sind mittlerweile auf einer höheren Anzahl als nach den Anschlägen am 11. September 2001.</p>

<p>Auch am Flughafen Leipzig/Halle geht nichts mehr.<br />
Kaum eine Maschine landet oder startet hier. Heute im Lauf des Tages gab es ein kleines Zeitfenster, an denen Maschinen in Richtung Osten starten durften. Doch sonst: Stille.<br />
Und genau die ist es, die mich nervt.<br />
Nicht die Stille als solche - nein. Es ist die Instrumentalisierung ihrer durch Flugplatz-Gegner. Gleich schießen wieder Berichte empor, wie unbeschwert es sei. Wie lang man jetzt schlafen könne. Wie ruhig es nun doch endlich sei. So wie früher ..<br />
<a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1269291682079">Lärmgeplagte Anwohner erleben wundervolle Stille</a> titelt die MZ heute. Aber ich (als Anwohner) bin nicht lärmgeplagt!</p>

<p>Ich wohne jetzt seit zwei Jahren fünf Kilometer Luftlinie von den westlichen Start- und Landepunkten des Flughafens Leipzig entfernt. Wenn ich aus dem Küchenfenster blicke sehe ich die Flugzeuge in einem Kilometer Entfernung die Nordbahn anfliegen. Schaue ich aus dem Wohnzimmerfenster (gegenüber) sehe ich sie in einem Kilometer Entfernung die Südbahn anfliegen.<br />
Wir haben uns entschieden hier her zu ziehen. Trotz der Flugzeuge. Natürlich machen die Dinger Krach. Genau so viel Krach wie sie nicht gut für die Umwelt sind. Wenn Uwe Steimle heute auf der AMI sagt, er würde Innerdeutsche Flüge als Erster verbieten bin ich geneigt ihm eine Petition zu unterschreiben. Nicht weil mich fliegen oder Flugzeuge nerven. Nicht, weil ich hier links und rechts Flugzeuge neben dem Haus habe. Sondern, weil ich es umweltpolitisch durchaus für einen Aspekt halte, den man mal überprüfen kann.<br />
Aber das ist eine andere Sache.</p>

<p>Zurück zum Lärm. Der - wie ich den Eindruck habe - zu 80% nur gefühlt ist.<br />
Natürlich gibt es den. Natürlich beeinträchtigt er das Leben in einem gewissen Maß.<br />
Aber Menschen, die der Presse erzählen, sie könnten nicht mehr normal leben, möchte ich fast schon einen Arzttermin ausmachen. Denn dann müssten vorbei fahrende Autos oder Straßenbahnen ebenso unerträglich sein. Ich kann trotz Flugzeug noch immer auf dem Balkon essen, in der Nacht mit offenem Fenster schlafen oder den Fernseher ebenso leise lassen wie früher. Im Gegenteil. Die Flugzeuge sind gar leiser, als die Autos auf dem guten DDR-Pflaster in der Straße, in der ich vorher gelebt habe. Abends auf der Couch dröhnt der Fernseher vom Nachbarn mehr als die Triebwerke - von Flugzeugen bekomme ich selbst bei absoluter Stille nichts mit.</p>

<p>Flugzeuglärm läßt sich ausblenden. Wie es die meisten Stadtbewohner auch mit Autos oder Straßenbahnen tun. Wir bekommen nicht mehr mit, wenn Straßenbahnen quitschen, weil dies unser fantastisches Gehör und Gehirn filtert. Es ist dazu in der Lage, und es macht dies bisweilen mit erschreckender Genauigkeit. So kann ich mich an den Besuch einer guten Freundin in unserer ersten Wohnung erinnern. Diese lag genau an/über einer Straßenbahn-Biegung. Während wir nachts in Seelenruhe mit offenem Fenster schliefen stöhnte unsere Freundin am nächsten Morgen über den ohrenbetäubenden Krach. Heute geht es uns ebenso: Unsere Fenster sind tagsüber offen - ebenso wie nachts (zumindest im Sommer). Flugzeuge nehmen wir nicht wahr.<br />
Ich gestehe zu, dass es einige neuralgische Punkte im Flugverkehr eines Flughafens gibt, die für Anwohner schwierig sind. Auch weiß ich, dass nicht jeder so gu Geräusche filtern kann, aber das ist trainierbar und mit der Weile funktioniert es. Es gibt beispielsweise Tinitus-Erkrankte (wie William Shatner, und Millionen andere, weniger bekannte Menschen) die es geschafft haben den Tinitus durch Ignoranz oder ein Gegengeräusch wegzudrücken. Er ist noch da, sie nehmen ihn bei Konzentration darauf auch weiter wahr. Aber ihnen bzw. ihrem Gehirn gelingt das Kunststück das Geräusch einfach zu filtern. Menschen in Großstädten gelingt dies mit ihren Umgebungsgeräuschen auch. Wie gesagt, es gibt natürlich auch gegenteilige Fälle. Aber ich würde mir rausnehmen, das Wahrnehmen des Flugverkehrs in den meisten Fälle auf Sturheit zurück zu führen. Man nimmt es wahr, weil man es wahr nehmen und sich darüber beschweren will.</p>

<p>Nicht falsch verstehen: Fluglärm ist böse. Und sicherlich kann er in Einzelfällen auch krank machen. Nur sollte man in den Medien eine ausgewogen Berichterstattung verlangen können. Und die sehe ich nicht. In den Medien kommen immer Menschen zu Wort, die sich beschweren. Nie welche, die sagen: &#8220;Ich höre nix&#8221; oder &#8220;Mich stören die nicht&#8221; - nicht mal Nachts!</p>

<p><img src="http://gigold.de/images/uploads/mzflughafen.jpg" width="400" height="254" style="float:right;margin:0 0 10px 10px;" />Übrigens: Ein Bild, wie die Mitteldeutsche Zeitung mit Quelle &#8220;ZB&#8221; als Aufmacher über Flughafen-Geschichten nutzt, bekomme ich beim besten Willen und perfektem Wetter nicht hin. Allein, wohl auch, weil die Größenverhältnisse für die 15 Kilometer Luftlinie zwischen Flughafen und südlich gelegener Leipziger Innenstadt doch recht großzügig bemessen sind ;) <br clear="all" /></p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-04-18T22:21:28+01:00</dc:date>
    </item>






    <item>
      <title>Prolog</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/prolog_nur_so/</link>
      <guid isPermaLink="true">http://gigold.de/weblog/eintrag/prolog_nur_so/</guid>
      <description>„Ich wage zu bezweifeln, dass Sie dazu in der Lage sind“, hörte ich mein Gegenüber sagen. Und auch wenn die Wort in mein Ohr gelangten,&amp;nbsp; in meinem Kopf kamen sie nicht an. Ich kämpfte weiter. Kämpfte gegen seine Überzeugung, kämpfte gegen die Männer die mich hielten, und kämpfte gegen mich selbst. Doch es war aussichtslos. Tief in meinem Inneren wusste ich es, verweigerte aber trotzdem hartnäckig die Anerkennung dieses Gedankens. Es ist diese Verweigerung, die einen angesichts des eigenen bevorstehenden Todes davon abhält das ganze beschissene Leben noch mal an einem vorüber ziehen zu lassen. In meinem Fall  würde es sowieso nur darin enden, dass ich im Bedauern ob der vergeudeten Lebenszeit wimmernd am Boden kauern würde. Dann doch lieber so. Kämpfend, wehrend. Und mit diesem verfickten Klugscheißer vor Augen, der blöde grinsend weiß, dass er Recht hat. Recht damit, dass sich all die Gegenwehr und bösen Worte die meinen Mund verlassen am Ende nicht auszahlen werden. Nicht für mich. Nicht für denjenigen den zwei Hulk Hogan&#45;Verschnitte zur Dachkante schleiften.
Ok. Nochmal durchatmen. Vielleicht ist dieses zurückblicken&#45;Ding ja doch so schlecht nicht. Ich meine, besser als 23 Stockwerke weit runter zu schauen und unten den Fleck aus Asphalt zu erkennen, auf dem man gleich landen wird, ist es allemal, oder?
„Noch einen letzten Wunsch?“, fragte Geritt Lasalle.
Blöde Frage. Wie wäre es mit: „Ja, lasst mich laufen“? Eher unwahrscheinlich, ich weiß. Aber einen Versuch wert? Ich entschied mich für die ich&#45;bin&#45;der&#45;starke&#45;Typ&#45;Nummer und beschloss meinem Leben mit einem letzten coolen Spruch ein Ende zu setzen. Ich weiß. Eigentlich nicht die Art, die man mir zutrauen würde. Insbesondere in einer solchen Situation nicht. Aber ich tat es. Ich sagte: „Leck mich, Wixer!“
Er grunzte. Der Typ links neben mir grunzte auch. Und stieß mich.

Es gibt für jeden Mist auf diesem Planeten eine Formel. Wußten Sie das?
Wäre ich gut in Physik – und Mathe – gewesen, hätte ich anhand einer Formel errechnen können, wie lange ich benötige um vom 23sten Stockwerk des Gebäudes bis auf den Asphalt zu kommen. Ich kannte die Formel allerdings nicht. Aber ich wusste, dass es zwei dafür gab – eine von Isaac Newton, und eine von George Gabriel Stokes. Fragen Sie mich nicht, woher ich es wusste. Ich kann es ihnen nicht sagen. Aber mein Hirn ist voll von derlei Informationsmüll. Wenn Sie mich hingegen nach dem Geburtstag meines Sohnes fragen würden – nun, den könnte ich Ihnen nicht sagen. Ich glaube es war der 23. Mai. Jahr? Mmh, vier müsste er jetzt sein. Dann wäre das Ja&#8230; Autsch!

Nein. Autsch eigentlich nicht. Sie verlieren während des freien Falls irgendwann das Bewusstsein. Ich habe es zumindest getan. Wahrscheinlich eine Art Selbstschutz. Keine Ahnung. Lassen Sie sich das doch bei Gelegenheit von ihrem Arzt mal erzählen.
Ich verlor es. Doch bevor ich das tat gab es tatsächlich diesen Augenblick. Diese Sekunde, die vor dem geistigen Auge alles noch einmal zeigt. All den Bockmist, den man mit dem  eigenen Leben angefangen hat. Und bei mir war es schon erstaunlich, dass all das in diese eine Sekunde passte. Ich wette, Sie brauchen länger, um diese meine Geschichte zu lesen. Deswegen: Lassen Sie uns anfangen.

Mein Name ist Ephram McList. Ich bin &#45; oder war? – 29 Jahre. Und ich bin ein Feigling. Einer der Typen, die abhauen, wenn es ernst wird. Im Leben, auf der Arbeit, in der Liebe. Gebracht hat es wenig. Sonst würde ich wohl kaum gerade Flugstunden nehmen. Aber fangen wir vorn an, ja?</description>
      <dc:subject>Alltag</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich wage zu bezweifeln, dass Sie dazu in der Lage sind“, hörte ich mein Gegenüber sagen. Und auch wenn die Wort in mein Ohr gelangten,&nbsp; in meinem Kopf kamen sie nicht an. Ich kämpfte weiter. Kämpfte gegen seine Überzeugung, kämpfte gegen die Männer die mich hielten, und kämpfte gegen mich selbst. Doch es war aussichtslos. Tief in meinem Inneren wusste ich es, verweigerte aber trotzdem hartnäckig die Anerkennung dieses Gedankens. Es ist diese Verweigerung, die einen angesichts des eigenen bevorstehenden Todes davon abhält das ganze beschissene Leben noch mal an einem vorüber ziehen zu lassen. In meinem Fall  würde es sowieso nur darin enden, dass ich im Bedauern ob der vergeudeten Lebenszeit wimmernd am Boden kauern würde. Dann doch lieber so. Kämpfend, wehrend. Und mit diesem verfickten Klugscheißer vor Augen, der blöde grinsend weiß, dass er Recht hat. Recht damit, dass sich all die Gegenwehr und bösen Worte die meinen Mund verlassen am Ende nicht auszahlen werden. Nicht für mich. Nicht für denjenigen den zwei Hulk Hogan-Verschnitte zur Dachkante schleiften.<br />
Ok. Nochmal durchatmen. Vielleicht ist dieses zurückblicken-Ding ja doch so schlecht nicht. Ich meine, besser als 23 Stockwerke weit runter zu schauen und unten den Fleck aus Asphalt zu erkennen, auf dem man gleich landen wird, ist es allemal, oder?<br />
„Noch einen letzten Wunsch?“, fragte Geritt Lasalle.<br />
Blöde Frage. Wie wäre es mit: „Ja, lasst mich laufen“? Eher unwahrscheinlich, ich weiß. Aber einen Versuch wert? Ich entschied mich für die ich-bin-der-starke-Typ-Nummer und beschloss meinem Leben mit einem letzten coolen Spruch ein Ende zu setzen. Ich weiß. Eigentlich nicht die Art, die man mir zutrauen würde. Insbesondere in einer solchen Situation nicht. Aber ich tat es. Ich sagte: „Leck mich, Wixer!“<br />
Er grunzte. Der Typ links neben mir grunzte auch. Und stieß mich.</p>

<p>Es gibt für jeden Mist auf diesem Planeten eine Formel. Wußten Sie das?<br />
Wäre ich gut in Physik – und Mathe – gewesen, hätte ich anhand einer Formel errechnen können, wie lange ich benötige um vom 23sten Stockwerk des Gebäudes bis auf den Asphalt zu kommen. Ich kannte die Formel allerdings nicht. Aber ich wusste, dass es zwei dafür gab – eine von Isaac Newton, und eine von George Gabriel Stokes. Fragen Sie mich nicht, woher ich es wusste. Ich kann es ihnen nicht sagen. Aber mein Hirn ist voll von derlei Informationsmüll. Wenn Sie mich hingegen nach dem Geburtstag meines Sohnes fragen würden – nun, den könnte ich Ihnen nicht sagen. Ich glaube es war der 23. Mai. Jahr? Mmh, vier müsste er jetzt sein. Dann wäre das Ja&#8230; Autsch!</p>

<p>Nein. Autsch eigentlich nicht. Sie verlieren während des freien Falls irgendwann das Bewusstsein. Ich habe es zumindest getan. Wahrscheinlich eine Art Selbstschutz. Keine Ahnung. Lassen Sie sich das doch bei Gelegenheit von ihrem Arzt mal erzählen.<br />
Ich verlor es. Doch bevor ich das tat gab es tatsächlich diesen Augenblick. Diese Sekunde, die vor dem geistigen Auge alles noch einmal zeigt. All den Bockmist, den man mit dem  eigenen Leben angefangen hat. Und bei mir war es schon erstaunlich, dass all das in diese eine Sekunde passte. Ich wette, Sie brauchen länger, um diese meine Geschichte zu lesen. Deswegen: Lassen Sie uns anfangen.</p>

<p>Mein Name ist Ephram McList. Ich bin - oder war? – 29 Jahre. Und ich bin ein Feigling. Einer der Typen, die abhauen, wenn es ernst wird. Im Leben, auf der Arbeit, in der Liebe. Gebracht hat es wenig. Sonst würde ich wohl kaum gerade Flugstunden nehmen. Aber fangen wir vorn an, ja?</p>

]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-03-21T23:09:55+01:00</dc:date>
    </item>






    <item>
      <title>Abschied von Ellen</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/abschied&#45;von&#45;ellen/</link>
      <guid isPermaLink="true">http://gigold.de/weblog/eintrag/abschied&#45;von&#45;ellen/</guid>
      <description>Vor zwei Jahren bekam mein Vater die Diagnose Krebs. Nicht operabel und im Endstadium.
Er würde sterben, binnen Jahresfrist &#45; so die Ärzte. Heute geht es ihm gut. Der Krebs geht nicht spurlos an ihm vorbei, aber er beweißt, dass Ärzte sich irren. Und ich glaube, das nur aus liebgewonnener Sturheit.

Seit dieser Diagnose allerdings male ich mir aus, wie dieser eine Anruf sein wird. Dieser eine, mit den entscheidenden Worten. Mit dem Wort &#8220;tot&#8221; im Satz.

Seit heute weiß ich es.

Ich weiß, wie der Anruf klingen wird.
Und ich weiß, was ich sagen werde. .. Nichts ..
Ich weiß, das ich nicht darauf vorbereitet sein werde.
Trotz allem. Ich werde ebenso wenig darauf vorbereitet sein, wie auf den Anruf, den ich heute bekam.

Ich habe drei Kinder. Drei wunderbare, lebensfrohe kleine Zwerge, die ihren Weg durchs Leben gehen sollen. Ich weiß, das ich nicht auf jede Entscheidung, auf jeden Schicksalsschlag und jedes Ereignis vorbereitet bin. Niemand ist das. Aber um eines bete ich regelmäßig &#45; egoistisch oder nicht: Ich will nicht erleben, wie meine Kinder sterben.

Heute Mittag ist meine ältere (Halb&#45;)Schwester Ellen gestorben.
Sie war eine Kämpferin, überstand eine eigene Krebserkrankung, überwand den Tod ihres Ehemanns vor Jahren (dem sie bis zum Schluss treu blieb). Sie war lebenslustig, ehrlich, direkt, liebevoll, .. eine der wunderbarsten und herzigsten Menschen die ich kennenlernen durfte. Eine der am wenigsten distanzierten. Wie mein Vater einer der Menschen, die sich von nichts und niemandem unterbekommen haben lassen.
Am Ende bekommt uns aber wohl alle ein ganz bestimmter &#8220;jemand&#8221; unter.

Danke, Ellen. Du warst ein wunderbarer Mensch!
Ich werde Dich vermissen.</description>
      <dc:subject>Menschen</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Jahren bekam mein Vater die Diagnose Krebs. Nicht operabel und im Endstadium.<br />
Er würde sterben, binnen Jahresfrist - so die Ärzte. Heute geht es ihm gut. Der Krebs geht nicht spurlos an ihm vorbei, aber er beweißt, dass Ärzte sich irren. Und ich glaube, das nur aus liebgewonnener Sturheit.</p>

<p>Seit dieser Diagnose allerdings male ich mir aus, wie dieser eine Anruf sein wird. Dieser eine, mit den entscheidenden Worten. Mit dem Wort &#8220;tot&#8221; im Satz.</p>

<p>Seit heute weiß ich es.</p>

<p>Ich weiß, wie der Anruf klingen wird.<br />
Und ich weiß, was ich sagen werde. .. Nichts ..<br />
Ich weiß, das ich nicht darauf vorbereitet sein werde.<br />
Trotz allem. Ich werde ebenso wenig darauf vorbereitet sein, wie auf den Anruf, den ich heute bekam.</p>

<p>Ich habe drei Kinder. Drei wunderbare, lebensfrohe kleine Zwerge, die ihren Weg durchs Leben gehen sollen. Ich weiß, das ich nicht auf jede Entscheidung, auf jeden Schicksalsschlag und jedes Ereignis vorbereitet bin. Niemand ist das. Aber um eines bete ich regelmäßig - egoistisch oder nicht: Ich will nicht erleben, wie meine Kinder sterben.</p>

<p>Heute Mittag ist meine ältere (Halb-)Schwester Ellen gestorben.<br />
Sie war eine Kämpferin, überstand eine eigene Krebserkrankung, überwand den Tod ihres Ehemanns vor Jahren (dem sie bis zum Schluss treu blieb). Sie war lebenslustig, ehrlich, direkt, liebevoll, .. eine der wunderbarsten und herzigsten Menschen die ich kennenlernen durfte. Eine der am wenigsten distanzierten. Wie mein Vater einer der Menschen, die sich von nichts und niemandem unterbekommen haben lassen.<br />
Am Ende bekommt uns aber wohl alle ein ganz bestimmter &#8220;jemand&#8221; unter.</p>

<p>Danke, Ellen. Du warst ein wunderbarer Mensch!<br />
Ich werde Dich vermissen.</p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-02-27T22:28:13+01:00</dc:date>
    </item>






    <item>
      <title>Webmontag Leipzig: LVB lädt nach Kritik am Website&#45;Relaunch ein!</title>
      <link>http://gigold.de/weblog/eintrag/webmontag&#45;leipzig&#45;lvb&#45;laedt&#45;nach&#45;kritik&#45;am&#45;website&#45;relaunch&#45;ein/</link>
      <guid isPermaLink="true">http://gigold.de/weblog/eintrag/webmontag&#45;leipzig&#45;lvb&#45;laedt&#45;nach&#45;kritik&#45;am&#45;website&#45;relaunch&#45;ein/</guid>
      <description>Mit stolz präsentierten die Leipziger Verkehrsbetriebe das neue Internet &#45; eine neue Website unter lvb.de. Doch kaum war die neue Website online hagelte es Kritik. Über twitter, Blogs und auf den Online&#45;Seiten der Leipziger Volkszeitung erhoben dutzende Menschen ihre Stimme gegen die neue Website &#45; mich inklusive. Nun jedoch macht die LVB einen Schritt auf die Nutzer zu und lädt im Rahmen des Webmontags am 1.2.2010 zu einer Diskussion!Was die LVB mit der neuen Website falsch macht? Daniel Große hat es aufgeschrieben &#45; dabei einige Dinge weggelassen und einige Dinge für gut befunden, die ich und einige andere weniger gelungen finden (die Integration von Google Maps bspw.).

Nun ist es natürlich so, dass, wenn ein großes &#45; und zudem öffentliches &#45; Unternehmen den Relaunch seiner Website vollzieht, es nie ohne blaue Flecken aus dem PR&#45;Rummel heraus kommt. Immer werden sich Nutzer, Besserwisser und Experten finden, die etwas gegen die neue Website einzubringen haben. Da gefällt einem das neue Design nicht, man findet Informationen nicht mehr, der Quellcode ist nicht valide .. Menschen sind Gewohnheitstiere, und wenn man diesen von einer freundlich grünen auf eine neue grau Website leitet, dann rebellieren sie.
Doch im Fall der LVB ist es noch ein wenig schlimmer. Denn hier kollidieren die Aussagen der LVB und die Eindrücke der Nutzer. Schick soll sie sein, die neue LVB&#45;Website. Dazu mit einem Professor für Multimedia&#45;Design (darunter kann sich Otto&#45;Normalnutzer sowieso nichts vorstellen) entwickelt und zukunftsweisend für die Seiten eines Nahverkehrsbetriebes im Netz. All das. Und dann verspricht die LVB in ihrer Pressemitteilung auch noch lvb.de sei das neue Internet. Ebenfalls in der Pressemitteilung wird die mobile Nutzung des Internets angesprochen &#45; und tatsächlich nutzen stetig mehr Menschen das Netz via Handy und Smartphone. Rund sechs bis sieben Millionen Deutsche derzeit. Allerdings: Die Seiten der LVB sollte man derzeit lieber nicht via Handy ansurfen ...

Nun könnte die LVB sowie die Beteiligten Prof. Frank Hofmann (Professor für Multimediale Anwendung, Hochschule Merseburg und Verantwortlicher für das Design) sowie die Leipziger Agentur eWerk (Programmierung) einfach den Kopf in den Leipziger Schnee stecken und abwarten. Abwarten bis das Unwetter vorüber ist und die Website einfach lassen, wie sie ist.

Tun sie aber nicht.
Statt dessen lädt eWerk zusammen mit Peter Nebe, LVB&#45;Geschäftsbereichsleiter Marketing und Prof. Frank Hofmann zu einem offenen Diskurs ein! Im Rahmen des Leipziger Webmontags wollen die drei Parteien mit Leipziger Webworkern über die neue Website der LVB reden. Wollen zuhören, ihre Ansichten teilen und lernen.

Einen solchen Schritt empfinde ich als ein wunderbares Angebot, das wir, die wir lvb.de kritisiert haben, annehmen sollten! Deswegen lade ich euch zusammen mit eWerk ein &#45;

Webmontag, 1. Februar 2010 ab 19 Uhr
bei eWerk, Markt 16 in Leipzig

Leider ist der Platz ein wenig begrenzt, mehr dazu bei XING, Facebook und dem Webmontag&#45;Wiki!

Wie geschrieben empfinde ich die Einladung von eWerk und der LVB als sehr positives Signal &#45; man nimmt die Kritik ernst! Also lasst uns bitte dafür sorgen, dass wir sie gekonnt herantragen! Dazu werde ich eine Präsentation für den Webmontag erstellen, die alle Kritiken und Verbesserungsvorschläge der letzten Tage aufgreifen wird. Wer dafür Input oder bessere Beispiele anderer Nahverkehrsunternehmen hat schicke diese bitte an mich: gigold@gmail.com &#45; euere Namen und Websiten werden ich selbstverständlich in der Präsentation (die danach öffentlich zugänglich gemacht wird) vermerken!

Noch eine Anmerkung zum Webmontag in Leipzig allgemein: Mathias Fiedler, der den Webmontag 2009 organisierte, verläßt Leipzig aus beruflichen Gründen ein paar Wochen. Aus diesem Grund gibt es einen neuen Ansprechpartner: Zusammen mit dem  Team vom Coworking “le space” werde ich mich für einige Zeit um die Orga und die Versorgung beim Webmontag kümmern. Ab März findet der Webmontag entsprechend in der neuen Coworking&#45;Location im Tapetenwerk, Lützner Straße 91 in Leipzig statt.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mit stolz präsentierten die Leipziger Verkehrsbetriebe <a href="http://www.lvb.de/Wir_ueber_uns/Presse/2,2,YTo0OntzOjc6ImNvbW1hbmQiO3M6MTA6InNob3dEZXRhaWwiO3M6NjoiZW50aXR5IjtzOjM6Ijk5NiI7czo3OiJxdWFydGVyIjtzOjE6IjEiO3M6NDoieWVhciI7czo0OiIyMDEwIjt9">das neue Internet</a> - eine neue Website unter lvb.de. Doch kaum war die neue Website online hagelte es Kritik. Über twitter, Blogs und auf den Online-Seiten der Leipziger Volkszeitung erhoben dutzende Menschen ihre Stimme gegen die neue Website - mich inklusive. Nun jedoch macht die LVB einen Schritt auf die Nutzer zu und lädt im Rahmen des Webmontags am 1.2.2010 zu einer Diskussion!</p><p><em>Was die LVB mit der neuen Website falsch macht? <a href="http://www.danielgrosse.com/blog/2010/01/20/die-lvb-und-die-sache-mit-dem-internet/" title="Daniel Große">Daniel Große hat es aufgeschrieben</a> - dabei einige Dinge weggelassen und einige Dinge für gut befunden, die ich und einige andere weniger gelungen finden (die Integration von Google Maps bspw.).</em></p>

<p>Nun ist es natürlich so, dass, wenn ein großes - und zudem öffentliches - Unternehmen den Relaunch seiner Website vollzieht, es nie ohne blaue Flecken aus dem PR-Rummel heraus kommt. Immer werden sich Nutzer, Besserwisser und Experten finden, die etwas gegen die neue Website einzubringen haben. Da gefällt einem das neue Design nicht, man findet Informationen nicht mehr, der Quellcode ist nicht valide .. Menschen sind Gewohnheitstiere, und wenn man diesen von einer freundlich grünen auf eine neue grau Website leitet, dann rebellieren sie.<br />
Doch im Fall der LVB ist es noch ein wenig schlimmer. Denn hier kollidieren die Aussagen der LVB und die Eindrücke der Nutzer. Schick soll sie sein, die neue LVB-Website. Dazu mit einem Professor für Multimedia-Design (darunter kann sich Otto-Normalnutzer sowieso nichts vorstellen) entwickelt und zukunftsweisend für die Seiten eines Nahverkehrsbetriebes im Netz. All das. Und dann verspricht die LVB in <a href="http://www.lvb.de/Wir_ueber_uns/Presse/2,2,YTo0OntzOjc6ImNvbW1hbmQiO3M6MTA6InNob3dEZXRhaWwiO3M6NjoiZW50aXR5IjtzOjM6Ijk5NiI7czo3OiJxdWFydGVyIjtzOjE6IjEiO3M6NDoieWVhciI7czo0OiIyMDEwIjt9" title="Presse">ihrer Pressemitteilung</a> auch noch lvb.de sei das neue Internet. Ebenfalls in der Pressemitteilung wird die mobile Nutzung des Internets angesprochen - und tatsächlich nutzen stetig mehr Menschen das Netz via Handy und Smartphone. Rund sechs bis sieben Millionen Deutsche derzeit. Allerdings: Die Seiten der LVB sollte man derzeit lieber nicht via Handy ansurfen ...</p>

<p>Nun könnte die LVB sowie die Beteiligten Prof. Frank Hofmann (Professor für Multimediale Anwendung, Hochschule Merseburg und Verantwortlicher für das Design) sowie die Leipziger Agentur eWerk (Programmierung) einfach den Kopf in den Leipziger Schnee stecken und abwarten. Abwarten bis das Unwetter vorüber ist und die Website einfach lassen, wie sie ist.</p>

<p>Tun sie aber nicht.<br />
<strong>Statt dessen lädt eWerk zusammen mit Peter Nebe, LVB-Geschäftsbereichsleiter Marketing und Prof. Frank Hofmann zu einem offenen Diskurs ein! Im Rahmen des Leipziger Webmontags wollen die drei Parteien mit Leipziger Webworkern über die neue Website der LVB reden. Wollen zuhören, ihre Ansichten teilen und lernen.</strong></p>

<p>Einen solchen Schritt empfinde ich als ein wunderbares Angebot, das wir, die wir lvb.de kritisiert haben, annehmen sollten! Deswegen lade ich euch zusammen mit eWerk ein -</p>

<p><b>Webmontag, 1. Februar 2010 ab 19 Uhr<br />
bei eWerk, Markt 16 in Leipzig</b></p>

<p>Leider ist der Platz ein wenig begrenzt, mehr dazu bei <a href="https://www.xing.com/events/webmontag-2010-leipzig-456149">XING</a>, <a href="http://www.facebook.com/leipzig.verbindet?v=feed&amp;story_fbid=263200159316&amp;ref=mf" title="Nicht unterstüzter Browser | Facebook">Facebook</a> und dem <a href="http://webmontag.de/location/leipzig/index" title="location:leipzig:index &nbsp;  [Web Montag]">Webmontag-Wiki</a>!</p>

<p>Wie geschrieben empfinde ich die Einladung von eWerk und der LVB als sehr positives Signal - man nimmt die Kritik ernst! Also lasst uns bitte dafür sorgen, dass wir sie gekonnt herantragen! Dazu werde ich eine Präsentation für den Webmontag erstellen, die alle Kritiken und Verbesserungsvorschläge der letzten Tage aufgreifen wird. Wer dafür Input oder bessere Beispiele anderer Nahverkehrsunternehmen hat schicke diese bitte an mich: gigold@gmail.com - euere Namen und Websiten werden ich selbstverständlich in der Präsentation (die danach öffentlich zugänglich gemacht wird) vermerken!</p>

<p><em>Noch eine Anmerkung zum Webmontag in Leipzig allgemein: Mathias Fiedler, der den Webmontag 2009 organisierte, verläßt Leipzig aus beruflichen Gründen ein paar Wochen. Aus diesem Grund gibt es einen neuen Ansprechpartner: Zusammen mit dem  Team vom Coworking “le space” werde ich mich für einige Zeit um die Orga und die Versorgung beim Webmontag kümmern. Ab März findet der Webmontag entsprechend in der neuen Coworking-Location im Tapetenwerk, Lützner Straße 91 in Leipzig statt.</em></p>]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-01-22T20:36:54+01:00</dc:date>
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